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Startseite News Hans Günter Winkler Teil der Eröffnungsfeier
  • Sport

Hans Günter Winkler Teil der Eröffnungsfeier

  • Juli 28, 2015
Das Bild schrieb Reitsport-Geschichte: Doppelsieger Hans Günter Winkler (rechts) wurde 1955 in Aachen Weltmeister. Der knapp unterlegene Konkurrent Raimondo d'Inzeo (ITA) gratuliert dem alten Rivalen fair. © Archiv ALRV
Das Bild schrieb Reitsport-Geschichte: Doppelsieger Hans Günter Winkler (rechts) wurde 1955 in Aachen Weltmeister. Der knapp unterlegene Konkurrent Raimondo d’Inzeo (ITA) gratuliert dem alten Rivalen fair. © Archiv ALRV
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FEI_EM_Aachen2015Eröffnungsfeier der EM Aachen 2015: Hans Günter Winkler zurück in seinem „reiterlichen Wohnzimmer“ 

Hans Günter Winkler steht in einer Reihe mit Max Schmeling und Fritz Walter. Er ist eine Legende des deutschen Sports, und dass das so ist, hat auch viel mit Aachen und seinem WM-Titel vor 60 Jahren zu tun.

Das Bild schrieb Reitsport-Geschichte: Doppelsieger Hans Günter Winkler (rechts) wurde 1955 in Aachen Weltmeister. Der knapp unterlegene Konkurrent Raimondo d'Inzeo (ITA) gratuliert dem alten Rivalen fair. © Archiv ALRV
Das Bild schrieb Reitsport-Geschichte: Doppelsieger Hans Günter Winkler (rechts) wurde 1955 in Aachen Weltmeister. Der knapp unterlegene Konkurrent Raimondo d’Inzeo (ITA) gratuliert dem alten Rivalen fair. © Archiv ALRV

Zur Eröffnungsfeier der FEI Europameisterschaften Aachen 2015 am 11. August kehrt er ins große Stadion zurück. Auf welche Weise, das möchten die Organisatoren noch nicht verraten, dafür verrät der 89-jährige „HGW“, was ihm Aachen bedeutet. 

Frage: Am 11. August werden wir Sie als Teil der Eröffnungsfeier der Europameisterschaften Aachen 2015 erleben. Wie war es als Reiter, in diese Arena einzureiten, wie hat es sich angefühlt?
Hans Günter Winkler: „Die Größe der Arena und die außerordentliche Atmosphäre durch das phantastische Publikum machen Aachen alljährlich zu einem einmaligen Ereignis. Für mich ebenso, wie für alle Reiter aller Nationen war und ist das Einreiten in dieses Stadion daher stets ebenso beindruckend, wie herausfordernd.“ 

Frage: Vor 60 Jahren sind Sie in Aachen Weltmeister geworden. Ist das Ihre stärkste Erinnerung an Aachen?
Winkler: „Natürlich ist meine erfolgreiche Titelverteidigung als Weltmeister eine starke Erinnerung. Vor allem werde ich aber die besondere Atmosphäre des sportlichen Wettkampfs mit meinem großen Freund Raimondo d‘Inzeo nie vergessen, als die Weltmeisterschaft buchstäblich erst im letzten Ritt im Stechen zu meinen Gunsten entschieden wurde und der unterlegene Freund mir im Augenblick der Niederlage mit wunderbaren Zeichen der sportlichen Fairness und Anerkennung begegnete.“ 

Frage: Was bedeutet Aachen für Sie?
Winkler: „Aachen ist in jeder Hinsicht einmalig. Für uns Reiter ebenso wie für alle Funktionäre und das großartige Publikum.“ 

Frage: Was glauben Sie, woher Ihre außerordentliche Beliebtheit beim Aachener Publikum kommt?
Erfolgreich waren schließlich auch andere…
Winkler: „In 37 Jahren, von 1949 bis 1986, hat sich zwischen dem Aachener Publikum und mir ein familiäres Verhältnis entwickelt, das die Soers zu meinem reiterlichen Wohnzimmer gemacht hat. Über die Gründe der besonderen Zuneigung der Aachener zu mir sollten Sie eher die Menschen selber fragen und nicht mich.“ 

