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Startseite News Vier Damen vertreten Deutschland bei den ersten U25-Europameisterschaften Dressur
  • Sport

Vier Damen vertreten Deutschland bei den ersten U25-Europameisterschaften Dressur

  • Juni 10, 2016
Die Grand Prix Kür-Siegerin Nadine Husenbeth bei Dressur Cappeln International. © Rzepa
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Pressemitteilung FN – Im Anschluss an die Vorbereitungsprüfung des Piaff-Förderpreises in Balve hat der Dressurausschuss des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei, wie berichtet, die Mannschaft für die U25-Europameisterschaft in Hagen a.T.W. (16. bis 19. Juni) nominiert. Das kontinentale Championat findet zum ersten Mal auch für diese Altersklasse statt.

Die Grand Prix Kür-Siegerin Nadine Husenbeth bei Dressur Cappeln International. © Rzepa
Nadine Husenbeth ist eine der vier Damen, die Deutschland bei der U25 EM Premiere in Hagen vertritt. © Michael Rzepa

Drei Medaillen werden in der kommenden Woche vergeben. Am Freitag, 17. Juni, steht die Mannschaftsentscheidung auf dem Niveau Intermediaire II auf dem Programm. Am Samstag, 18, Juni, folgt die erste Einzelentscheidung im Grand Prix, der speziell für 16- bis 25-jährige Reiterinnen und Reiter ausgelegt ist. Die 18 besten aus dieser Prüfung dürfen in der abschließenden Einzelentscheidung am Sonntag, 19. Juni, in der Grand Prix Kür antreten.

Vier junge Damen, die allesamt schon Erfahrungen auf internationalem Parkett gesammelt haben, werden die deutschen Farben in Hagen a. T.W. vertreten. FN-Press stellt das Quartett vor:

Die 23-jährige Nadine Husenbeth aus Sottrum ist die Tochter und Schülerin von Klaus Husenbeth, dem mehrfachen Deutschen Meister, doppelten Europa- und Weltmeister und Olympia-Teilnehmer. Sie gilt als vielversprechendes Nachwuchstalent. 2012 gewann sie die Bronzemedaille bei den Deutschen Jugendmeisterschaften der Jungen Reiter in Hünxe. Nadine und ihr Erfolgspferd Florida starteten 2013 bei den Euroclassics in Bremen in den Grand-Prix-Sport, wurden in Aachen Vierte in der U25-Grand Prix Kür und Dritte in der U25-Mannschaftswertung. 2013 nahm die Sottrumerin zum ersten Mal am Piaff-Förderpreis teil und gewann in Stuttgart auf Anhieb das Finale. 2014 folgte ein zweiter Platz. Bei den Löwen Classics in Braunschweig gelang ihr ein Doppelsieg in Grand Prix und Grand Prix Kür. In Braunschweig fühle sich „Flo“ pudelwohl, sagt die Studentin. 2016 gehörten die beiden dort auch zum siegreichen Team im ersten U25-Nationenpreis. In Hagen a.T.W. werden sie zum ersten Mal die deutschen Farben bei einem Championat vertreten. Nadine Husenbeth studiert aktuell Betriebswirtschaftslehre an der Universität Bremen.

Florine Kienbaum stammt aus Lohmar und ist 23 Jahre alt. Sie  gehört zu den erfolgreichsten Nachwuchsreitern in der Dressur. Sie gewann bereits vier Team-Goldmedaillen bei Europameisterschaften sowie 2010 Einzelbronze. Auch bei den Deutschen Meisterschaften der Jungen Reiter siegte sie 2012, genauso wie ein Jahr später im Preis der Zukunft. Aktuell sammelt sie mit ihrem Erfolgspferd Doktor Schiwago erste Grand-Prix-Erfolge. Genau wie Nadine Husenbeth gehörte sie zur siegreichen Equipe des ersten U25-Nationenpreises in Braunschweig.  Seit 2015 nimmt Florine Kienbaum am Piaff-Förderpreis teil. 2015 belegten sie im Finale in Stuttgart Platz drei. In Balve wurde sie am vergangenen Wochenende Zweite. Florine Kienbaum studiert derzeit Sport- und Eventmanagement und gehört, wie ihre drei Teamkolleginnen, dem ersten Jahrgang von Stipendiaten der Deutsche Bank Reitsport Akademie an. Ihre Familie betreibt auf dem Vogtshof in Lohmar eine Reitpony-Zucht. Auch Florine begann ihre Reitsport-Karriere einst auf einem Welsh-Pony und war schon als Zwölfjährige in Springen und Dressur erfolgreich.

Juliette Piotrowski ist mit 22 Jahren die Jüngste im Team. Im Alter von 19 Jahren erhielt sie das Goldene Reitabzeichen. Bei ihrer ersten Teilnahme an den Europameisterschaften der Jungen Reiter sicherte sie sich 2013 auf Anhieb Teamsilber sowie Bronze und Silber im Einzel. 2014 folgte der Triumph mit der Mannschaft, außerdem siegte sie im Preis der Zukunft. Aktuell sammelt sie mit ihrem Erfolgspferd Sir Diamond erste Grand-Prix-Erfolge und ist im Piaff-Förderpreis unterwegs. 2015 belegten die beiden im Finale von Stuttgart den zweiten Platz. Am Wochenende wiederholten sie ihren Vorjahressieg in der Wertungsprüfung des Piaff-Förderpreises im Rahmen der Deutschen Meisterschaften in Balve. Juliette Piotrowski hat eine Lehre zur Bereiterin bei dem renommierten Dressurausbilder Ton de Ridder absolviert. Auch ihre Mutter Claudia Haller ist erfolgreich im Dressursattel unterwegs. Inzwischen hat sich Juliette Piotrowski als Bereiterin in Düsseldorf selbstständig gemacht.

Die zielstrebige Sanneke Rothenberger ist auf dem besten Weg, in die Fußstapfen ihrer sportlichen Eltern und Trainer Gonnelien und Sven Rothenberger zu treten. Als Ponyreiterin holte die heute 23-jährige Studentin bereits drei Goldmedaillen bei Europameisterschaften (Mannschaft: 2005, 2006, 2007). Als Juniorin war sie sowohl mit Paso Doble als auch Deveraux OLD nicht zu schlagen und gewann 2008 und 2009 jeweils drei Goldmedaillen bei Europameisterschaften. Als Junge Reiterin knüpfte sie nahtlos an diese Erfolge an, gewann 2010, 2011, 2012 Mannschaftsgold und wiederholte 2011 den Einzel-Sieg in dieser Altersklasse. Parallel dazu schlug Sanneke Rothenberger mit der erfolgreichen Teilnahme am Piaff-Förderpreis den Weg zum Grand Prix ein. Beim Finale in Stuttgart belegte sie 2012 mit Wolke Sieben und 2013 mit Favourit Platz vier. 2014 konnte sie mit Wolke Sieben Rang drei erreiten, 2015 folgte für die beiden der Finalsieg. Auch zahlreiche vordere Platzierungen in internationalen Grand Prix‘ kann sie inzwischen vorweisen. Aktuell studiert Sanneke Rothenberger Immobilienwirtschaft (Real Estate) an der European Business School in Wiesbaden.

Alle vier Reiterinnen dürfen in der Mannschaftsprüfung starten. Pro Team zählen die drei besten Ergebnisse. Neben Deutschland werden 13 weitere Nationen Teilnehmer zum Championat auf Hof Kasselmann entsenden. Dies sind: Belgien, Dänemark, Frankreich, Großbritannien, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Russland, Spanien, Schweden und die Schweiz.

Quelle: Pressemitteilung FN

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