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Startseite News Doha-Debüts: Interview mit Pepo Puch und Bernd Brugger
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Doha-Debüts: Interview mit Pepo Puch und Bernd Brugger

  • März 2, 2024
Pepo Puch (ST) und Bernd Brugger (NÖ) stellten in Doha mit Vivs Viva und Sir Rinjio ihre beiden Nachwuchspferde erstmals auf internationalem Boden vor. © IG: @pepopuchofficial
Pepo Puch (ST) und Bernd Brugger (NÖ) stellten in Doha mit Vivs Viva und Sir Rinjio ihre beiden Nachwuchspferde erstmals auf internationalem Boden vor. © IG: @pepopuchofficial
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Paradressur – Die beiden österreichischen Championats-Reiter Pepo Puch (ST) und Bernd Brugger (NÖ) nutzten das Einladungs-Turnier in Doha (QAT) und stellten mit Vis Viva und Sir Rinjio zwei neue Pferde erstmals international vor. Im EQWO.net-Gespräch zeigten sich beide großteils zufrieden mit der Reise.

Pepo Puch (ST) gab in Doha sein internationales Debüt mit Vis Viva. Der erst sechsjährige Oldenburger-Wallach v. Vivaldi x Sandro Hit stammt aus dem Hause Blue Hors und ist Vollbruder zu dem gekörten Hengst Blue Horse Viconte. In der beeindruckenden Anlage von Al Shaqab, deren Atmosphäre an ein Championat erinnert, benahm sich Puch’s Nachwuchshoffnung vorbildlich. Ob der erste Flug, der Ortswechsel in einen fremden Stall, der Wechsel von den Abreiteplätzen in die klimatisierte Halle: Vis Viva zeigte sich extrem brav. Einzig Fußball spielende Schulklassen in der Arena führten in den Bewerben zu der ein oder anderen Störung:

„Für die Pferde ist Doha schon extrem schwierig, aber Viva hat gezeigt, dass er ein extrem braves Pferd ist! Auch wenn wir in den Bewerben unsere Störungen hatten, er ist immer besser und mutiger geworden. Auch die Reise hat er toll bewältigt, ist gut geflogen und hat sich auch in Doha immer gut ausgerastet und geschlafen.“

Im ersten Bewerb, dem FEI Para Grand Prix A, waren sich die Richter:innen recht uneinig und das österreichische Duo erhielt zwischen 63,621 % und 69,310 %. Insgesamt bedeutete das 66,034 % und Rang zwei in einem vierköpfigen Starterfeld. Im zweiten Bewerb scorten sie 64,667 %, in der Musikkür 67,222 %. Das bedeutete jeweils Rang drei. Unterstützung bekam Pepo Puch von der Grand-Prix-Reiterin Katharina Haas (OÖ), die Vis Viva in den letzten Monaten national auf Turnieren vorgestellt hatte: „Kathi reitet sehr fein und war so lieb uns zu begleiten, damit sie Viva und mir vor Ort helfen konnte!“, erzählte Pepo Puch im EQWO.net-Gespräch.

Bereits dieses Wochenende ist Pepo Puch unterwegs am nächsten Turnier! Für Auheim’s Secret Love und Sailor’s Blue als Non-Competing-Horse steht in Ornago (ITA) der erste Saison-Check an. Eine Woche später steht dann für Sailor’s Blue das CPEDI in Motesice an.

Bernd Brugger & Sir Rinjio mit Luft nach oben

Für Bernd Brugger (NÖ) und sein neues Pferd Sir Rinjio war das Wochenende sportlich nicht das allerbeste, jedoch sehr lehrreich für Pferd und Reiter. Der achtjährige Sir Heinrich-Sohn kam vor 1,5 Jahren als Berittpferd zu dem Österreicher, damals war er ausbildungstechnisch auf dem Niveau eines Vierjährigen Pferdes und ihm fehlte das Vertrauen zum Reiter: „Er hatte vor Gerten Angst, bei Geräuschen oder Ähnlichem schoss er auch mal gerne durch die Halle! Der erste internationale Start war daher für mich sehr spannend, vorallem weil ich von einem erfahrenen Pferd auf ein jungen und völlig unerfahrenes Pferd umsteigen musste.“, resümierte Bernd Brugger nach seiner Rückreise im EQWO.net-Gespräch.

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Ein Beitrag geteilt von Bernd Brugger (@dressurbrugger)

Mit den Ergebnissen von 61,528 % bzw. 56,396 % aufgrund von Störungen aufgrund der Guckigkeit des Wallachs, ist der rot-weiß-rote Championatsreiter absolut nicht zufrieden, weiß jedoch, dass es noch ziemlich früh war, dieses Pferd vorzustellen: „Ich wollte schon mal einen ersten Eindruck davon gewinnen, wie er sich auf dem Turnier anfühlt, um vorallem auch rauszufinden ob ihm diese großen Turniere Spaß machen! Das tun sie auf jeden Fall und ich bin insofern zufrieden, dass er sich von der Kulisse nicht zu sehr beeindrucken lassen hat. Auch die Richter haben sein Potential erkannt, was mich ebenfalls sehr freut.“

Für Sin Rinjio heißt es jetzt Kraft und Kondition aufzubauen, denn das ist es, was ihm am Ende noch fehle: „Insgesamt hat er aber auf jeden Fall gezeigt dass er eigentlich alles mitbringt um im Sport vorne mitzulaufen. Ich freue mich auf die Zukunft und glaube auch weiterhin an dieses Pferd! Natürlich sind am Ende die Prozente wichtig, aber manchmal muss man sich auch vor Augen führen wo man angefangen hat und sich auch mit kleinen oder selbstverständlichen Dingen zufrieden geben.“

Wir drücken dem gesamten Paradressur-Team für die ganze Saison und die Paralympischen Spiele 2024 die Daumen & freuen uns auf sportliche Erfolge!

Weiterführende Links:
>> Ergebnisse
>> Instagram: Pepo Puch
>> Instagram: Bernd Brugger

Dieser Text wurde von EQUESTRIAN WORLDWIDE – EQWO.net verfasst und ist keine Pressemitteilung. Das Kopieren des Text- und Bildmaterials ist nicht gestattet.

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