Frage: Was glauben Sie, macht die Faszination Aachen aus?
Winkler: „Es ist vermutlich die Wachsamkeit des ALRV gegenüber den Entwicklungen des modernen Spitzensports gepaart mit dem Bewusstsein der Erhaltung der Traditionen und der steten Rücksicht auf die Bedürfnisse der Pferde.“ 

Frage: Schauen wir auf die EM 2015: Wen sehen Sie in der Favoritenrolle?Winkler: „In Wahrheit gibt es viele Favoriten. Die aktuelle Weltrangliste zeigt ein deutliches Bild der hohen Qualität der europäischen Reiter und Pferde. Unter den besten 10 der Liste sind 7 Europäer  – oder 17 unter den besten 20 – ! Die Tagesform und das berühmte Quäntchen Glück werden letztlich entscheiden.“ 

Frage: Sie setzen sich aktiv für den reiterlichen Nachwuchs ein. Welche Tipps geben Sie jungen Talenten mit auf den Weg?
Winkler: „Das ist jeweils sehr abhängig von der Persönlichkeit der jungen Leute. Grundsätzlich aber gelten Begriffe wie Leistungsbereitschaft, Fleiß, Zielstrebigkeit und Mut.“ 

Frage: Wenn Sie einen Blick zurückwerfen – was sind die gravierendsten Änderungen im Pferdesport in den letzten Jahrzehnten?
Winkler: „Tatsächlich glaube ich nicht an Änderungen, sondern an Fortentwicklung. Der riesige Fortschritt der Zucht und die, über die Jahrzehnte zunehmende Rücksicht auf die Bedürfnisse unserer Pferde haben den Sport dramatisch fortentwickelt.“ 

Frage: Sie haben noch nie einen CHIO in Aachen verpasst – was ist Ihre schönste Erinnerung als Zuschauer, nicht als Sportler?
Winkler: „Trotz meines hohen Alters habe ich auch in diesem Jahr, mit Andreas Ostholt in der Vielseitigkeit, einen Schüler am Start. Die Frage nach der Sicht des reinen Zuschauers, kann ich daher immer noch nicht wirklich beantworten.“ 

Frage: Können Sie sich noch an Ihr erstes Turnier in Aachen erinnern?
Winkler: „Selbstverständlich kann ich mich an mein erstes Turnier in Aachen erinnern – als Reiter 1949. Meine Eindrücke damals haben sicherlich zu meiner besonderen Motivation und meiner Zielstrebigkeit beigetragen, Großes für Deutschland im Sattel erreichen zu wollen.“ 

Den großen Hans Günter Winkler live erleben: Tickets für die Eröffnungsfeier an der Hotline (0241) 917-1111 oder online unter: www.aachen2015.de

Quelle: Pressemitteilung

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Opening ceremony with Hans Günter Winkler

  • Juli 28, 2015
Das Bild schrieb Reitsport-Geschichte: Doppelsieger Hans Günter Winkler (rechts) wurde 1955 in Aachen Weltmeister. Der knapp unterlegene Konkurrent Raimondo d'Inzeo (ITA) gratuliert dem alten Rivalen fair. © Archiv ALRV
Das Bild schrieb Reitsport-Geschichte: Doppelsieger Hans Günter Winkler (rechts) wurde 1955 in Aachen Weltmeister. Der knapp unterlegene Konkurrent Raimondo d’Inzeo (ITA) gratuliert dem alten Rivalen fair. © Archiv ALRV
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FEI_EM_Aachen2015Opening Ceremony of the FEI European Championships Aachen 2015: Hans Günter Winkler back in his „equestrian living room“

Hans Günter Winkler stands shoulder to shoulder with Max Schmeling and Fritz Walter. He is a legend of the German sport and this actually has a lot to do with Aachen and the World Championship title he won 60 years ago.

