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Startseite News Para-Equestrian Dressage und nicht-olympische Disziplinen im Fokus
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Para-Equestrian Dressage und nicht-olympische Disziplinen im Fokus

  • Mai 7, 2015
FEI Präsident Ingmar De Vos beschloss das FEI Sports Forum 2015. © FEI/Germain Arias-Schreiber
FEI Präsident Ingmar De Vos beschloss das FEI Sports Forum 2015. © FEI/Germain Arias-Schreiber
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FEI_SportsForumDie letzte Nachmittagseinheit beim zweitägigen FEI Sports Forum war den Bereichen Para-Equestrian Dressage und nicht-olympischen Disziplinen gewidmet. Eröffnet wurde die Session von Trond Asmyr, dem FEI Director für Dressur und Para-Dressur.

Die Entscheidung, dass bei Championaten und Spielen in Zukunft nur noch das beste Drittel der Para-Equestrian Reiter zur Kür antreten darf wurde von den Nationalen Verbänden gut angenommen. Erstmals wird diese neue Regel bei den Paralympischen Spielen in Rio 2016 umgesetzt. Der Antrag auf Änderung bei den Streichergebnissen in Teambewerben fand ebenfalls Anklang.

FEI Präsident Ingmar De Vos beschloss das FEI Sports Forum 2015. © FEI/Germain Arias-Schreiber
FEI Präsident Ingmar De Vos beschloss das FEI Sports Forum 2015. © FEI/Germain Arias-Schreiber

Beim Sports Forum wurden auch die wichtigsten Themen des Para-Equestrian Dressage Forums in Essern (GER) im letzten Monat besprochen bei dem Experten und Athleten aus 22 Nationen anwesend waren. Dazu gehörten die Umbenennung der Grade, die Rekrutierung neuer und junger Reiter, die Forderung nach mehr kombinierten Para-Dressur und Dressur Turnieren und die Möglichkeit auch im Para-Sport einen FEI World Cup™ mit Unterstützung von Sponsoren einzuführen.

„Den Fokus auf der Para-Dressur zu halten ist unsere oberste Priorität“, so Trond Asmyr. „Bei den Alltech FEI World Equestrian Games 2014 nahmen 100 Reiter aus 33 Nationen an den Para-Dressur Bewerben teil, das war ein Rekord und Durchbruch. Die Paralympischen Spiele sind jetzt das zweitgrößte Multi-Sportevent der Welt und im nächsten Jahr feiern wir in Rio das 20-jährige Jubiläum der Para-Dressur in der Paralympischen Bewegung. Die FEI ist mit ganzem Herzen dabei die Para-Dressur zu fördern und mehr Möglichkeiten für unsere Athleten zu schaffen, auf höchstem Level zu reiten.“

Vorschläge für Fahren, Distanz, Voltigieren und Reining 
Die Komitees für den Fahr-, Distanz-, Voltigier- und Reiningsport machten einige Vorschläge welche beim Sports Forum zur Diskussion gestellt wurden. Speziell die Formate der Championate und das damit verbundene Erlebnis der Zuseher waren wichtige Themen.

Die Vorschläge, welche hier zu finden sind, beinhalten
– Vierspänner Fahren: kürzere Dressurprüfungen im Einzel; für Teams (alles an einem Tag): Dressur, Pas-de-Deux und Kegelprüfung oder Marathon. Kegelprüfung für Einzelfahrer
– Distanz: Änderung von einem eintägigen 160 km zu einem zweitägigen 100 km/Tag  Bewerb mit einem kontrollierten Start am zweiten Tag; maximal vier Kombinationen pro Nation wobei die besten drei für die Teamwertung zählen; Länder mit weniger als drei Kombinationen sind nur für die Einzelbewerbe zugelassen
– Voltigieren: „Nationen Bewerb“ einführen; ein Team setzt sich aus einer Dame, einem Herren und einer Gruppe zusammen; so soll die Atmosphäre die bei den Alltech FEI World Equestrian Games™ 2014 geherrscht hat auch auf anderen Turnieren herrschen
– Reining: Teilnehmerzahl bei Championaten auf 100 begrenzen; Finalisten sollen ihre eigene Musik wählen können

Die Nationalen Föderation betonten außerdem die Wichtigkeit, die Sicherheit und das Wohlbefinden der Pferde zu garantieren und Ruhezeiten einzuhalten. Der Nationen Bewerb im Voltigieren wurde mit Begeisterung diskutiert und auch die Änderungen im Fahrsport fanden Unterstützer.

