Sabine Schranz: „Nehmen das Selbstvertrauen mit Richtung Euro“
Springreiten – Die OEPS-Springreferentin Sabine Seeburger-Schranz durfte im ungarischen Bábolna „ihre“ Nachwuchs-Talente triumphieren sehen. Nach dem Nationenpreis-Sieg der Young Rider, konnte U21-Reiterin Eloise Kubat (NÖ) den Grand Prix gewinnen. Vor der EM-Nominierung stehen noch die Österreichischen Meisterschaften in Ebreichsdorf am Programm.
Nach einer starken Leistung der U21-Reiter:innen im Nationenpreis, erklang auch im Großen Preis der Young Rider in Bábolna (HUN) die österreichische Hymne. Dieses Mal für Eloise Kubat (NÖ), die mit ihrem Actionmaker am Vortag als Einzelreiterin am Start war. Die Niederösterreicherin blieb als einzige im Grunddurchgang fehlerfrei und sicherte sich so den ersten Grand-Prix-Sieg ihrer jungen Karriere! Die Teamkolleginnen Antonia Weixelbraun (S) und Lena Binder (W) komplettierten das erneut starke Teamergebnis mit Rängen drei und fünf.

Qual der Wahl: Wer darf nach Hagen a.T.W.?
Für Sabine Seeburger-Schranz macht dieses Ergebnis die Nominierung zur U21-Europameisterschaft in Hagen a.T.W. definitiv nicht einfacher. Denn neben dem starken Nationenpreis-Team Lena Binder (W), Antonia Weixelbraun (S), Emilie Spranz (NÖ) und Jasmin Pirker (ST), haben sich Tobias Pfingstl (T) und Eloise Kubat (NÖ) mit Siegen über 1,45 cm in Bábolna ebenso für das Championat empfohlen.
„Sicher im Team sind für mich aktuell Lena Binder und Antonia Weixelbraun. Alles weitere entscheidet sich nach der Staatsmeisterschaft in Ebreichsdorf. Danach müssen wir für Hagen nennen.“, erklärt die Springreferentin im EQWO.net-Gespräch. Bei all der Freude, blieb die Seeburger-Schranz aber auch realistisch:„Die Anforderungen in Babolna reichen aber natürlich nicht an jene bei einer Europameisterschaft heran. Vorallem nicht heuer, wo in Deutschland geritten wird. Aber wir nehmen das Selbstvertrauen sehr gerne mit.“

Junioren mit Pech
Nach dem verpatzten Nationenpreis der Junioren (U18), wollte es auch im Großen Preis nicht so richtig klappen. Raphaela Weixelbraun (S) platzierte sich mit fünf Fehlerpunkten als beste Österreicherin auf Rang zehn. Sabine Seeburger-Schranz erklärt es so:
„Das Nationenpreis-Team war nach dem Ausfall von Jolina Moser-Spitzenstätter nur mehr zu dritt, da zählt dann jeder Abwurf. Jana Wurm hat sich gut präsentiert, aber leider eben auch nicht null. Raphaela Weixelbraun ist in Bábolna ihren ersten U18-Nationenpreis gegangen, dafür ist sie gut geritten. Und Anna Plautz hatte schon viele Erfolge, es war aber leider einfach nicht das Turnier der beiden.“
Das leidige Nachwuchs-Thema
In der Altersklasse Children (U14) zeigte einmal mehr Sabine Seeburger-Schranz‘ Tochter Livia Schranz (NÖ) auf. Die zwölfjährige Niederösterreicherin platzierte sich über 120 cm zweimal auf Rang zwei, im Children Grand Prix über 130 cm sprang sie im Sattel ihrer Lacrima von Kükenmoor auf den starken vierten Rang. Die Freude über die Leistungen der talentierten Tochter sind natürlich groß, die Sorge über den fehlen Nachwuchs aber ebenso vorhanden:
„Es ist schade, dass Livia unsere einzige-Children-Reiterin ist. Das ist der Corona-Jahrgang, zu der Zeit hatten Kinder aus Nicht-Reiter-Familien fast keine Chance mit dem Reiten zu beginnen. Wir hoffen aber, dass die Jahrgänge vielleicht später dazustoßen. Wie unsere Emilie Spranz, die als Children ebenfalls noch nicht aktiv war und jetzt super mit dabei ist!“, hofft Sabine Seeburger-Schranz.
Weiterführende Links:
>> Start- & Ergebnislisten
>> Bábolna: Nationenpreis-Sieg für Österreichs U21-Reiterinnen!
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