Fontainebleau: 2x Verboomen, 1 x Werth
Dressur – Das CDIO5* im französischen Fontainebleau war das erste „Coming Out“ der Outdoor-Saison 2026 von Doppel-Europameister Justin Verboomen (BEL) mit Zonik Plus, Isabell Werth (GER) mit Wendy de Fontaine und Lottie Fry (GBR) mit Glamourdale. Wer Grand Prix, Special, Musikkür und Nationenpreis gewonnen hat, und wie sich Paul Jöbstl (ST) in der U25-Tour geschlagen hat, lest ihr auf EQWO.net.
Am 18. April wurde in Fontainebleau der erste von fünf Dressur-Nationenpreisen der Saison 2026 ausgetragen. Der Sieg ging haarscharf mit 230,065 Punkten an Deutschland, die mit Isabell Werth auf Wendy de Fontaine, Frederic Wandres auf Bluetooth OLD, Benjamin Werndl und Quick Decision und Dr. Svenja Kämper-Mayer auf Amanyara solide aufgestellt waren. Die Briten schickten neben Doppelweltmeisterin Lottie Fry auf Glamourdale, außerdem Carl Hester auf Fame, Fiona Bigwood auf Donna Bella und Lewis Carrier mit Diego V ins sprichwörtliche Rennen und verpassten den Sieg um nur 1,435 Prozentpunke.
Den dritten Platz sicherte sich mit fehlenden fünft Prozentpunkten auf Gold Belgien. Deren Team wurde vom Doppel-Europameister Justin Verboomen auf Zonik Plus angeführt, und beinhaltete auch Larissa Pauluis mit Flambeau, Charlote Defalque mit First Step Valentin und Wim Verwimp mit Jedau de Massa.

Justin Verboomen weiterhin unschlagbar
Im Grand Prix und der Musikkür war das Siegespaar aus Crozet auch in Fontainebleau nicht zu biegen. Nach 83,500 % im Grand Prix, an die Lottie Fry und ihr „Glammy“ mit 80,848 % am nächsten heran kamen, gelang auch in der Grand Prix Freestyle neue persönliche Bestleistung! 91,855 % waren der höchste Score des Turniers und der Sieg in der ersten Fünf-Sterne-Musikkür in der WM-Saison für Justin Verboomen. Zweite wurde erneut das britische Duo Fry/Glamourdale. Isabell Werth entschied sich hingegen für den Start im Grand Prix Special, den sie auf Wendy mit 79,893 % für sich entschied.
Für Benjamin Werndls (GER) Quick Decision war es hoch erfolgreiches Debüt auf Fünf-Sterne-Niveau. Im Grand Prix platzierte sich das Duo auf Rang sieben, in der Musikkür knackten sie beinahe die 80%-Marke – fünfter Platz. Für den WM-Vierten von 2022 ein besonderes Erlebnis, da die Dekoration, die Viereck-Umrandung etc. jene aus Paris war, wo Werndls Schwester Jessica von Bredow-Werndl zwei Goldmedaillen bei Olympischen Spielen holen konnte.

U25 Grand Prix: Paul Jöbstl Zweiter
Für den österreichischen U25-Reiter Paul Jöbstl (ST) und seine zwölfjährige Hannoveraner-Stute Die Baroness war es erst das zweite Turnier der Saison, das erste Outdoor. Im Grand Prix 16-25 platzierte sich das Duo mit 67,008 % auf dem starken zweiten Rang, geschlagen nur von Junioren-Europameisterin Sophia Boje Obel Jorgensen (DEN). Nach teuren Fehlern wurde es in der Musikkür mit 69,333 % „nur“ der fünfte Platz.
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