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Startseite News Mächtig was los – Schenefelds Sommerturnier
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Mächtig was los – Schenefelds Sommerturnier

  • Aug. 19, 2015
Leistungszentrum Reistall Klövensteen: v.l. Verbandspräsident Franz-Peter Bockholdt, Rainer Schwiebert, Wolfgang Schierloh, Jürgen Böckmann (Horse & Classic GmbH). © Haas
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HelenenHof_HorseClassicsDas Sommerturnier Schenefeld wird größer denn je. Schon jetzt – eine Woche vor dem Start auf der Reitanlage des Elbdörfer und Schenefelder Reiterverein – zeichnet sich ein Rekordteilnehmerfeld ab. Und dabei wird zudem deutlich, dass die Arbeit der vergangenen Jahre Früchte trägt, die Akzeptanz für die Veranstaltung weiter gewachsen ist.

Leistungszentrum Reistall Klövensteen: v.l. Verbandspräsident Franz-Peter Bockholdt, Rainer Schwiebert, Wolfgang Schierloh, Jürgen Böckmann (Horse & Classic GmbH). © Haas
Leistungszentrum Reistall Klövensteen: v.l. Verbandspräsident Franz-Peter Bockholdt, Rainer Schwiebert, Wolfgang Schierloh, Jürgen Böckmann (Horse & Classic GmbH). © Haas

Das gilt uneingeschränkt für das Programm im Parcours wie auch im Dressurviereck. Insgesamt 32 Mal bitten die Turnierinitiatoren Jürgen Böckmann, Rainer Schwiebert und Wolfgang Schierloh zu sportlichem Wettkampf und berücksichtigen mit ihrer Ausschreibung sowohl die Interessen des großen Sports, als auch der Nachwuchsförderung. Und weil das Interesse groß ist, beginnt das Sommersturnier bereits am Donnerstag, erstreckt sich also über vier Tage und verwandelt das Gelände des Elbdörfer und Schenefelder Reitervereins in einen großen und begehrten Treffpunkt für alle Pferdesportfans.

Springsport von der ganz feinen Seite
Der Höhepunkt im Parcours ist ganz klar der Große Preis von Schenefeld. Der wird am Sonntag als Springprüfung Kl. S mit Stechen*** auf Drei-Sterne-Niveau ausgetragen und ist mit 10.000 Euro dotiert. Das heißt der Sieger, bzw. die Siegerin allein fährt mit 2.200 Euro Preisgeld wieder nach Hause. Im Jahr 2014 gelang das Carsten-Otto Nagel (Wedel). Kleiner ist die Konkurrenz nichtgeworden – im Gegenteil: Gleich in Familienverbands-Stärke haben sich Reiterinnen und Reiter angemeldet. Dirk Ahlmann aus Reher kommt mit seinen Kindern Pheline und Hannes. Letzterer gewann vor drei Tagen mit der deutschen Children-Equipe EM-Gold in Österreich. Thiess Luther (Wittmoldt) kommt mit Tochter Jarka und Sohn Jesse, aus Fehmarn reist die spring- und vielseitigkeitsreitende Familie Rüder an. Mit dem Namen Lüneburg verbindet man nicht nur Derbysieger Nisse, sondern auch seinen Bruder Rasmus (Hetlingen). Außerdem werden Claas-Hermann Romeike (Nübbel), und auch die Nationenpreisreiter Sören von Rönne (Neuendeich), Jörg Kreutzmann (Kasseburg) und Dirk schröder (Lentföhrden) erwartet.

Das Programm umfasst 12 Springprüfungen, beginnend mit Springpferdeprüfungen der Kl. A, L und M über den Jugend-Team-Cup, die Youngster-Tour für Nachwuchspferde bis zu den drei großen Prüfungen in der Kl. S, die allein mit insgesamt 17.000 Euro dotiert sind.