Die Nachmittagseinheit endete mit einem Reining Round Table bei dem der Fokus auf der Revision der Prüfungs- und Championatsformate lag. Auch die Einführung von Para-Reining Prüfungen (CPERIs) wurde besprochen.

FEI Athlete Committee Meeting
Das erste FEI Athlete Committee Meeting seit den Wahlen im vergangenen Jahr fand ebenfalls im FEI Hauptquartier in Lausanne statt.

„Athleten spielen eine wichtige Rolle in der Entwicklung des Pferdesportes und den immer größer werdenden Zuschauerkreisen. Ihre Erfahrung, Leidenschaft und das Fachwissen für den Sport bewirken das“, so Maria Gretzer, die Vorsitzende des FEI Athlete Committees.  „Unser erstes Teffen war ein voller Erfolg und wir werden uns in Zukunft auf das Karriere Management der Athleten und die Einbringung unserer Ideen für FEI Championate und Spiele konzentrieren.“

Der FEI Präsident beschließt das FEI Sports Forum 2015
FEI Präsident Ingmar De Vos beendete das FEI Sports Forum mit einem Dank an alle Teilnehmer, inklusive dem International Olympic Committee, Nationalen Verbänden, FEI Stakeholdern wie Athleten und Organisatoren und den FEI Technical Committees für ihre Arbeit.

„Die Technical Committees haben sehr starke, manchmal sogar provozierende Vorschläge eingebracht und damit zum Nachdenken angeregt. Die Debatten welche hier an den beiden Veranstaltungstagen geführt wurden waren sehr gut und es gab viel ‚out of the box‘ Denken. Die Entscheidungen stehen zar noch nicht fest. Doch das Sports Forum ist eine Phase unseres sehr transparenten Entscheidungsprozesses bei dem die Ideen der Komitees mit denen der Stakeholder verglichen werden konnten.

Die Komitees haben jetzt klare Vorstellungen davon, was sie in den Schlüsselbereichen zu tun haben und werden ihre Vorschläge dementsprechend finalisieren bevor sie an die Nationalen Föderationen geschickt und bei der Generalversammlung besprochen werden.

Es gibt natürlich noch andere Bereiche, die weiter besprochen werden müssen und die FEI wird eine Umfrage unter den Verbänden durchführen um das zu erreichen.

Wir wissen, das die World Equestrian Games kürzer werden müssen und wir die Anzahl der Athleten und die Kosten kontrollieren müssen damit die Organisatoren ein realistisches Budget erstellen können. Auch dass wir bei den Anforderungen sehr spezifisch sein müssen ist uns klar. Doch eine der wichtigsten Erkenntnisse vom diesem Forum ist, dass es eine Zukunft für die World Equestrian Games gibt und die Zukunft sieht gut aus, solange wir die angesprochenen Probleme angehen.

Ich bin sicher, dass der Pferdesport seinen Platz im Olympischen Programm halten wird. Alle internationalen Verbände müssen verstehen, dass sie anhand verschiedener Parameter gemessen werden. Wir leben in einer leistungsorientierten Welt und alle Sportarten versuchen das beste daraus zu machen. Wir müssen unsere Verantwortung ernst nehmen. Wir werden unsere enge Zusammenarbeit mit dem IOC weiterführen und die Vorschläge zeitgerecht einbringen.“

Quelle: Pressemitteilung FEI / Übersetzung © EQUESTRIAN WORLDWIDE – EQWO.net

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