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Startseite News Streit um angeblich vernichtete Dopingproben zwischen da Rocha und Eremo-Verkäufer Truppa
  • Sport

Streit um angeblich vernichtete Dopingproben zwischen da Rocha und Eremo-Verkäufer Truppa

  • Juni 21, 2017
Valentina Truppa und Eremo del Castegno im Dezember 2015 in Salzburg © Michael Graf (Archiv)
Valentina Truppa und Eremo del Castegno im Dezember 2015 in Salzburg © Michael Graf (Archiv)
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CM | Dressurreiten – In einem offenen Brief behauptete der brasilianische Millionär Dr. Jorge Ferreira beim Kauf des Dressurpferdes Eremo del Castegno von Verkäufer Vincenzo Truppa (Italien) getäuscht worden zu sein. Laut Ferreira hätte Truppa Dopingproben manipuliert.

Valentina Truppa und Eremo del Castegno im Dezember 2015 in Salzburg © Michael Graf (Archiv)
Valentina Truppa und Eremo del Castegno im Dezember 2015 in Salzburg © Michael Graf (Archiv)

Vincenzo Truppa, Vater der italienischen Dressurreiterin Valentina Truppa, hatte das erfolgreichste Dressurpferd Italiens, Eremo del Castegno, Ende 2015 nach Brasilien verkauft, obwohl der italienische Pferdesportverband FISE das Pferd für Italien per Vertrag bis zu den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro 2016 gesichert und dafür den Truppas 280.000 Euro überwiesen hatte. Der 5-Stern Dressurrichter, Trainer und Vorsitzende eines Reitervereins Vincenzo Truppa wurde wegen Vertragsbruches angeklagt, für vier Monate gesperrt und zu einer Strafe von 10.000 Euro verurteilt.

Der 70-jährige da Rocha wollte mit Eremo del Castegno an den Olympischen Spielen teilnehmen. Im Dezember 2015 startete Valentina Truppa bei der Amadeus Horse Indoors in Salzburg, danach wurde der Verkauf an den Brasilianer abgewickelt (Anm. d. Red.: Pferde die an Championaten wie den Olympischen Spielen teilnehmen, müssen vor dem 1. Jänner des Championatsjahres auf einen Besitzer aus dem Land eingetragen sein, für das sie starten werden).

Stellungnahme in offenem Brief
In einem offenen Brief, der an die EQWO.net Redaktion gesandt wurde, wurden E-Mails und Dokumente beigefügt, welche die Vorwürfe dokumentieren sollen. Darunter ist auch ein Brief von Tierarzt Dr. Andrea Brignolo vom November 2015, in welchem dem Spitzenpferd eine milde Exostose im linken Vorderbein attestiert wird. Mit der richtigen Hufbearbeitung und regelmässiger parenteraler Behandlung mit Bonefos sei das Pferd seit der Diagnose 2014 nie lahm gewesen und wurde auch auf höchstem Level eingesetzt.

Da Rocha schreibt in seinem offenen Brief, dass Truppa einen Brief an die FISE gesandt und darin den Verkauf des Pferdes ankündigte hätte, da er nicht mehr fit genug für den Sport wäre. Gleichzeitig bekam der Brasilianer aber ein E-Mail von Truppa, in dem er ein MRI ablehnte: „Wir haben das Pferd nicht zum Verkauf angeboten sondern der Käufer ist an uns herangetreten. Die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen: Eremo und Valentina sind italienische Helden, sie hat mehr als 25.000 Facebook-Fans, wir werden Geld an den italienischen Verband zurück zahlen müssen, ein Verkauf wird wie eine mediale Bombe einschlagen. Falls das MRI eine Voraussetzung für den Kauf ist, dann wird der Deal abgebrochen.

Bald nach dem Kauf von Eremo del Castegno kam es zu gesundheitlichen Problemen des Pferdes, ein Start im Sport war nicht möglich.

Blutproben auf Truppas Anweisung angeblich vernichtet
In einem E-Mail vom Februar 2016 schreibt der Tierarzt Dr. Andrea M. Brignolo, keine Antidopingprobe genommen zu haben, da Eremo gerade von einem internationalen Turnier zurück gekommen war und es deshalb nicht für notwendig erachtet wurde. Währenddessen vertraute der Käufer aber dem Wort des 5*-Richters und der Verkauf wurde abgewickelt. Durch ein weiteres E-Mail das der EQWO.net Redaktion vorliegt wird klar dass angenommen wurde, dass es eine Vereinbarung mit dem Käufer gäbe, der die Blutproben nicht brauche. Diese wurden weggeworfen.

Jorge Ferreira bestreitet, je mit Truppa gesprochen zu haben: „Ich spreche kein Englisch. Ich habe nie mit Herrn Truppa gesprochen oder ihm ein E-Mail gesandt. Die Blutproben zur Antidoping-Kontrolle wurden auf Truppas Anweisungen hin nie ins Labor gesandt.“

Da Rocha entschied zwar den Italiener nicht zu klagen, will aber mit der Publikmachung des Falles die Öffentlichkeit darauf aufmerksam machen, dass das Wohlergehen des Tieres über dem Sport stehen muss. Das kann nur funktionieren, wenn alle Parteien sich mit Anstand und Ehrlichkeit benehmen.

Ferreira betont, dass es Eremo soweit gut gehe. Er hätte inzwischen ein freundschaftliches Band mit Eremo geschlossen, und er freue sich jeden Morgen über seinen Apfel. Ein ganzes Team kümmere sich um die Rehabilitation des Dressurpferdes und alle brächten ihm Aufmerksamkeit, Respekt und Anerkennung entgegen.

Der lange Brief von Dr. Jorge Ferreira endet mit seinem Unverständnis dafür, dass der Name Vincenzo Truppa nach wie vor auf der Liste der FEI steht.

Dr. Ferreira da Rocha trat mehrfach als Sponsor in Erscheinung und nahm im Jahr 2000 an den Olympischen Spielen in Sydney (Australien) teil. Vincenco Truppa wurde von der mittlerweile neu gewählten Führrungsspitze der FISE entlastet und muss sich nicht mehr für den vertragswidrigen Verkauf von Eremo del Castegno verantworten.

Den offenen Brief von Dr. Jorge Ferreira kann man hier auf englisch lesen »

Dieser Text wurde von EQUESTRIAN WORLDWIDE – EQWO.net verfasst und ist KEINE Pressemitteilung. Das Kopieren des Text- und Bildmaterials ist nicht gestattet.

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