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Startseite News Schritt in die mediale Steinzeit: FEI verbietet das Verbreiten eigener Videos von FEI Bewerben
  • Sport

Schritt in die mediale Steinzeit: FEI verbietet das Verbreiten eigener Videos von FEI Bewerben

  • März 5, 2024
Gehört ab sofort der Vergangenheit an. FEI-Bewerbe dürfen nicht mehr gefilmt und verbreitet werden. © EQWO.net | Petra Kerschbaum
Gehört ab sofort der Vergangenheit an: FEI-Bewerbe dürfen nicht mehr gefilmt und verbreitet werden. © EQWO.net | Petra Kerschbaum
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FEI – Der Weltreiterverband FEI verbietet in neuen „Social Media Guidelines“ von 12. Februar 2024 das Verbreiten von (Reit-)Videos auf Sozialen Medien, Websites oder digitalen Plattformen. Der Schritt zurück in eine mediale Steinzeit – Ein Kommentar von EQWO.net-Gründerin Ruth M. Büchlmann.

Während sich andere Verbände und öffentliche Stellen den neuen Medien und damit auch den neuen jungen Contentproduzent:innen öffnen, geht die FEI einen gewaltigen Schritt zurück. In den aktualisierten FEI Richtlinien, die sich so sperrig lesen, wie sie sind – „Richtlinien für Nicht-Rechteinhaber zur Veröffentlichung in den Sozialen Medien auf FEI-Veranstaltungen“ – verbietet die FEI die Veröffentlichung von Videoaufnahmen von FEI named Veranstaltungen auf Social Media, auf Websites und digitalen Plattformen und versetzt dem schon schwer angeschlagenen Pferdesport eine weitere Breitseite in der Möglichkeit, breitenwirksames Interesse zu bekommen.

Wie schon bei den Olympischen Spielen, die in dieser Hinsicht der Rechte und des zu lukrierenden Geldes wegen nach wie vor old school nicht auf Online-Medien eingehen, sieht es nun auch für die anderen großen Pferdesportevents mit der FEI als Veranstalter bitter aus: Filmen bei Weltcup-Bewerben, Europa- & Weltmeisterschaften darf nur, wer Rechte kauft und die Rechte wird nicht jeder kaufen können.

Videos auf Social Media adé

Wer jedoch kein(e) Rechteinhaber:in für Veröffentlichungen in Sozialen Medien und Plattformen ist, darf keine Videos veröffentlichen. Das bedeutet somit auch, dass kein(e) Reiter:in, keine Onlineplattform, kein(e) Sponsor:in etc Videos veröffentlichen darf, wenn die Rechte nicht gekauft wurden. Keine eigenen Videos – weder auf Websites, noch auf Blogs und auch nicht auf den Social Media Kanälen. Das höchste der Gefühle für Reiter:innen und Nationalverbände: FEI-Videos der eigenen Ritte. Akkreditierte Medien, Besitzer:innen, Pfleger:innen etc stehen ab sofort leer da.

Der Grund? Die FEI besitzt laut dem Regelwerk alle Rechte an jeglichem Filmmaterial vom „Field of Play“ (FOP), welches natürlich die Hauptarena aber auch Abreiteplätze, den Ein- und Ausritt, die Kiss-& Cry-Zone oder die Leaders Lounge ebenso erfasst, wie Vielseitigkeits- oder Kutschenstrecken. Wer Videos veröffentlichen will, muss von der FEI die Rechte erwerben.

Medien, Reiter:innen, Besitzer:innen und Nationalverbände haben nun strikte Auflagen, was das Filmen und Posten im von FEI-Ritten im Netz betrifft. © FEI Social Media Guidelines 2/24
Medien, Reiter:innen, Besitzer:innen und Nationalverbände haben nun strikte Auflagen, was das Filmen und Posten im von FEI-Ritten im Netz betrifft. © FEI Social Media Guidelines 2/24

Retortencontent von der FEI

Wer die Rechte für die FEI named Events nicht kauft, bekommt netterweise von der FEI Filmmaterial zur Verfügung gestellt, womit wir wieder in der Ära wären, wo alle denselben Content hatten. Ein Rückschritt in die Steinzeit der Berichterstattung. Ein Rückschritt für alle Aktiven, Sponsor:innen und auch für viele Veranstalter:innen, die sich ab sofort auf Retortencontent freuen dürfen und ein finanzielles Disaster für alle Pferdesportportale und Contentcreators, die auf organischen Content angewiesen sind. Nicht nur dass die FEI hier ein Monopol in der Berichterstattung aufbaut, sie hat auch Null Ahnung, wie eine Optimierung von Onlineportalen funktioniert, womit der Pferdesport natürliche Reichweite aufbauen sollte. Mit vervielfachtem Content geht das mal sicher nicht.

Hier die wichtigsten Punkte aus den Neuerungen.
Verboten sind:

  • Live-Streaming von FOP-Aufnahmen während dieser FEI-Wettbewerbe
  • Erstellen von FOP-Videomaterial von Wettbewerben, vor oder nach Wettbewerben und dessen Veröffentlichung live, zeitnah oder zu einem späteren Zeitpunkt.
  • Vorrang von Rechteinhabern in der Mixed-Zone
  • Verkaufen von FOP-Videomaterial
  • Kommerzielle Nutzung von FOP-Videomaterial

Ein krasser Rückschritt der FEI, die sich am Ende ihren teuren Apparat auch nur leisten kann, wenn die Basis vorhanden ist. Denn die breite Werbung für den Pferdesport machen nicht die TV-Stationen und Streamingfirmen, deren User:innen ohnehin Pferdesportler:innen sind, sondern die vielen Nicht-Rechteinhaber:innen auf deren Kanälen, welche speziell auf die Nischen der Zielgruppen angepasst sind. Die FEI selbst holt keine Kinder aufs Pferd oder unterstützt Reitschulen, die die so dringend benötigte Basis ausbilden, für neue Lokalmatador:innen und damit für neue Vorbilder, volle Tribünen und neue Sponsor:innen sorgen, damit unser Pferdesport funktionieren kann.

Ruth M. Büchlmann

Weiterführende Links:
>> FEI Richtlinien
>> FEI Website

Dieser Text wurde von EQUESTRIAN WORLDWIDE – EQWO.net verfasst und ist keine Pressemitteilung. Das Kopieren des Text- und Bildmaterials ist nicht gestattet.

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