Aachen: Lea Siegl & Katrin Khoddam-Hazrati beenden WM als 31. und 49.
Vielseitigkeit – It’s a wrap! Die Vielseitigkeits-Weltmeisterschaft in Aachen ist zu Ende. Lea Siegl (OÖ) platzierte sich nach einem Abwurf im Spring-Parcours mit Watermill Giorgio auf Rang 31. Teamkollegin Katrin Khoddam-Hazrati (ST) pilotiert ihre selbstgezogene AWÖ-Stute Renegade in die Top-50. Das österreichische Team ist noch vor der Verfassungsprüfung geplatzt, als Daniel Dunst (ST) seinen Chevalier zurückziehen musste.
Nach der nachträglichen Disqualifikation von Harald Ambros (OÖ) im Gelände (EQWO.net berichtete) gab es heute eine zweite Hiobsbotschaft aus dem österreichischen Team: Daniel Dunst (ST) musste sein Pferd vor der Verfassungsprüfung zurückziehen. Chevalier präsentierte sich heute Früh leider nicht fit für den dritten Teilbewerb. Damit ist das rot-weiß-rote Team endgültig geplatzt. Lea Siegl (OÖ) und Katrin Khoddam-Hazrati (ST) absolvierten eine positive Verfassungsprüfung und durften im Springen als Einzelreiterinnen an den Start gehen.
Platz 49 für Katrin Khoddam-Hazrati auf ihrer selbstgezogenen „Renschi“
Katrin Khoddam-Hazratis zehnjähriger AWÖ-Stute Renegade gelang im Aachener Stadion ein Spitzen-Auftakt. Am Sprung Nummer neun, einer Trippelbare, passierte ein unglücklicher Fehler und auch bei den beiden Oxern danach fielen Stangen. Mit drei Abwürfen und einem Grinsen im Gesicht beendeten Katrin und ihre „Renschi“ diese Weltmeisterschaft mit 81,1 Minuspunkte in den Top 50:
„An der Trippelbare hatte ich einen leichten Fehler, die zwei Oxer danach waren schade. In den 23 Metern ist mir das Pferd etwas auseinandergefallen, daher die zwei Fehler. Aber sie ist super gesprungen, Renschi hat alles bewiesen, was ein junges Pferd beweisen muss.“ Kommendes Jahr soll die Desirao-Tochter entlastet werden und sich langsam auf die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles vorzubereiten.


Eine nervöse Lea Siegl springt auf Rang 31
Sie war in Tokio Olympia-15., aber das gefüllte Aachener Stadion ist eine Nummer für sich! Da war selbst Lea Siegl (OÖ) nervös, als sie im Sattel eines topfitten Watermill Giorgio in die dritte Teilprüfung einritt. Die beiden boten ein sensationelles Seitenbild und lieferten eine Bilderbuch-Runde mit einem unglücklichen Fehler. Zum Geländeergebnis addierten sich 4,4 Strafpunkte. Mit exakt 52 Minuspunkten platzierte sich die Oberösterreicherin auf Rang 31:
„Ich bin sehr happy. Tatsächlich war ich etwas nervös, obwohl mit George gar keinen Grund gegeben hat. Er hat sich super angefühlt! Ich wusste noch nicht, wie er sich nach so einem schweren Gelände anfühlen wird und er ist topfit.“, erzählte Lea Siegl im Interview.


© EQWO.net | Petra Kerschbaum
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Dieser Text wurde von EQUESTRIAN WORLDWIDE – EQWO.net verfasst und ist keine Pressemitteilung. Das Kopieren des Text- und Bildmaterials ist nicht gestattet.