À la bonne heure – die Dressur
Das die Dressur beim Schenefelder Sommerturnier eine wichtige Rolle spielt war nie ein Geheimnis, sie gewinnt jedoch immer weiter an Gewicht. Das liegt nicht nur an den klassischen Championatsprüfungen Grand Prix und Grand Prix Special, die die Spitze des Programms darstellen, sondern auch an der Einbindung bedeutender Herausforderungen.

Schenefelds Sommerturnier ist erstmals Gastgeber für die beiden wichtigen deutschen Nachwuchspferdeserien: Zusätzlich zur Qualifikation zum Nürnberger Burg-Pokal (7 – 9 Jahre alte Pferde) wird erstmals auch eine Qualifikation zum Louisdor-Preis (8 – 10 Jahre alte Pferde) vor den Toren Hamburgs ausgetragen. In jeweils zwei anspruchsvollen Prüfungen präsentieren sich die jungen Dressurtalente und es geht um nichts weniger, als das Erreichen der Finals, die beide in Frankfurt beim Internationalen Festhallen Reitturnier stattfinden.

Das Sommerturnier ist 2015 erstmals Gastgeber des Norddeutschen Berufsreiterchampionats: In Zahlen ausgedrückt sind das drei schwere Prüfungen – Prix St. Georges, Intermediaire I und im Finale geht es in den Pferdewechsel in einer Sonderaufgabe frei nach dem Motto: „Nimmst Du meins, nehm`ich Deins“.

Soviel sportliches Gewicht verfehlt seine Wirkung nicht. Oliver Oelrich, Bundes- Nachwuchstrainer und Disziplincoach nimmt Kurs auf Schenefelds Sommerturnier. Das dürfte für ein gewisses Maß an Nervosität bei den zweibeinigen Jungtalenten sorgen, denn für sie geht es in Schenefeld in der Dressurreiterprüfung Kl. L zum zweiten Mal um das Finale des Nürnberger Burg- Pokals der Norddeutschen Junioren. Wenn dann auch noch ein Bundestrainer zuguckt, wird es nochmal so aufregend….

Das Sommerturnier ist auch Ziel von Franziska Schwiebert (Kattendorf), Hamburgs junges Talent im Bundeskader, und von Matthias Bouten (Alpen- Menzelen), der sieben Jahre lang als Bereiter im Stall von Isabell Werth tätig war und im Juli mit der deutschen Equipe Platz drei im Nationenpreis in Falsterbo belegte. Wolfgang Schade vetritt de Farben Hamburgs in Schenefeld und die halbe finnische Equipe der Europameisterschaften in Aachen tritt beim Sommerturnier ebenfalls an. Das ist auch familiär bedingt, denn Kristina Böckmann, die ihren ersten Championatseinsatz gerade mit Bravour mit Der kleine Lord absolviert hat, ist auf der Anlage zuhause. Teamkollegin Emma Kanerva aus Finnland wird erstmals in Schenefeld starten und die mehrmalige Deutsche Berufsreiter-Championess Bianca Kasselmann aus Hagen a.T.W.. Eine Premiere ist der Start beim Sommerturnier für Fabienne Lütkemeier aus Paderborn. Die Derbysiegerin und Mannschaftsweltmeisterin ist zweifellos der Top-Promi im Dressuraufgebot des Sommerturniers.

Reiten gegen den Hunger
Erneut stellt sich das Schenefelder Sommerturnier auch in den Dienst einer guten Sache: Das Projekt „Reiten gegen den Hunger“, dass die Verlegerin Gudrun Bauer unter dem Dach der Welthungerhilfe aufgebaut hat, ist auch 2015 wieder zu Gast beim Sommerturnier. Schon in den vergangenen zwei Jahren wurde einerseits zugunsten des Projektes fleißig gesammelt und gespendet, andererseits aber auch die Chance genutzt zu informieren und zu sensibiliesieren für die existentiellen Nöte von Menschen, insbesondere von Kindern in der Welt.

Quelle: Pressmeldung

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