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Startseite News Gesichtet! Für diese Österreicher:innen kann es international los gehen
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Gesichtet! Für diese Österreicher:innen kann es international los gehen

  • Feb. 28, 2022
Stefan Lehfellner (OÖ) und Deliza wurden bei der Sichtung in Weikersdorf von Isabell Werth unterstützt und das erfolgreich! © Petra Kerschbaum
Turnier-Comeback von Stefan Lehfellner (OÖ) und Deliza: > 72 % in der Intermediaire II von Stadl-Paura. © EQWO.net/ Petra Kerschbaum
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Dressur – 22 Reiter:innen konnten sich am Wochenende bei der Sichtung in Weikersdorf (NÖ) für die kleine, mittlere und Große Tour, als auch die U25-Tour, ein positives Sichtungsurteil abholen. Darunter bereits lang erfolgreiche Duos, aber auch neue Paare. Nächste Woche folgt die Nachwuchs-Sichtung!

Erfolgreich gesichtet! Im Grand Prix konnten sich sieben Reiter:innen über ein Sichtungs-Ergebnus von über 67% freuen. Am Foto v.l.n.r.: Jacqueline Toniutti (ST), Peter Gmoser (B), Anna Kleindienst-Jilly (W) mit Sohn, Stefan Lehfellner (OÖ). © Petra Kerschbaum
Erfolgreich gesichtet! Im Grand Prix konnten sich sieben Reiter:innen über ein Sichtungs-Ergebnus von über 67% freuen. Am Foto v.l.n.r.: Jacqueline Toniutti (ST), Peter Gmoser (B), Anna Kleindienst-Jilly (W) mit Sohn, Stefan Lehfellner (OÖ). © Petra Kerschbaum

Die magische Marke für die österreichischen Grand Prix-Reiter:innen lag dieses Wochenende im High Class Horse Center Weikersdorf (NÖ) bei 67% (Starts im Ausland) bzw. 66% (int. Starts in Ö), für die mittlere, kleine und U25-Tour waren zwei Ergebnisse nötig, die im Schnitt über 66% bzw. 65% ergeben mussten.

Grand Prix
Insgesamt elf Reiter-Pferd-Paare traten am Samstag im Grand Prix an und waren auf den Score von 67% aus! Am besten gelang dies Jacqueline Toniutti (ST), die mit ihrem elfjährigen Stockholm-Sohn Stradivari 71,740% erhielt und sich mit über drei Prozent Vorsprung, wie schon am Vortag, den Sieg sicherte. Die Überlegenheit des Paares in ihrem allerersten Grand Prix kam überraschend, hatte sich der Rappwallach doch gerade erst von zwei schweren Verletzungen erholt und ist erst seit November wieder voll im Training, wie Jacqueline Toniutti via Social Media berichtete:

„Mir fehlen noch immer ein wenig die Worte für das, was Stradivari am Wochenende geleistet hat. 2019 verletzte er sich schwer auf der Koppel, dann im Jänner 2021 ein tolles Comeback und im Frühjahr 2021 wieder eine Verletzung (Fissur im Fesselgelenk), ich war ziemlich verzweifelt aber Dank unseren Tierärzten überstand Stradivari auch das. Es fällt mir echt schwer in Worte zu fassen, was dieses Pferd für mich bedeutet. Er ist so ein unglaublicher Kämpfer und starker Charakter und er gibt einfach alles und noch mehr für mich, obwohl es ihm noch ordentlich an Kraft fehlt.“

Zweimal über 71%: Jacqueline Toniutti (ST) und Stradivari sicherten sich zweimal den Sieg in der Großen Tour in Weikersdorf. © Petra Kerschbaum
Zweimal über 71%: Jacqueline Toniutti (ST) und Stradivari sicherten sich zweimal den Sieg in der Großen Tour in Weikersdorf. © Petra Kerschbaum

Dahinter platzierte sich an beiden Tagen der AlpenSpan-Teamreiter Peter Gmoser (B) auf dem zwölfjährigen Hannoveranerhengst Banderas v. Barclay. Mit einem Gesamtscore von 68,480% erreichten die beiden locker das benötigte Sichtungsergebnis und unterstrichen ihre Form.

Auf Platz drei fand sich ein neues Paar: Anna Kleindienst-Jilly (W) präsentierte den 13-jährigen Estobar NRW-Sohn El Ganador. Der Rheinländer wird Anna Kleindienst zur Verfügung gestellt und ist erst seit knapp zwei Monaten unter dem Sattel der Wienerin:

„Ich bin so dankbar dieses Pferd reiten zu dürfen! Sehr ungewohnt ein so verlässliches Pferd reiten zu können auf dem man sich tatsächlich auf die gefragten Lektionen konzentrieren kann. 😉 Noch einige Fehler von meiner Seite aber ich freue mich sehr auf die Saison!“ Die Anspielung gilt ihrem „Dieter“ alias Done for Fun, mit dem sie im Grand Prix am Freitag 66,233% scorte.

