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Startseite News WM Voltigieren in Le Mans: Erster Voltigier-WM-Titel für Österreich
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WM Voltigieren in Le Mans: Erster Voltigier-WM-Titel für Österreich

  • Aug. 19, 2012
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WM Voltigieren in Le Mans

Erster Voltigier-WM-Titel für Österreich

Jasmin Lindner und Lukas Wacha dominieren Pas-de-Deux-Wettbewerb in Le Mans
Le Mans. Zwei undankbare vierte Plätze für Lukas Wacha im Herren-Einzel und die Mannschaft, ein Sturz mit schwererer Verletzung für Lisa Wild – die Bilanz der Österreicher am Finaltag der Voltigier-Weltmeisterschaften in Le Mans lag in drei von vier Wettbewerben alles andere als im Plan. Allerdings übertrumpfte ein rot-weiß-roter Erfolg nahezu alle Rückschläge: Gold im Pas-de-Deux. Lukas Wacha und Jasmin Lindner machten den seit langem ersehnten Titel in souveräner Manier perfekt. Das war zugleich ein doppelter Triumph. Zum einen wurde der Doppel-Wettbewerb zum ersten Mal ausgetragen. Zum anderen war es das erste WM-Gold für österreichs Voltigierer überhaupt.

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Jasmin Lindner (AUT) und Lukas Wacha (AUT) holen erstmals WM-Gold für Österreich © Daniel Kaiser

Im vergangenen Jahr „hat es nicht sollen sein“, stellte Wacha fest. Anno 2011 hatte Elliot die Verfassungsprüfung anlässlich der Europameisterschaften in Le Mans nicht passiert. Auf Ersatzpferd Black Beat landete das Gespann schließlich auf Bronze. In diesem Jahr lief alles glatt. Auch im zweiten Umlauf dominierten die Tiroler mit 8,764 und ließen schließlich die versammelte internationale Konkurrenz hinter sich. Dazu gehörten unter anderem die Eccles-Schwestern Joanne und Hannah, die auf 8,556 Punkte kamen, sowie die Amerikaner Blake Dahlgren und Megan Benjamin, die sich am Ende über Bronze freuten (8,407).

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RC Wildegg landet auf Rang vier © Daniel Kaiser

Bei den Teams missglückte dem RC Wildegg die Aufholjagd. 8,458 Punkte im Finale reichten nicht, um die Franzosen auf dem Bronzerang noch einzuholen. Trotz einer nahezu fehlerfreien Kür zum Thema „Erde“ landete das Team von Maria Lehrmann auf Libretto auf Platz vier. Bundesreferent Manfred Rebel: „Dieses Ergebnis geht in Ordnung. Eine Medaille haben wir uns schon im ersten Kürdurchgang verbaut.“ In diesem hatte die Mannschaft gleich mehrere Übungen nicht austurnen können und wirkte sehr unsicher. Im Finale jedoch war ein großer Teil des Publikums über die niedrige Wertung überrascht. Doppel-Weltmeister Kai Vorberg aus Deutschland zum Beispiel sah die Rot-Weiß-Roten auf ähnlichem Niveau wie die deutsche und das schweizerische Equipe, die mit 8,7 bzw 8,8 Punkten aus dem Zirkel ausgelaufen waren. Weltmeister wurde am Ende die Schweiz – im Übrigen zum ersten Mal seit 1994 in Den Haag.

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Die Schweiz – seit 1994 erstmals wieder Weltmeister. © Daniel Kaiser

Im Herren-Einzelwettbewerb setzte Lukas Wacha auf Arador – longiert von Alexander Hartl – seine beeindruckende Aufholjagd fort. Auf Platz sechs liegend schob er sich mit einer tollen Kür noch auf Rang vier vor, musste dem Franzosen Ivan Nousse im Endklassement aber mit hauchdünnen sechs Hundertstel den Vortritt lassen. Stefan Csandl landete auf Platz acht. Weltmeister wurde Lokalmatador Nicolas Andreani.

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Nicolas Andreani (FRA) holt sich Gold bei der Heim-WM © Daniel Kaiser

Im Damenwettbewerb ereignete sich eine Tragödie: Lisa Wild – mit Rang drei fantastisch in das Turnier gestartet und nach der ersten Kür auf Rang zwei liegend – sprang erneut ihren spektakulären Salto. Nach der Landung auf dem Pad bekam sie allerdings Übergewicht nach vorn und stürzte unkontrolliert gen Boden. Akrobatisch fing sie sich ab, verletzte sich dabei jedoch und musste aus dem Zirkel getragen werden. Mit Verdacht auf Kreuzbandriss trat sie sogleich die Heimreise an. Nebensächlich: Im Endergebnis kam sie auf Platz neun. Alte und neue Weltmeisterin ist und wurde Joanne Eccles aus Großbritannien. Wilds Landsfrauen Jasmin Gipperich und Christa Christofics-Binder konnten im Finale sehr gute Leistungen abrufen. Gipperich schaffte es auf Platz fünf, Kristofics-Binder auf Rang sieben.

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Die alte und neue Weltmeisterin Joanne Eccles (GBR) © Daniel Kaiser

Hier noch ein paar Impressionen aus LeMans:

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Christa Christofics-Binder landet auf Rang sieben © Daniel Kaiser

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Evelyn Freund (AUT) und Stefanie Millinger (AUT) im Pas de deux © Daniel Kaiser

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Die Schweiz weltmeisterlich © Daniel Kaiser

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RC Wildegg (AUT) und das Thema „Erde“ © Daniel Kaiser

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Lukas Wacha (AUT) auf Rang vier in der Einzelwertung © Daniel Kaiser

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WM-Gold im Pas de deux: Jasmin Lindner (AUT) und Lukas Wacha (AUT) © Daniel Kaiser

Alle Ergebnisse und Infos unter: www.boulerie-jump.com

Quelle: REITSPORTNEWS – Die Pferdesportagentur – Daniel Kaiser

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