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Startseite News Zwei-Spänner WM: Wer bekam die Medaillen, wer die Prügel?
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Zwei-Spänner WM: Wer bekam die Medaillen, wer die Prügel?

  • Sep. 17, 2019
Der beste Österreicher in der Dressur: Gerald Rössler ©Sonja Bauer
Der beste Österreicher in der Dressur: Gerald Rössler ©Sonja Bauer
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Fahrsport, Zweispänner | Julia Rejlek – Dressur, Marathon, Hindernisfahren, Gesamtwertung und Team – das waren die fünf Disziplinen der Weltmeisterschaft der Zweispänner. Gekürt wurden am Ende die Weltmeister im Einzel und im Team. Dies fand von 12. bis 15. September 2019 in Drebkau (Deutschland) statt. Für die Alpenrepublik waren insgesamt sechs Fahrer – sowohl im Einzel als auch im Team – am Start. Das Ergebnis der Österreicher kann sich sehen lassen: ein zweiter Platz im Marathon und der gesamt 7. für Thomas Blumschein, ein Sieg für Stefan Bösch und Rang 3 für Josef Stickelberger im Hindernisfahren und ein vierter Platz für das rot-weiß-rote Team! Auch abseits der sportlichen Erfolge gibt es – von Prügeleien, die im Spital endeten, bis zu einem Hornissenvorfall – einiges zu berichten.

Nach der Dressur als erstem Bewerb standen zwei Platzierungen für Österreich zu Buche: ein 16. Platz für Gerald Rössler (B) und ein 20. für Thomas Blumschein (OÖ). Der anspruchsvolle Marathon trennte dann die Spreu vom Weizen. Mit einer rasanten Fahrt und nur einer hundertstel Sekunde Unterschied konnte sich Thomas Blumschein mit seinen beiden Pferden Filko (Tulipan VI 32 x Incitato X-21) und dem erst 7-jährigen Hofmeester (Cizandro x Waterman) Platz 2 sichern! Der Sieg, und damit die Führung in der Gesamtwertung, ging an den Abräumer dieser WM: Martin Höller aus Ungarn, der zusätzlich noch die Dressur für sich entscheiden konnte, und sich damit zum Doppelweltmeister kürte. Das rot-weiß-rote Team hatte mit dem österreichischen Staatsmeister Markus Leitner (S) ein weiteres heißes Eisen im Feuer und der Salzburger konnte sich im Marathon mit seinen beiden Pferde Falco HE und Zalando an neunter Stelle platzieren.

Der beste Österreicher in der Dressur: Gerald Rössler ©Sonja Bauer
Der beste Österreicher in der Dressur: Gerald Rössler ©Sonja Bauer

Mit Medaillenchancen auf die Gesamtwertung – Zwischenrang 4 – fuhr Thomas Blumschein dann ins Hindernisfahren ein. Dies war jedoch nicht sein Bewerb: jeweils ein Fehler, an Kegel 4 und 19, ließen die Medaillenhoffnungen platzen, minderten aber nicht die herausragende Leistung seines Teams und den 7. Gesamtrang bei insgesamt 82 Startern. Für den Oberösterreicher sprangen dann erfreulicherweise zwei andere heimische Fahrer in die Presche! Der Sieg ging an Stefan Bösch (V) mit Daddy’s Sunshine und Freestyle, Platz 3 an Josef Stickelberger (NÖ) mit Pippilotta und Ronny Racoor! Diese hervorragende Teamleistung wurde durch den achten Rang von Markus Leitner abgerundet, der sich auch in der Gesamtwertung auf dem 11. Rang platzierten konnte.

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Schade: Denn im Team wurde es dann leider nur der 4. Platz für Österreich, hinter Ungarn, den Niederlanden und Deutschland. Die Ergebnisse von Gerald Rössler, Stefan Bösch und Markus Leitner wurden fürs Team zusammengezählt, jeweils ein Streichergebnis abgezogen.

Nicht zu schlagen: Stefan Bösch und sein Gespann beim Hindernisfahren! ©Sonja Bauer
Nicht zu schlagen: Stefan Bösch und sein Gespann beim Hindernisfahren! ©Sonja Bauer

Man kann dem deutschen Veranstalter-Duo Torsten Koalick und Vizeweltmeister Sandro Koalick nur ein Lob aussprechen, durch die Bank waren alle zufrieden und happy über die Top-Bedingungen auf der Anlage in Drebkau.

Auch fernab des sportlichen Geschehens kursierten News im Fahrerlager. Der Grund: das US-Team hatte sich wohl in einer feucht-fröhlichen Nacht nicht über die Reihenfolge der Starter einigen können. Diese Handgreiflichkeiten endeten mit einer blutigen Lippe im Krankenhaus. Einen ausführlichen Artikel dazu gibt es auf der St. Georg nachzulesen.
Weiters machten aggressive Hornissen den Zusehern das Leben etwas stachelig. Der Grund: die unter Naturschutz stehenden Tiere hatten ihr Nest am Weg der Zuseher zur Marathonstrecke. Dieser wurde umgeleitet und somit waren sowohl die Zuseher als auch die Hornissen wieder zufrieden 😉

Weiterführende Links und Ergebnisse:

> Website: wch-pairs2019-drebkau.de
> Ergebnisse WM Zwei-Spänner 2019

Dieser Text wurde von EQUESTRIAN WORLDWIDE – EQWO.net verfasst und ist keine Pressemitteilung. Das Kopieren des Text- und Bildmaterials ist nicht gestattet.

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