Tierschützer empört über Pläne für berittene Polizei in Wien

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Tierschützer empört über Pläne für berittene Polizei in Wien

CM | News aus Österreich – Der Vorschlag der FPÖ, die Polizei künftig in Wien auch zu Pferd in den Einsatz zu schicken (EQWO.net berichtete), löst beim Verein gegen Tierfabriken (VGT) Empörung aus. Für den VGT klingt dieser Vorschlag wie „ein schlechter Scherz“.

Tierschützer sind empört über den Vorschlag einer berittenen Polizei in Wien. © pixabay
Tierschützer sind empört über den Vorschlag einer berittenen Polizei in Wien. © pixabay

Allein die hohen Kosten, die sich aus Anschaffung und Haltung der Tiere, Ausbildung der Pferde (in Deutschland dauert eine Basisausbildung 3-6 Monate), der Ausbildung der Polizisten (in Deutschland ist dies eine sechsmonatige Spezialisierung) und dem laufenden Betrieb ergeben würden, werden kritisiert.

Eine berittene Polizei biete keinen nennenswerten Sicherheitsvorteil, so der Verein. Es gäbe auch immer wieder schaurige Geschichten über Unfälle mit Polizeipferden.

Für den VGT gehören Pferde nicht in den Straßenverkehr, denn ein Einsatz bei der Polizei birgt viele Gefahren. „Eine berittene Polizei wäre ein Rückschritt für Wien und ein Armutszeugnis für die Tierschutzpolitik der neuen Regierung. Pferde raus aus der Stadt!“, so der Aufruf des VGT, der sich von der FPÖ, die sich in der Vergangenheit als „Tierschutzpartei“ gegen die Fiaker in Wien ausgesprochen hat, enttäuscht zeit.

Quelle: www.vgt.at