Weltcup Salzburg: Dalera schlägt Weihegold!

Amadeus Horse Indoors, Salzburg (AUT)

Weltcup Salzburg: Dalera schlägt Weihegold!

Dressur | Julia Rejlek – WOW! Die Weltcup-Kür im Rahmen der „Neuro Socks Amadeus Horse Indoors“ gewann mit einer grandiosen Runde Jessica von Bredow-Werndl (GER) auf TSF Dalera BB (87,96%). Mit ihrer Kür zu „La-La-Land“ schlug sie wie bereits in Stuttgart 2019 Teamkollegin und größte Konkurrentin Isabell Werth (GER) auf Weihegold OLD! Franziska Fries (NÖ) und Atomic konnten sich deutlich verbessern und scorten 69,23%.

Dreamteam in Salzburg: Jessica von Bredow-Werndl & TSF Dalera BB. © EQWO.net
Dreamteam in Salzburg: Jessica von Bredow-Werndl & TSF Dalera BB. © EQWO.net

Bereits zum sechsten Mal fand die Weltcup-Station präsentiert von der MEGGLE GmbH und Co. KG auf österreichischem Boden statt. Das Starterfeld mit dem gesamten deutschen Olympiateam, EM-Bronzemedaillist Patrik Kittel (SWE) und Frankreichs Olympia-Kandidatin Morgan Barbacon (FRA) war dieses Jahr in Salzburg außergewöhnlich hochkarätig besetzt.

Nachdem Isabell Werth (GER) auf „Weihe“ (Weihegold OLD) den Grand Prix am Samstag (23.1.) für sich entscheiden konnte, musste sie sich in der Musikkür um gute drei (!) Prozent Teamkollegin Jessica von Bredow-Werndl (GER) geschlagen geben. Die amtierende deutsche Meisterin ritt mit ihrer 14-jährigen Trakehnerstute TSF Dalera BB mit einer sensationellen Piaffe/Passage-Tour und 87,960% zum souveränen Sieg, dem Salzburger Rekord-Score und zur Gesamtweltcupführung.

“So ein geniales Turnier auf die Beine zu stellen in dieser schwierigen Zeit, dazu gehört viel Engagement.”, bedankte sich Jessica von Bredow-Werndl. “Ich freue mich, nun mit meinem Bruder gleichzuziehen (Anmerkung: Benjamin Werndl hat 2018 in Salzburg gewonnen) und auch einmal hier in Salzburg vorne stehen zu dürfen. Dalera gibt mir immer so ein tolles Gefühl, wenn ich sie reiten darf, dafür bin ich unendlich dankbar.”

Absolute Harmonie und mit 87,960% der Weltcupsieg für Jessica von Bredow-Werndl und TSF Dalera BB. © EQWO.net
Absolute Harmonie und mit 87,960% der Weltcupsieg für Jessica von Bredow-Werndl und TSF Dalera BB. © EQWO.net

Die Nummer eins der Dressurwelt, die 6-fache Olympiasiegerin, 9-fache Welt- und 20-fache Europameisterin Isabell Werth hatte ihren dritten Salzburg-Sieg nach 2014 und 2019 in den Galoppwechseln verspielt und belegte im Sattel von Weihegold OLD mit 84,720% Rang 2 im 13-köpfigen Starterfeld.

“Heute war einfach der Jockey einfach nicht gut genug”, schmunzelte Isabell Werth nach ihrem 2. Platz. “Ich bin hinter die Musik gekommen und bin daher auch völlig überhastet in die Pirouette gestartet, was dann in Fehlern in der Galopptour gipfelte. Beide waren hier in Salzburg aber toll in Form. Bis zum Weltcupfinale werde ich noch weiter üben, damit ich den Galopp nicht mehr verhaue.”

Isabell Werth und Weihegold mussten sich heute mit Fehlern in den Wechseltouren im Weltcup von Salzburg mit Platz 2 zufriedengeben. © EQWO.net
Isabell Werth und Weihegold mussten sich heute mit Fehlern in den Wechseltouren im Weltcup von Salzburg mit Platz 2 zufriedengeben. © EQWO.net

Auch der dritte Podiumsplatz beim Weltcup glänzte in schwarz, rot, gold, denn: Helen Langehanenberg (GER) war ebenfalls eine tolle Runde gelungen. Mit der 13-jährigen Holsteinerstute Annabelle „Mausi“ erhielt die Team-Weltmeisterin von 2014 81,340% und wurde Dritte vor Dorothee Schneider (GER) auf Faustus (80,650%).

In der Weltcup-Kür von Salzburg konnte sich Helen Langehanenberg mit Annebelle auf dem dritten Rang platzieren und komplettierte das deutsche Podium. © EQWO.net
In der Weltcup-Kür von Salzburg konnte sich Helen Langehanenberg mit Annabelle auf dem dritten Rang platzieren und komplettierte das deutsche Podium. © EQWO.net

Österreichs einzige Weltcupstarterin Franziska Fries (NÖ) belegte mit Atomic Rang 13 (69,230%). “Die Vorfreude auf Salzburg war riesig. Für mich ist die Amadeus Horse Indoors das wichtigste Turnier des Jahres, auf das ich das ganze Jahre hinfiebere”, erzählte Franziska Fries. “Unser letztes Turnier ist 4 Monate her, daher war der Start hier sehr wichtig, um langsam wieder in Form zu kommen.” 

Einzige, österreichische Starterin im Dressur Weltcup: Franziska Fries und Atomic. © EQWO.net
Einzige, österreichische Starterin im Dressur Weltcup: Franziska Fries und Atomic. © EQWO.net

D04 FEI Dressage World Cup™
präsentiert von der Meggle GmbH & Co KG
Int. Dressurprüfung – CDI-W

  1. TSF Dalera BB – Jessica von Bredow-Werndl GER 87.960 %
  2. Weihegold Old – Isabell Werth GER 84.720 %
  3. Annabelle – Helen Langehanenberg GER 81.340 %
  4. Faustus – Dorothee Schneider GER 80.650 %
  5. Delaunay Old – Patrik Kittel SWE 80.125 %
  6. Sir Donnerhall II Old – Morgan Barbançon FRA 78.665 %
  7. Hexagon’s Double Dutch – Thamar Zweistra NED 77.875 %
  8. Brother de Jeu – Antonia Ramel SWE 77.460 %
  9. Esporim – Anna Merveldt IRL 73.705 %
  10. Heiline’s Danciera – Carina Cassøe Krüth DEN 73.580 %
  11. Destano – Simone PearceAUS 73.265 %
  12. Wispering Romance – Francesco Zaza ITA 69.570 %
  13. Atomic – Franziska Fries AUT/NÖ 69.230 %

Das Ergebnis im Detail >> results.hippodata.de
Den neuen Weltcup-Zwischenstand gibt es hier: results.hippodata.de

Diese Pressemitteilung wurde von Equestrian Worldwide – EQWO.net verfasst und ergeht im Auftrag der horsedeluxe event GmbH.