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Startseite News Österreichisches Reining-Team verpasst Bronze um 0,5 Punkte, Kronsteiner fix im Finale
  • Sport

Österreichisches Reining-Team verpasst Bronze um 0,5 Punkte, Kronsteiner fix im Finale

  • Sep. 13, 2018
Rudi Kronsteiner ist bereits fix für das Finale qualifiziert, Morawitz und Lisec müssen in die zweite Qualifikation. © OEPS/ Tomas Holcbecher
Rudi Kronsteiner ist bereits fix für das Finale qualifiziert, Morawitz und Lisec müssen in die zweite Qualifikation. © OEPS/ Tomas Holcbecher
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OEPS Pressemitteilung – Nur um einen halben Punkt verpasste die österreichische Reiningmannschaft bei den Weltreiterspielen Mittwochnacht im Tryon International Equestrian Center die Bronzemedaille.

Medaille knapp verpasst! Platz 4 für das österreichische Reining Team am ersten Wettkampftag der Weltreiterspiele. © OEPS/ Tomas Holcbecher
Medaille knapp verpasst! Platz 4 für das österreichische Reining Team am ersten Wettkampftag der Weltreiterspiele. © OEPS/ Tomas Holcbecher

Hatte das rot-weiß-rote Team vor vier Jahren in Caen gegen die Deutschen noch überraschend das bessere Ende für sich, so sollte es am ersten offiziellen Wettkampftag trotz eines heroischen Rittes von Rudi Kronsteiner auf dem Hengst AB Peppy Diamond nicht reichen.

Vorerst schien es unmöglich, dass Kronsteiner als viertletzter Reiter den großen Abstand zu den Medaillenplätzen noch schließen zu können. Doch der Oberösterreicher und sein neunjähriger Sportpartner kämpften bis zum Umfallen, scorten 225 Punkte.

Rudi Kronsteiner ist bereits fix für das Finale qualifiziert, Morawitz und Lisec müssen in die zweite Qualifikation. © OEPS/ Tomas Holcbecher
Rudi Kronsteiner ist bereits fix für das Finale qualifiziert, Morawitz und Lisec müssen in die zweite Qualifikation. © OEPS/ Tomas Holcbecher

„Ich bin total happy über meinen Ritt, aber natürlich enttäuscht über den vierten Platz für die Mannschaft. Für mich war eigentlich nur das Team wichtig. Schade, wir haben jedenfalls alles versucht und bis zum Schluss gekämpft“, analysierte Kronsteiner, der als Sechster des Klassements souverän das Einzelfinale am kommenden Samstag erreichte (die besten 15 kamen automatisch ins Finale).

WM-Debütantin Anna Lisec (This Wimps So Fly) und der in den USA lebende Martin Mühlstätter (Blo Gun) müssen am Donnerstag nochmals in die Qualifikation, bei der die besten Fünf ebenfalls im Finale starten dürfen. Für den Burgenländer Markus Morawitz (mit Gunners Chic Magnet auf Platz 36) ist hingegen die WM zu Ende.

Alle Reiter und besonders deren Pferde hatten in der Halle mit der extremen Luftfeuchtigkeit zu kämpfen. Mühlstätter, der sonst in den USA bei seinen Wettkämpfen nur klimatisierte Hallen vorfindet, bekannte offen: „Ganz schwer für die Pferde. Und ich muss zugeben, auch ich bin dieses schwüle Wetter nicht gewohnt. Aber die Bedingungen hier sind für alle gleich schwer.“

Ähnlich erging es dem Burgenländer Morawitz, während die erst 22-jährige Anna Lisec zufrieden sein konnte: „Natürlich ist man anfangs ein wenig eingeschüchtert, man will für das Team natürlich das Beste! Aber ich denke, ich habe meine Sache gut gemacht.“

Gold blieb bei den Veranstaltern aus den USA, Silber holte wie schon vor vier Jahren die starke belgische Mannschaft. Top-Nationen wie Brasilien (5.) und Italien (6.) lagen klar hinter dem Team Austria.

Equipechef Gerold Dautzenberg: „Ich bin trotzdem zufrieden, so ist halt der Sport. Und wir haben bewiesen, dass wir in der Weltspitze sind!“

Hurrikan Florence sorgt für Probleme
Der nahende Hurrikan Florence hat die Veranstalter jetzt doch zu Vorsichtsmaßnahmen gezwungen, nachdem man am Dienstag noch verlautete, man habe alles im Griff. 26 Pferde müssen von Zeltboxen in feste Stallungen übersiedelt werden, österreichische Teilnehmer sind davon nicht betroffen.

Nach den letzten Prognosen soll der Wirbelsturm am Sonntag für heftige Regenfälle sorgen, die bis Dienstag dauern können. Die prognostizierten Windgeschwindigkeiten liegen zwischen 45 und 65 km/h.

Distanz-Rennen abgebrochen
Bei diesen schwerwiegenden Problemen rückt sogar der Skandal rund um die Distanzreiter (die ebenso wie die Reiningteams am ersten Wettkampftag im Einsatz waren) in den Hintergrund. Das Rennen war vorerst abgebrochen worden, da Reiter auf die falsche Strecke geschickt worden waren, nach einem Neustart und einer Verkürzung von 160 auf 120 Kilometer entschloss sich die Jury später aber wegen der hohen Luftfeuchtigkeit und die durch einen Gewitterregen entstandenen schlechten Bodenverhältnisse das Rennen endgültig zu annullieren.

Start- und Ergebnislisten hier.

EQWO.net Links zu weiteren Beiträgen über die Weltreiterspiele 2018:
#tryon2018: Team Austria besteht aus 19 Sportlern und 13 Pferden
#BeOne: Die Weltreiterspiele Tryon 2018 live

TEAM AUSTRIA für die 8. Weltreiterspiele vom 11.-23. September 2018 in Tryon (USA):

VOLTIGIEREN (12 Pferdesportlerinnen und Pferdesportler)
Einzel Damen:
Katharina Luschin (VG Wildegg NÖ/26 Jahre) – Fairytale – Maria Lehrmann (an der Longe)
Lisa Wild (VG Wildegg NÖ gebürtige S/23) – Fairytale – Maria Lehrmann
Daniela Fritz (VG Club 43 NÖ/23) – Royal Salut – Manuela Barosch
Einzel Herren:
Dominik Eder (UVG Eligius NÖ/21) – Pipetto – Martin Eder
Pas de Deux:
Jasmin Lindner/Lukas Wacha (T/23/31) – Dr. Doolittle – Klaus HaidacherTheresa Thiel/Stefan Csandl (UVG Eligius NÖ/24/30) – Crossino – Karin Böhmer
Gruppe:
VG Wildegg (NÖ) – Alessio – Maria Lehrmann
Gruppenstarter: Lisa Wild, Katharina Luschin, Magdalena Riegler (23), Barbara Hruza (20), Nikolaus Luschin (30), Leonie Poljc (alle NÖ/12)

SPRINGEN (1)
Max Kühner (T/44), Chardonnay

PARADRESSUR (2)
Pepo Puch (St/52); Julia Sciancalepore (K/23)

REINING (4)
Anna Lisec (OÖ/22), This Wimps So Fly
Markus Morawitz (B/40) Gunners Chic Magnet
Martin Mühlstätter (K/lebt in USA/38) Blo Gun
Rudi Kronsteiner (OÖ/45) AB Peppy Diamond

tryon2018.com

Quelle: OEPS Pressemitteilung

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