Sensation! Österreich auf Platz 2 im Nationenpreis von St. Gallen
Springreiten – Mit einer herausragenden Teamleistung sorgte Österreich heute beim CSIO5*-Nationenpreis in St. Gallen für eine echte Sensation. Das rot-weiß-rote Quartett belegte im anspruchsvollen Bewerb über zwei Umläufe und 1,60 Meter den hervorragenden zweiten Platz hinter der Schweiz. Besonders überragend präsentierten sich dabei Katharina Rhomberg (V) und Cuma!
Wetter top, Boden top: Und dennoch mussten zahlreiche Weltklassereiter wie Marcus Ehning (GER), Martin Fuchs (SUI) oder Ben Maher (GBR) auf dem extrem selektiven Kurs des Fünf-Sterne-Nationenpreis-Turniers in St. Gallen (SUI) Fehler hinnehmen.
Aber Österreichs Equipe-Chefin Angelika May hat ein schlagkräftiges Team zusammengestellt, wie man es sich auch bereits für die Weltmeisterschaft in Aachen vorstellen könnte – Felix Koller, Bianca Babanitz, Katharina Rhomberg und Max Kühner bewiesen, dass sie ganz vorne mitspringen können.
Die starken Leistungen des österreichischen Quartetts
Für Österreich eröffnete am heutigen Freitag (5.6.) Jungpapa Felix Koller (OÖ) mit der 13-jährigen Cascadello-Tochter Cossinelle die beiden Nationenpreis-Runden. Das Paar hatte im anspruchsvollen Parcous keine Schwierigkeiten, leider fielen unglücklich jeweils an zwei Sprüngen Stangen.
Bianca Babanitz (B) vom Team Sprehe stellte erstmals in einem Nationenpreis den 13-jährigen KWPN-Qallach I Will be Famous v. Bubalu VdL vor. Die beiden zeigten starke Ritte und kassierten jeweils nur einen Abwurf.
Als dritte Teamreiterin galoppierte Katharina Rhomberg (V) mit ihrem erfahrenen Championatspferd Cuma auf den Rasen. Die 32-jährige Vorarlbergerin als eine von nur zwei (!) Reiter:innen im gesamten Teilnehmerfeld in beiden Umläufen fehlerfrei und avancierte damit zur Matchwinnerin für Österreich.

Schlussreiter Max Kühner (T) musste mit seiner elfjährigen Stute Count on Me, übrigens ebenfalls von Cascadello abstammend, in beiden Umläufen jeweils einen Fehler verbuchen. Österreich zählte so nach acht Ritten 16 Strafpunkte – nur das Heimteam aus der Schweiz war mit neun Fehlerpunkten durch Martin Fuchs, Jason Smith, Alain Jufer und Steve Guerdat besser.
Für Platz zwei durfte sich das österreichische Team zudem über ein Preisgeld von mehr als 50.000 Euro freuen. Entsprechend groß war die Freude bei Equipe-Chefin Angelika May: „Wir sind echt überwältigt, welche Nationen wir hinter uns gelassen haben. Ausnahmslos alle Ritte waren schön. Danke an meine kämpferische Truppe. Die Stimmung im Team ist sehr sehr gut, alle helfen zusammen. Das baut Richtung Aachen auf!“
Der nächste Nationenpreis steht bereits in Sopot auf dem Programm, dort wird Österreich allerdings mit einem anderen Team an den Start gehen.
Weiterführende Links:
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