Herpes-Gefahr: Wie geht es Fina Goess-Saurau in Oliva Nova?

CSI3* Oliva (ESP)

Herpes-Gefahr: Wie geht es Fina Goess-Saurau in Oliva Nova?

Springreiten – In Oliva Nova sind zwar keine Herpes-Fälle bekannt, trotzdem wurden die weiteren Turniere der Serie abgesagt. Die österreichische Springreiterin Fina Goess-Saurau (B) und ihr Team sind aktuell noch mit sechs Pferden vor Ort und erzählten uns von der „sehr angespannten Situation“.

Das Turnier in Oliva Nova endet für Josefina Goess-Saurau (AUT/B) unschön: aufgrund des nicht weit entfernten Herpes-Ausbruches, wurde die MET III in Oliva Nova abgesagt. © IG: finagoess
Das Turnier in Oliva Nova endet für Josefina Goess-Saurau (AUT/B) unschön: aufgrund des nicht weit entfernten Herpes-Ausbruches, wurde die MET III in Oliva Nova abgesagt. © IG: finagoess

Die Absage des MET III von 9. bis 28. März kam nicht überraschend, nachdem gleich etliche Herpesfälle der Variante 1 bei der CES Valencia Spring Tour – nur unweit von Oliva – bekannt wurden. Die burgenländische Familie Goess-Saurau war im zweiten Monat mit insgesamt zehn Pferden vor Ort. Die beiden jüngeren Schwester, Klara und Ludovica, sind aufgrund ihrer Schulpflicht bereits abgereist. Josefina „Fina“ Goess-Saurau, wollte auch die kommenden Wochen in Spanien starten und Platzierungen erreiten. Jetzt steckt sie mit ihrem Team und sechs Pferden auf der Anlage fest.

„Wir haben unsere Pferde gestern impfen lassen und sitzen die nächsten sechs Wochen hier fest“, erzählte Fina Goess im Gespräch mit EQWO.net,  „in vier Wochen bekommen unsere Pferde hoffentlich die zweite Impfung und nach weiteren zwei Wochen sollte der Schutz dann eintreten – so wurde uns das vermittelt.“

Einige Reiter hätten sich trotz der Warnungen auf die Heimreise begeben. Diese Möglichkeit bestünde für alle Pferde und Reiter. Doch dadurch, dass alle Ställe, bei denen das Team Goess-Saurau Zwischenstopp machen würde, aktuell keine Pferde aufnehmen und allgemein das Risiko einer Ansteckung unterwegs derzeit zu hoch ist, bleiben die sechs österreichischen Vierbeiner vorerst vor Ort.

Auch wenn es schlimmere Aufenthaltsorte gibt, als unter der spanischen Sonne, „ist es eine sehr angespannte Situation, die Tierärzte sind gerade dabei, alle Pferde hier durchzutesten“, beschrieb uns Fina Goess-Saurau.

Wir denken an Euch und drücken Euch die Daumen, dass alle gesund bleiben!

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