OEPS verzichtet 2026 auf Pflicht-Sichtung in Achleiten
Dressur – Ohne Sichtung zur Weltmeisterschaft nach Aachen? OEPS-Dressurreferentin Uschi Barth verzichtet heuer auf das Pflicht-Turnier und den direkten Vergleich in Achleiten. Stattdessen setzt sie auf maximale Flexibilität für die Kandidat:innen in der Vorbereitung.
Üblicherweise traten die österreichischen Reiter-Pferd-Paare, welche sich für ein Championat empfehlen wollten, beim CDI in Achleiten (OÖ) gegeneinander an. Heuer soll nun statt dem direkten Vergleich kurz vor der Weltmeisterschaft von 11. bis 15. August in Aachen (GER), die gesamte Turniersaison als Qualifikation gelten, wie bei einem Blick auf den Kaderkriterien 2026 ersichtlich wird. Gewertet werden die beiden besten Wahlturniere plus die Formkurve in Hinblick auf Aachen (GER).
Die Kriterien für die Entsendung zur Weltmeisterschaft im Wortlaut:
- 1. oder 2. Sichtung ist Pflicht, wenn keine aufrechte Sichtung nachweisbar ist
- mind. 70% im Grand Prix bei 2 frei wählbaren CDIs – mind. 3* Kategorie A (Western European League lt. FEI)
- Das Referat behält sich die Möglichkeit vor, einen direkten Vergleich bei einem zu bestimmenden Turnier im Grand Prix vor denselben Richtern auf derselben Position zu verlangen
- Gezählt werden die besten 2 Wahlturniere und im Falle der Notwendigkeit das Pflichtturnier, die aufsteigende Form wird ebenfalls herangezogen.
Sehr wohl als Pflichtturnier gilt das CDI Achleiten von 11. bis 14. Juni für die Nachwuchs-Reiter:innen der Altersklassen U25, Young Rider, Junioren und Children.
Weiterführende Links:
>> Meldung Pferderevue
>> Website OEPS NEU
>> OEPS Kaderkriterien 2026
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