Österreich mit Überraschung zum EEF-Finale in Avenches
Springreiten – Österreich reist mit einer überraschenden Aufstellung zum Finale der Longines EEF Series nach Avenches (SUI). Neben den WM-Teilnehmer:innen Katharina Rhomberg (V), Christoph Obernauer (T) und Bianca Babanitz (B) wurde Nationenpreis-Debütantin Theresa Sutterlüty (V) für das Team nominiert.
Von 3. bis 6. September 2026 treffen beim CSIO4* in Avenches die zehn besten Nationen der Longines EEF Series aufeinander. Österreich hatte sich mit einem starken zweiten Platz im Halbfinale von Šamorín für den Saisonhöhepunkt qualifiziert. Im Finale wartet allerdings eine deutlich größere Aufgabe: Der Nationenpreis wird über zwei Runden auf Vier-Sterne-Niveau und mit Hindernissen bis 1,55 Meter ausgetragen.
Für Österreich werden Katharina Rhomberg, Christoph Obernauer, Bianca Babanitz und – etwas überraschend – Theresa Sutterlüty ins Rennen gehen. Die Vorarlbergerin erhält damit bei einem der wichtigsten Nationenpreise der Saison ihre Chance im rot-weiß-roten Team. Ergänzt wird das österreichische Aufgebot durch U25-Reiterin Jasmin Pirker, die in den eigenen Nachwuchsbewerben von Avenches an den Start gehen wird.
Die Strategie von Equipe-Chefin Angelika May ist klar: „In dieser Hinsicht unterscheidet sich das Finale nicht von einem anderen Turnier der EEF Series. Unsere Strategie lautet immer, möglichst viele Nullrunden zu erzielen – nicht nur in Avenches. Auf die Startreihenfolge der Nationen nehmen wir keinen Einfluss, die ergibt sich aus der Auslosung. Für ein erfolgreiches Nationenpreisteam müssen die Charaktere zusammenpassen. Alle Mitglieder müssen teamfähig sein und es braucht jene ‚Good Vibes‘, von denen ich bereits 2023 gesprochen habe. Ein Sieg oder eine Topplatzierung würde uns sehr viel bedeuten – und das nicht nur, weil die Siegerehrungen bei den EEF-Turnieren immer besonders stilvoll gestaltet werden.“
Naxcel verletzt, Neugschwent’s Diamant erholt sich nach Kolik-OP
Ursprünglich war für das Finale auch Olympiareiter und EM-Team-Bronzemedaillengewinner Gerfried Puck (T) vorgesehen. Sein Spitzenpferd Naxcel V hat sich jedoch eine kleine Verletzung an genau jener Stelle zugezogen, an der die Gamaschen liegen. So kommt ein Start in Avenches leider nicht infrage.
Bereits vor dem Nennschluss war außerdem Dominik Juffinger (T) als möglicher Teamreiter eingeplant gewesen. Sein Neugschwent’s Diamant musste sich jedoch einer Kolikoperation unterziehen. Aus diesem Grund konnte das Paar bereits bei der Weltmeisterschaft in Aachen nicht für Österreich an den Start gehen.
Damit muss Österreich gleich zwei ursprünglich vorgesehene Leistungsträger ersetzen. Die Aufgabe in der Schweiz wird entsprechend schwierig – zumal das Finale bereits im Vorjahr seine sportliche Klasse zeigte. Damals belegte Österreich mit 58 Strafpunkten den zehnten und letzten Platz, während die Gastgeber aus der Schweiz den Sieg feierten.
Das Finale der Longines EEF Series beginnt am Sonntag, dem 6. September, um 12 Uhr. Neben Österreich haben sich Belgien, Schweden, Spanien, Frankreich, Großbritannien, die Schweiz, Italien, Ungarn und die Niederlande qualifiziert.
Weiterführende Links:
>> Website Jumping Avenches
>> Österreich steht im EEF Halbfinale
>> FEI Database: Theresa Sutterlüty
Dieser Text wurde von EQUESTRIAN WORLDWIDE – EQWO.net verfasst und ist keine Pressemitteilung. Das Kopieren des Text- und Bildmaterials ist nicht gestatte