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Startseite News “Radikale Änderungen” im Pferdesport bei Olympischen Spielen
  • Sport

„Radikale Änderungen“ im Pferdesport bei Olympischen Spielen

  • Nov. 13, 2015
FEI Präsident Ingmar De Vos und die drei Vorsitzenden der Olympischen Disziplinen Frank Kempermann (Dressur), John Madden (Springen) und Giuseppe Della Chiesa (Vielseitigkeit) präsentierten die geplanten Änderungen. © FEI/Richard Juilliart
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FEI_GeneralAssemblyIm Rahmen der FEI Generalversammlung in San Juan (PUR) vom 10. bis 13. November 2015 wurden unter anderem die Austragungsmodi der Pferdesportdisziplinen bei Olympischen Spielen diskutiert. FEI Präsident Ingmar De Vos führte mit den nationalen Föderationen Gespräche über die geplanten radikalen Änderungen im Springen, der Dressur und Vielseitigkeit.

FEI Präsident Ingmar De Vos und die drei Vorsitzenden der Olympischen Disziplinen Frank Kempermann (Dressur), John Madden (Springen) und Giuseppe Della Chiesa (Vielseitigkeit) präsentierten die geplanten Änderungen. © FEI/Richard Juilliart
FEI Präsident Ingmar De Vos und die drei Vorsitzenden der Olympischen Disziplinen Frank Kempermann (Dressur), John Madden (Springen) und Giuseppe Della Chiesa (Vielseitigkeit) präsentierten die geplanten Änderungen. © FEI/Richard Juilliart

„Die Olympic Agenda 2020 ist ein wichtiger Faktor in diesem Prozess, wir haben jedoch bereits zuvor gewusst, dass Veränderungen in den Austragungsformaten und der Präsentation unseres Sportes umgesetzt werden müssen“, so Ingmar de Vos. „Wir wollen in der sich ständig verändernden Sportlandschaft mehr Zuschauer für unseren Sport gewinnen. Wir müssen die Spannung und das Drama, welche unseren Sport ausmachen nutzen, um jüngeres und größeres Publikum anzuziehen, die TV Übertragungen besser zu machen und mehr Nationen zu involvieren.“

FEI_OlympicFormat
Um alle geplanten Änderungen im Detail zu sehen, einfach auf das Bild klicken

Geplante Änderungen
Eine der größten Veränderungen ist die Verkleinerung der Teams in allen drei Disziplinen auf jeweils drei Reiter pro Nation. Dadurch sollen mehr Nationen die Chance haben, an Olympischen Spielen teilzunehmen. Außerdem will man die Einzel- und Teambewerbe trennen und das Streichergebnis bei den Teams wegfallen lassen.

In der Dressur sollen in Zukunft 15 Teams und 15 Einzelreiter an den Start gehen, die besten 18 sollen sich über Vorrunden für das Finale qualifizieren.

Im Springen soll es 20 Teams und ebenfalls 15 Einzelreiter geben. Sowohl in der Team- als auch in der Einzelentscheidung wird um die Goldmedaille gestochen, wobei in einem Team-Stechen alle drei Reiter antreten müssen und das beste Ergebnis zählt. Außerdem soll der Teambewerb ähnlich dem Furusiyya FEI Nations Cup™ ausgetragen werden, bei dem die besten zehn Teams in der Medaillenentscheidung wieder mit null Strafpunkten anfangen.

In der Vielseitigkeit soll die Dressur mittels einer verkürzten Prüfung nur mehr an einem Tag ausgetragen werden. Die Reihenfolge Dressur – Gelände – Springen soll erhalten bleiben. Die Einzelwertung im Springen soll als Qualifikation für die besten sechs oder sieben Teams dienen, die dann ins Team Finale einziehen würden. Möglicherweise sollen dort dann alle drei Teamreiter gleichzeitig im Parcours sein und nacheinander reiten, sodass das Teamergebnis sofort feststehen würde. Außerdem wird mit dem Gedanken gespielt, die Vielseitigkeit in „Equestrian Triathlon“ umzubennen, damit eine breitere Masse das Konzept des Sportes versteht.

Detaillierte Konzepte will die FEI beim FEI Sports Forum 2016 in Lausanne (SUI) vom 4. bis 5. April 2016 vorlegen. Anfang 2017 sollen die Vorschläge dann dem IOC präsentiert werden.

Alle Änderungsvorschläge im Detail gibt es hier »

Quelle: Pressemitteilung FEI / Übersetzung © EQUESTRIAN WORLDWIDE – EQWO.net

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