Máriakálnok: Weltcup-Sieg für Sandra Sysojeva & Maxima Bella
Dressur – Sandra Sysojeva (POL) und Maxima Bella waren in der Grand Prix Musikkür von Máriakálnok mit 82,560 % unbesiegbar und freuten sich über den Weltcup-Sieg. Jessica von Bredow-Werndl (GER) und Times Kismet verpassten nur haarscharf die 80%-Marke und Camille Judet Cheret (FRA) komplettierte das Podium.
Bereits im Weltcup-Grand-Prix von Máriakálnok (HUN) klang die polnische Hymne für die gebürtige Litauerin Sandra Sysojeva (POL) auf der erst zehnjährigen – aber sehr erfahrenen – Oldenburger-Stute Maxima Bella. In der Musikkür wiederholte das Duo ihren Erfolg und fixierte nach einer schönen Runde zu 82,560 % den Weltcup-Sieg der zentraleuropäischen Liga. Die Richter:innen vergaben zwischen 80 und 85 %, wobei für die Trabtraversalen beispielsweise Noten zwischen 5 und 9 vergeben wurden. Die breite Range an Noten zog sich durch den Tag.

Jessica von Bredow-Werndl hatte „bislang bestes Reitgefühl in der Prüfung mit Kiss“
Jessica von Bredow-Werndls (GER) Times Kismet ist zwar bereits ein Jahr älter, bestritt in Ungarn jedoch ihre erst zweite Musikkür nach Bedizzole. Diese gelang mit tollen Höhepunkten und viel Harmonie. Ein Fehler in den Einerwechseln verhinderte das Passieren der 80%-Marke, da die vierfache Olympiareiterin vergaß die Jokerlinie zu nutzen. Nach einer Ergebnis-Korrektur erhielten die beiden 79,270 % – Platz zwei.
„So glücklich über dieses bislang beste Reitgefühl in der Prüfung mit Kiss. Auch wenn’s noch hier und da etwas unausgereift war. Der „Pilot“ –also ich– hat sich nach den missglückten Einerwechseln leider nicht für eine Wiederholung auf der Jokerlinie entschieden – warum auch immer. Dazu kamen noch ein paar holprige Übergänge und ein versprungener Wechsel nach der Traversale. Und trotzdem: Kiss war unglaublich! So konzentriert, so präsent, so fein bei mir. Für ihre zweite Kür mit einer solchen Selbstverständlichkeit und Ausstrahlung unterwegs, das hat mich sehr beeindruckt. Genau dieses Gefühl ist es, das ich mir immer wünsche, zu erreichen. Auch wenn’s noch einiges an Luft nach oben gibt, kann ich sagen: es hat einfach richtig, richtig Spaß gemacht.„, fasste Jessica von Bredow-Werndl (GER) zusammen.


Erst Diana Porsche auf Platz 3, dann Camille Judet Cheret
Korrigiert wurde nachträglich auch, wer Weltcup-Dritte wurde. Denn bei der Siegerehrung wurde noch Diana Porsche (HUN) geehrt. Am Abend danach wurde jedoch ein Fehler im Protokoll der fünfplatzierten Französin Camille Judet Cheret auf Herelja Higgins entdeckt (eine 5 Anstelle einer 7,5). Nach der Korrektur überholte sie sowohl ihren Ehemann Corentin Pottier (FRA), als auch Diana Porsche, die somit auf Rang vier rutschte.


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