Paradressur: Österreich in München auf Rang zwei!

CPEDI3* München-Riem (GER)

Paradressur: Österreich in München auf Rang zwei!

Paradressur – Österreichs Paradressur-Team bestehend aus Julia Sciancalepore (Grad I), Pepo Puch (Grad II), Bernd Brugger (Grad IV) und Valentina Strobl (Grad V) konnte bei dem CPEDI3* von 22. bis 24. Mai auf der Olympia-Anlage in München-Riem tolle Erfolge feiern und verpasste im Team-Bewerb nur haarscharf den Sieg!

Österreichs Paradressur-Team holt sich in München Rang zwei: (v.l.n.r.) Julia Sciancalepore, Bernd Brugger, Valentina Strobl und Pepo Puch. © Privat
Österreichs Paradressur-Team holt sich in München Rang zwei: (v.l.n.r.) Julia Sciancalepore, Bernd Brugger, Valentina Strobl und Pepo Puch. © Privat

Insgesamt sechs Stockerlplätze und Rang zwei in der Teamwertung konnten die vier rot-weiß-roten Paradressurreiter:innen in München erreiten! Lediglich ein Punkt fehlte unserem Team auf den Sieg vor unserem Nachbarsland Deutschland. Weit abgeschlagen auf Rang drei platzierte sich das Paradressur-Team aus Singapur.

Pepo Puch (ST) konnte auf seinem zwölfjährigen Fürst Romancier-Sohn Fürst Chili gleich zweimal vor den fünf Konkurrent:innen in den Grad II-Bewerben mit Trab gewinnen, lediglich in der Musikkür musste er sich – mit kaputter Kniepausche wohlgemerkt (!) – um 0,4% geschlagen geben. Mit den hervorragenden Noten 73,99% (Team Test), 74,51% (Individual), und 76,434% (Freestyle) schloss der Steirer an die Ergebnisse in Mannheim vergangene Woche an.

 

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Für zwei weitere Top-Drei-Platzierungen sorgte Julia Sciancalepore (K) in den Grad I-Bewerben, die ausschließlich im Schritt bewältigt werden. Die Studentin scorte auf ihrem neunjährigen Hannoveranerwallach Heinrich IV alias „Heini“ zwischen 72,679% und 73,789% und erhielt für ein exzellentes Halten im Individual ihre erste internationale „Neun“ vom Richter bei M.

Grad I-Reiterin Julia Sciancalepore und "Heini" erhielten in München ihren ersten internationalen "Neuner"! © Privat
Grad I-Reiterin Julia Sciancalepore und „Heini“ erhielten in München ihren ersten internationalen „Neuner“! © Privat

Bernd Brugger (NÖ), der in Grad IV für Österreich an den Start ging, konnte sich auf seinem Bellagio, einem 16-jährigen Belissimo-Nachkommen, im Laufe des Turniers toll steigern und knackte in der Musikkür die 70%-Marke. Der in Hamburg lebende Niederösterreicher konnte sich einmal auf Rang drei und zwei Mal auf Rang fünf platzieren.

 

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In Grad V ritt Valentina Strobl (T) auf der 18-jährigen Hannoveranerstute Cypria F zu einem fünften und zwei sechsten Plätzen. Das Paar zeigte schöne Runden, bei denen die Richter teilweise bis zu acht (!) Prozentpunkten schwankten. Mit 65% im Team-Bewerb konnte die Tirolerin auf ihrem Zweitpferd noch nicht ganz an ihren Sieg mit Bequia Simba in Doha Ende Februar mit 71,4% herankommen, 69,75% in der Musikkür zeigen aber auch bei ihr in die Richtung: nämlich Richtung Tokio!

 

Alle Ergebnisse im Detail gibt es hier. 

Dieser Text wurde von EQUESTRIAN WORLDWIDE – EQWO.net verfasst und ist keine Pressemitteilung. Das Kopieren des Text- und Bildmaterials ist nicht gestattet.