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Startseite News Kritik an FEI: R-haltenswert legt Fokus auf Rollkur
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Kritik an FEI: R-haltenswert legt Fokus auf Rollkur

  • Okt. 9, 2025
Rollkur oder Low, Deep & Round? Initiative R-haltenswert richtet Fokus auf Hyperflexion. © Adobe Stock
Rollkur oder Low, Deep & Round? Initiative R-haltenswert richtet Fokus auf Hyperflexion. © Adobe Stock
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Pferdesport – Die Initiative „R-haltenswert“ hat einen neuen Bericht veröffentlicht, in dem es die fehlende Bekenntnis des Weltreiterverbandes FEI zur „Hyperflexion“ bzw. Rollkur kritisiert. Eine Zusammenfassung.

R-haltenswert-Gründerin Viktoria Auracher veröffentlichte am 7. Oktober 2025 einen neuen Bericht. Das Thema: Hyperflexion im Reitsport. Auf sechs Seiten wurden Ist-Stand des Reglements, Kritik an der Bewertungspraxis und Dringlichkeit der Aufarbeitung thematisiert. Am Sonntag (12.10.) können Interessierte online eine neue Talk-Runde mit der Gründerin, sowie André Hascher, Falk Stankus, Hendrik Gäbel und Ralf Döringshoff verfolgen. Die kommenden Zeilen sind die Zusammenfassung des Berichts (>> hier in voller Länge):

Ein Reizthema, das den Pferdesport spaltet

Kaum ein Begriff hat die Reitszene so geprägt wie Hyperflexion, besser bekannt als Rollkur. Schon 2010 erklärte die Fédération Équestre Internationale (FEI), dass jede durch Kraft erzwungene Kopf-Hals-Haltung „nicht akzeptabel“ sei. Zugleich erlaubte sie die Methode „Long, Deep and Round“ (LDR) – eine Form der tiefen Beizäumung, sofern sie „ohne Zwang“ erfolgt. Damit begann ein jahrelanger Balanceakt zwischen Ethik und Praxis.

Von der FEI-Konferenz bis zur Regelrevision 2025

Nach Kritik und öffentlichem Druck versprach die FEI 2010, aggressives Reiten zu ahnden. Doch mit der Regelüberarbeitung 2025 fällt die bisherige Unterscheidung zwischen Rollkur und LDR komplett weg. Das neue Regelwerk betont zwar das „Welfare of the Horse“, bleibt aber vage. Was als „zu viel Einwirkung“ gilt, bleibt Auslegungssache – und auf den Abreiteplätzen dominiert weiterhin das Bild eng gerittener Pferde.

Unklare Richtlinien und Grauzonen

Dokumente wie der Annex XIII oder das „FEI Protocol on Training Techniques“ sollen Richtlinien liefern, doch ihre Formulierungen lassen viel Spielraum. Extreme Kopf-Hals-Positionen sind „kurzzeitig erlaubt“, solange kein „sichtbarer Zwang“ besteht – ein dehnbarer Begriff. Videoüberwachung und Sanktionen? Fehlanzeige. So entstehen Ermessensräume, in denen das eigentlich Verbotene weiter praktiziert wird.

Theorie vs. Praxis

Das Judging Manual 2025 verlangt, dass die Nasenlinie leicht vor der Senkrechten bleibt. Hinter der Senkrechten gilt als Fehler – und sollte zu Abzügen führen. Studien zeigen jedoch das Gegenteil: Rund 90 % der Pferde werden im Warm-up hinter der Senkrechten geritten, viele davon sogar besser bewertet. Wissenschaftliche Arbeiten belegen zudem Stress, Atemeinschränkungen und Schmerzanzeichen.

Nationale Unterschiede

Während Länder wie die Schweiz Hyperflexion gesetzlich verbieten, bleibt sie international erlaubt. Die Deutsche FN bewertet Einzelfälle differenziert, betont aber das Gesamtbild von Losgelassenheit und Ausdruck. Klassische Ausbilder verurteilen jede Form des Reitens hinter der Senkrechten als Verstoß gegen die Grundsätze der Reitkunst.

Wissenschaft schlägt Alarm

2025 forderten internationale Expert:innen in Lausanne ein Umdenken der FEI: weniger Zügeldruck, klare Definition von Schmerzsignalen und objektive Kontrollen. Die FEI reagierte zögerlich – man wolle „weitere Daten prüfen“. Kritiker sehen darin eine wiederkehrende Ausrede, während das Vertrauen in den Weltverband weiter schwindet.

R-haltenswert Fazit: Das Wohl des Pferdes darf kein Lippenbekenntnis sein

Die FEI hat vor über einem Jahrzehnt versprochen, Hyperflexion zu ächten. Doch ohne veröffentlichte Ergebnisse der damaligen Arbeitsgruppe, ohne transparente Kontrollen und ohne konsequente Sanktionen bleiben die Regeln ein stumpfes Schwert. Solange die überwältigende Mehrheit der Pferde in Haltungen gearbeitet wird, die offiziell nur „sehr kurz“ erlaubt sein sollen, bleibt eine zentrale Frage offen: Wie ernst ist es dem Weltverband mit dem Tierschutz? Wenn die Gesellschaft den Pferdesport als unethisch abstempelt, wird er aus den Stadien verschwinden. Die Uhr tickt.

++ EQWO.net Community-Frage ++

Wie steht Ihr zu dem Thema? Pferdewohl liegt allen am Herzen, ist eine Bekenntnis der FEI gegen Hyperflexion notwendig? In welcher Form sollte sie ausgesprochen werden? Oder sind andere Stellschrauben notwendig?

Schreibt uns eine Mail an media@eqwo.net, oder eine Nachricht via Instagram, Facebook oder TikTok!

Weiterführende Links:
>> R-haltenswert Beiträge
>> R-haltenswert startet Expertenrunde für einen Kurswechsel im Reitsport
>> R-haltenswert: Schockierender Bericht vom Weltcup-Finale in Basel

Dieser Text wurde von EQUESTRIAN WORLDWIDE – EQWO.net verfasst und ist keine Pressemitteilung. Das Kopieren des Text- und Bildmaterials ist nicht gestattet.

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