CEIO3* 160, CEI2* 120 Compiègne / FRA: Pferdeschutzorganisation deckt Misshandlungen auf
CEIO3* 160, CEI2* 120 Compiègne / FRA
Pferdeschutzorganisation deckt Misshandlungen auf
Es ist leider nicht das erste Mal, dass es bei Distanzturnieren zu schwerwiegenden Missständen kam, der diese Pferdesportdisziplin in ein schlechtes Licht rückte.
In Frankreich erhitzen zwei Ereignisse die Gemüter und stellen vor allem die Offiziellen und Veterinäre in ein wenig rühmliches Licht.
Das Foto des abgemagerten Pferdes beim CEIO3* 160, CEI2* 120 Compiègne / FRA © Ligue Française por la Protection du Cheval
Anscheinend bemerkte im Rahmen des CEIO3* 160, CEI2* 120 in Compiègne (FRA) bei den Checkpoints keiner der Verantwortlichen, dass ein Reiter (angeblicher Sponsoring Hintergrund ist Abu Dhabi) mit einem offensichtlich stark abgemagerten Pferd auf der 160 Kilometer Strecke unterwegs war.
Scheich Rashid Dalmook Al Maktoum (UAE) war der zweite Reiter der ebenfalls zu zweifelhaften Ehren kam. Mit seinem Pferd Orazia war er mit der bislang höchsten jemals gemessenen Durchschnittsgeschwindigkeit von 43.5 km/h auf den letzten 20 Kilometern unterwegs. Der Reiter wurde disqualifiziert.
Ob die wütenden Proteste der Social-Media Community, die über diese Vorfälle via Facebook durch die Pferdeschutzorganisation „Ligue Française por la Protection du Cheval“ aufmerksam wurden, mit der Disqualifikation in Zusammenhang stehen oder nur die körperliche Verfassung des Pferdes ist bislang nicht bekannt.
