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Startseite News “Esel erkennen, ob sich das Weglaufen lohnt” – Esel statt Haflingern beim Österr. Bundesheer
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„Esel erkennen, ob sich das Weglaufen lohnt“ – Esel statt Haflingern beim Österr. Bundesheer

  • Apr. 21, 2018
Die Gebirgsjäger des Österreichischen Bundesheeres setzen in Zukunft zu Transportzwecken auf mutige Esel. © pexels.com/hermaion
Die Gebirgsjäger des Österreichischen Bundesheeres setzen in Zukunft zu Transportzwecken auf mutige Esel. © pexels.com/hermaion
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BB | News aus Österreich – Die Gebirgs- und Spezialtruppen des Österreichischen Bundesheeres vertrauen laut salzburg.orf.at in Zukunft für Transportzwecke auch auf Esel. Seit zwei Jahren werden zusätzlich zu den Haflingern im Tragtierzentrum der Armee in Hochfilzen (T) auch zwei Esel ausgebildet. Der fünfjährige Eselhengst Chef und der vierjährige Peppi wurden von den Gebirgsjägern wegen ihres Mutes engagiert.

Die Gebirgsjäger des Österreichischen Bundesheeres setzen in Zukunft zu Transportzwecken auf mutige Esel. © pexels.com/hermaion
Die Gebirgsjäger des Österreichischen Bundesheeres setzen in Zukunft zu Transportzwecken auf mutige Esel. © pexels.com/hermaion
Der Leiter des Tragtierzentrums in Hochfilzen, Josef Hager erzählte im Interview mit ORF Salzburg, dass sich die Esel prächtig mit ihren Halfingerkollegen vertragen. „Das Pferd ist und bleibt ein Fluchttier. Und der Esel bleibt in schwierigen Situationen einfach stehen und überlegt sich, ob er das schon kennt oder nicht. Wenn die Lage klar ist, dann flieht er nicht und spart sich dadurch wertvolle Energie. Er erkennt im Gegensatz zum Pferd sehr deutlich, ob sich das Davonlaufen lohnt oder nicht.“

 

Esel sind darüber hinaus auch deutlich leichter und kleiner als Pferde, was Reisen mit Transportflugzeugen in ferne Länder vereinfacht. Zwar können Esel weniger Last tragen als Pferde (maximal 80 kg), seien aber laut Hager im Gebirge besser einsetzbar weil ihr Stoffwechsel es ermöglicht, im Extremfall sogar bis auf 5.000 Meter Seehöhe mit Traglasten hinaufzugehen.

Quelle: ORF Salzburg

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