Superbakterien im Wasser vor Rios Stränden gefunden
CM – Tolle Aussichten, fantastische goldene Strände, aber trügt der Schein? Eine Gruppe von brasilianischen Wissenschaftern hat Bakterien gefunden, die sich an einigen von Rio de Janeiros tollsten Stränden angesiedelt haben. Die Wissenschafterin Renata Picao nennt die Bakterien „Super-Bakterien“ und meint, dass diese ihren Weg von lokalen Krankenhäusern durch die Kanalisation der Stadt ins Meer gefunden haben.
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Über ein Jahr wurde nach den Super-Bakterien gesucht. Fündig wurde man an fünf Stränden. Die Wissenschafterin meint, es gibt keinen Grund zur Annahme, dass sich die Anzahl der Bakterien vom Untersuchungszeitraum 2013 und 2014 bis heute geändert haben. Der nächste Schritt sei nun zu untersuchen, wie sich die Bakterien im Wasser auf Menschen auswirken.
Im Interview mit CNN sagt der deutsche paraolympische Segler Heiko Kröger: „Es ist eine wunderschöne Gegend zum Segeln, aber jedes Mal, wenn du Wasser ins Gesicht bekommst, fühlt es sich an wie ein ausserirdischer Feind. Ich halte meine Nase und Lippen geschlossen.“
Als Rio im Jahr 2009 die Zusage für die Ausrichtung der Olympischen Spiele 2016 bekam, wurde versprochen, die verschmutzten Wasserwege zu reinigen und 80 Prozent der Häuser an die Kanalisation anzuschliessen. Derzeit sind 51 Prozent an die Kanalisation angeschlossen.
Eine Verlegung der Austragungsorte für das Segeln wird aber weder von der Wissenschafterin Picasso, noch vom Olympischen Komitee empfohlen.
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