Neues Duo gesichtet: Anna Kleindienst-Jilly (W) hat ein neues Grand Prix-Pferd unter dem Sattel. Der 13-jährigen El Ganador tanzte zweimal auf Plaz drei. © Petra Kerschbaum
Neues Duo gesichtet: Anna Kleindienst-Jilly (W) hat ein neues Grand Prix-Pferd unter dem Sattel. Der 13-jährigen El Ganador tanzte zweimal auf Plaz drei. © Petra Kerschbaum

Weiters konnte sich Stefan Lehfellner (OÖ) für internationale Starts empfehlen, der mit seiner zwölfjährigen Deliza v. De Chirico von Trainerin Isabell Werth (GER) höchstpersönlich vor Ort unterstützt wurde. Die beiden galoppierten zu 67,440%. Ebenso wie Lisa Wernitznig (OÖ) mit Quintus (67,420%), der 2019 unter Isabell Werth bei den Amadeus Horse Indoors am Start war, Lisa Pfuisi (W) und Aventurin (67,040%), sowie Bettina Kendlbacher (ST) auf Don Alfredo (67,020%).

Mittlere Tour (Inter A/B)
In der mittleren Tour gab es mit Martina Dorfinger (NÖ) und dem 16-jährigen Landor S-Sohn Lotto nur jeweils eine Starterin in Intermediaire A & B. Das Paar erhielt in beiden Bewerben über 62%, konnte sich aber leider nicht für internationale Starts qualifizieren.

Kleine Tour (St. Georg/Inter I)
Traditionell am besten besucht, waren auch heuer wieder die Sichtungsbewerbe für die kleine Tour. 25 Starter:innen am Samtag im St. Georg, sowie 22 im zweiten Bewerb (Intermediaire I) gaben ihr bestes, zwölf davon schafften die 65 bzw. 66-Prozent-Marke:

  • Peter Gmoser (B) & Foreman MJ (>66%)
  • Helene Grabenwöger (NÖ) & Der Fuchs (>66%)
  • Dominique Aschauer (NÖ) & DAG’s Delisha Jigulina (>66%)
  • Anna Kleindienst-Jilly (W) & Duke Dorincourt K (>66%)
  • Alina Mück (W) & Einstein M (>66%)
  • Jacqueline Toniutti (ST) & Rothstein (>66%)
  • Daniela Schachenhofer (W) & Fürst Friedrich (>65%)
  • Elena Erbstein (NÖ) & Larifari (>65%)
  • Sanni Reichard (NÖ) & Estefania NH (>65%)
  • Sabine Panis (NÖ) & Welpere (>65%)
  • Ute Berger (ST) & Donatio Magnificus (>65%)
  • Walter Seidl (NÖ) & Dante’s Creek (>65%)
Meister der kleinen Tour: Peter Gmoser (B) und Foreman MJ! © Petra Kerschbaum
Meister der kleinen Tour: Peter Gmoser (B) und Foreman MJ! © Petra Kerschbaum

U25
In der U25-Tour teilten sich die beiden jungen Herren im Starterfeld die Siege auf: die Inter II entschied Jonas Frick (W) auf seiner 15-jährigen Hotline-Stute Juno für sich (68,605%), am Sonntag überholte ihn Florian Artner (K) mit dem 17-jährigen Atomic, der bereits unter Franziska Fries auf Drei-Stern-Niveau siegreich war. Die beiden scorten im U25-Grand Prix 68,256% und sind damit mehr als nur gesichtet! Ebenso wie Jonas Frick und Juno, und auch Sophie Marlene Francz (OÖ) auf Der Romantiker, die sich mit einem Schnitt von 65,843% für internationale Starts in Österreich qualifizieren.

Die 17 Jahre sieht man Atomic nicht an! Unter Florian Artner (K) tanzte der Rappe zum Sichtungs-Sieg im U25-Grand Prix. © Petra Kerschbaum
Die 17 Jahre sieht man Atomic nicht an! Unter Florian Artner (K) tanzte der Rappe zum Sichtungs-Sieg im U25-Grand Prix. © Petra Kerschbaum

Die erst 19-jährige Fiona Spranz (NÖ), die mit ihrem championatserfahrenen Pferd Santiago bereits in die U25-Tour einstieg, scorte in der Inter II 65,605%, und das trotz eines Missgeschicks/Verreitens! Im Grand Prix erhielten die beiden 63,372% und verpassten damit nur knapp das benötigte Sichtungs-Ergebnis von 65%.

Kommende Woche von 4. bis 6. März findet die Sichtung der Nachwuchsreiter (Children, Junioren & Junge Reiter) statt. Austragungsort ist wieder Weikersdorf, EQWO.net wird für Euch wieder live mit vor Ort sein. 😀

Weiterführende Links:
>> Ergebnislisten
>> Sichtungskriterien 2022

Dieser Text wurde von EQUESTRIAN WORLDWIDE – EQWO.net verfasst und ist keine Pressemitteilung. Das Kopieren des Text- und Bildmaterials ist nicht gestattet.

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