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Startseite News Außenseiter Niron gewinnt 95. Dresdner Steherausgleich
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Außenseiter Niron gewinnt 95. Dresdner Steherausgleich

  • Okt. 25, 2016
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DresdnerRennvereinRennsport – Zum 6. Renntag am 22. Oktober 2016 auf der Galopprennbahn Seidnitz in Dresden gab es in den sieben Rennen so manchen Überraschungssieger. Doch im ersten Rennen siegte ein Favorit. Das über die Distanz von 1.400 Metern führende EBF-Rennen für zweijährige sieglose Pferde holte sich erwartungsgemäß der Campanologist-Sohn Rolando, der sich im Besitz von Klaus Allofs und der Stiftung Gestüt Fährhof befindet. Der Ex-Fußballer und Manager des Vfl Wolfsburg entsandte seine Gattin Ute als Vertretung, die sich riesig über den Sieg des Youngster freute.

Rolando und Michael Cadeddu nach ihrem Sieg im 1. Rennen in Dresden. © Nadja N. Naumaunn
Rolando und Michael Cadeddu nach ihrem Sieg im 1. Rennen in Dresden. © Nadja N. Naumaunn

Für den siegreichen Jockey Michael Cadeddu sollte es nicht bei dem einen Tagessieg bleiben.  Im zweiten Rennen machte Joker, der am Platz von Claudia Barsig trainiert wird, regelrecht Theater an der Startmaschine und da war er nicht der einzige. Erst wurde beim Aufgalopp Rosental, der ebenfalls vor Ort von Guido Scholze trainiert wird, reiterlos. Bayarsaikhan Ganbat stieg wieder in den Sattel, aber beim Einrücken in die Startbox durchbrach der Dreijährige die Tür der Startbox und zwar ohne Reiter. Rosental, wieder eingefangen, sollte zwar trotzdem das Rennen bestreiten, aber da war der Jockey schon entschwunden.

Joker ließ sich dann unter dem Einsatz der Startmaschinenmannschaft in die Startbox buchsieren. Joker, in dessen Sattel Michael Cadeddu saß, übernahm sofort die Führung, die er auf der 2.000 Meter langen Strecke auch nicht mehr abgab. Treffer zwei für Cadeddu!

Zu ihrem ersten Jahrestreffer sollte Natalie Arendsen mit dem tschechischen Gast Izidor im dritten Rennen kommen. Auch hier gelang den beiden ein Start-Ziel-Sieg. Die Favoritin Süße Maus mit Francesco Ladu, die bei Stefan Richter auf der Bahn im Training ist, musste sich knapp geschlagen mit dem zweiten Rang zufrieden geben.

Isongo unter Carlos Henrique gewinnt vor Sunny Beach und Maxim Pecheur das siebente Rennen in Dresden, Skizze © Nadja N. Naumann
Isongo unter Carlos Henrique gewinnt vor Sunny Beach und Maxim Pecheur das siebente Rennen in Dresden, Skizze © Nadja N. Naumann

Zu einem weiteren Außenseitersieg kam es im 4. Rennen. Maxim Pecheur teilte sich mit Winnifried trotz der kurzen Strecke von 1.500 Metern das Rennen klug ein und überquerte als Erster die Ziellinie. Auf der Ziellinie schaute Schneekönigin völlig entsetzt, dass Amateurin Claudia Fleißner sie noch an dem Favoriten, den aus Leipzig angereisten Peasaro mit Ioannis Poullis auf dem Rücken, auf den zweiten Rang schob. Der Leipziger fand sich somit auf den dritten Platz wieder.

Der Brasilianer Carlos Henrique legte mit der vierjährigen Stute Novice of Budysin auf dem weichen Geläuf einen Klasseritt hin und gewann verdient. Danish King, ebenfalls ein Richter-Schützling, kam unter Fabio Marcialis auf den zweiten Rang ein. Ein weiteres Dresdner Pferd, der von Lutz Pyritz vorbereitete Burschentanz, kam mit Filip Minarik im Sattel auf den dritten Platz.

Für den überglücklichen Brasilianer sollte im letzten Rennen noch ein weiterer Sieg gelingen. Der ebenfalls von Pyritz trainierte Isongo steuerte Carlos Henrique als Erster über die Ziellinie. Sunny Beach mit Maxim Pecheur kam auf den zweiten Platz ein und der Gast aus Polen, die dreijährige Stute Tutejsza mit Bauyrzhan Murzabayev, völlig überraschend auf den dritten Platz.

Tom Schurig herzt Niron nach dem Sieg im 95. Dresdner Steherausgleich. © Nadja N. Naumann
Tom Schurig herzt Niron nach dem Sieg im 95. Dresdner Steherausgleich. © Nadja N. Naumann

Die Freude stand ihm unübersehbar ins Gesicht geschrieben: Tom Schurig, der in diesem Jahr noch nicht ein Rennen gewinnen konnte. Er war für den Ritt für den nur 50 kg tragenden siebenjährigen Hengst Niron verpflichtet worden. Der bildschöne Hengst, der sonst immer Scheuklappen trägt, hatte wie die restlichen sieben Teilnehmer im Hauptereignis des Tages, den 95. Dresdner Steherausgleich, 2.950 Meter vor sich und das auf weichen Boden. Favorit der Prüfung war Coeur Link mit dem angehenden Championjockey Filip Minarik im Sattel. Mit dem Einbiegen in die Zielgerade machte Niron recht flott Boden gut und verwies den Favoriten auf den zweiten Platz. Lincoln County mit Robin Weber galoppierte auf Rang drei.

Niron trug in diesem Rennen keine Scheuklappen. Vielleicht ein Grund, dass er nach langer Durststrecke endlich wieder als Sieger vom Geläuf ging.

Nächster Renntag:
16. November 2016

Weiterführender Link:
www.drv1890.de

Quelle: Nadja N. Naumann für EQUESTRIAN WORLDWIDE – EQWO.net

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