The photo wrote equestrian sport history: Double gold at the World Championships in Aachen for Hans Günter Winkler (right) in 1955. The fair sportsman and narrowly beaten fellow-competitor Raimondo d'Inzeo (ITA) congratulating his old rival. © Archiv ALRV
The photo wrote equestrian sport history: Double gold at the World Championships in Aachen for Hans Günter Winkler (right) in 1955. The fair sportsman and narrowly beaten fellow-competitor Raimondo d’Inzeo (ITA) congratulating his old rival. © Archiv ALRV

At the Opening Ceremony of the FEI European Championships Aachen 2015 on August 11th, he will be returning to the big stadium. The organisers don’t want to disclose the details of his appearance yet, but instead the 89-year-old „HGW“ revealed what Aachen means to him.

Question: On August 11th, you will be part of the Opening Ceremony of the FEI European Championships Aachen 2015. What was it like riding into this arena, what did it feel like?
Hans Günter Winkler: „The size of the arena and the exceptional atmosphere due to the fantastic crowd are what turn Aachen into a unique experience every year. For me, as well as for all of the equestrian athletes from all nations, riding into this stadium was and still is both impressive and challenging.“

Question: You claimed the World Championship title in Aachen 60 years ago. Is that your strongest memory of Aachen?
Winkler: „Of course, successfully defending my title as world champion is very memorable. But, above all, I will never forget the special atmosphere of fair sportsmanship between myself and my good friend, Raimondo d‘Inzeo, when I won the world championship title as the last rider in the jump-off and my defeated friend rushed over to congratulate me in a wonderful sign of sporting fairness and recognition.“ 

Question: What does Aachen mean for you?
Winkler: „Aachen is unique in every respect. For us riders just as much as for all of the officials and the terrific crowd.“ 

Question: Why do you think you are so incredibly popular with the crowd in Aachen?
After all, lots of other rider were successful here…
Winkler: „In the 37 years between 1949 and 1986, a family-like relationship developed between the crowd in Aachen and myself, which turned the Soers into my equestrian living room. You’d have to ask the people from Aachen themselves why they are so fond of me, instead of me.“ 

Question: What do you think makes Aachen so fascinating?
Winkler: „It is probably due to the fact that the ALRV keeps a vigilant eye on the development of the modern top sport paired with their awareness for upholding the traditions and constant consideration of the needs of the horses.“ 

Question: Turning to the European Championships 2015: Who do you think are the favourites?
Winkler: „There are indeed many favourites. The current world ranking list shows a clear picture of the high quality of the European riders and horses. 7 Europeans are under the top 10 in the rankings – and 17 under the top 20! The form on the day and that famous bit of luck will ultimately decide who wins.“ 

Question: You actively promote aspiring young riders. What tips do you have for young talents?
Winkler: „That always depends very much on the personality of the young people. But, in general, terms such as motivation, diligence, ambition and courage play a decisive role.“ 

Question: When you cast a backward glance – what have been the most important changes in the field of equestrian sport over the past decades?
Winkler: „In fact, I don’t actually believe in changes, but rather in further development. The incredible further development in the breeding sector and the fact that the needs of the horses have been increasingly taken more into consideration over the decades have led to dramatic further developments in the sport.“ 

Question: You have never missed a CHIO in Aachen  – what is your nicest memory purely from a spectator’s rather than a competitor’s point of view?
Winkler:„In spite of my old age, I have a pupil competing this year, namely Andreas Ostholt in the eventing. So, I still can’t really answer that question purely from the point of view of a spectator.“

 Question: Can you remember your first show in Aachen?
Winkler: „Of course, I can remember my first show in Aachen – I competed here in 1949. The impressions I gained at the time most certainly contributed towards my special motivation and ambition to achieve major riding victories for Germany.“

Experience the great Hans Günter Winkler live: Tickets for the Opening Ceremony are available from the hotline +49(0)241-917-1111 or online at:
www.aachen2015.de

Source: Press release

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