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Startseite News Springreiter wollen Durchführung der EM 2021 durchsetzen
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Springreiter wollen Durchführung der EM 2021 durchsetzen

  • Juni 23, 2020
Die Top-3 dieser Europameisterschaften in Rotterdam 2019: Ben Maher (GBR) holte Silber, Martin Fuchs (SUI) gewann Gold und Jos Verlooy (BEL) holte Bronze. © Petra Kerschbaum
Die Top-3 dieser Europameisterschaften in Rotterdam 2019: Ben Maher (GBR) holte Silber, Martin Fuchs (SUI) gewann Gold und Jos Verlooy (BEL) holte Bronze. © Petra Kerschbaum
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Springreiten | Julia Rejlek, R.M. Büchlmann – Olympische Spiele und Europameisterschaften in einem Jahr? Der Weltreiterverband sagte nein und erteilte für die EM 2021 eine Absage (EQWO.net berichtete). Die EEF (European Equestrian Federation) sieht hingegen eine Möglichkeit beide Championate auszutragen und verfasste vorerst nur für die Springreitbewerbe einen Brief an die FEI mit der Aufforderung, die Europameisterschaften durchzuführen. Einer der Unterstützer: Österreichs Nr. 1 Max Kühner.

Die Top-3 der Europameisterschaften in Rotterdam 2019: Ben Maher (GBR) holte Silber, Martin Fuchs (SUI) gewann Gold und Jos Verlooy (BEL) holte Bronze. © Petra Kerschbaum
Die europäischen Springreiter waren über die Absage der Europameisterschaften 2021 schwer enttäuscht. Sie wollen gemeinsam mit der EEF eine Durchführung ermöglichen. Am Foto: Die Top-3 der EM 2019 in Rotterdam: Ben Maher (GBR), Martin Fuchs (SUI), Jos Verlooy (BEL). © Petra Kerschbaum

Das Statement der EEF wurde von deren Gremium ausgearbeitet, in dem auch der deutsche Bundestrainer Otto Becker sitzt, unterschrieben wurde es von EEF-Präsident Theo Ploegmakers. Aber auch die Internationale Springreitervereinigung IJRC, etliche Aktive und Eigentümer setzen sich für eine Durchführung der EM ein.  Ihre Hauptargumente:

  • die Austragung der verschobenen Olympischen Spiele in Tokio seien nicht fix – eine endgültige Entscheidung gäbe es erst im März 2021,
  • es gibt mehrere Veranstalter, die bereit wären die EM auszurichten &
  • großer Zuspruch für die Durchführung beider Großveranstaltungen durch Aktive, Sponsoren und Besitzer.

Als wichtigste Bedingung führt die EEF an, dass das Wohlergehen der Pferde bei jeder Entscheidung an erster Stelle zu stehen habe.

Zeitplan
Die EEF hat sich auch gleich einen Zeitplan überlegt, wie alle wichtigen Springen im Jahr 2021 möglich wären. Und zwar wollen die Springreiter bei dem alten Terminplan bleiben, ergänzt durch die verschobenen Olympische Spiele. Drei Wochen zwischen den Spring-Bewerben in Tokio (4.-8. August) und dem geplanten Termin der Europameisterschaften in Budapest (23. August bis 5. September) seien ausreichend, so die EEF. So wäre auch das Nationenpreis-Finale in Barcelona zum Saisonabschluss nicht gefährdet.

Sollten sich die anderen olympischen Disziplinen Vielseitigkeit, Dressur und Paradressur ebenfalls für eine solche Idee aussprechen, verspricht die EEF volle Unterstützung.

Max Kühner sieht eine Resthoffnung auf die EM 2021
Auch aus Österreich bekommt die EEF Unterstützung. Österreich Nr. 1 im Springsport Max Kühner (T) hofft weiter auf eine Europameisterschaft und setzt sich dafür öffentlich ein. Gegenüber dem Österreichischen Pferdesportverband sagte er:

„Die Springreiter, mich eingeschlossen, waren im Allgemeinen sehr enttäuscht über die Absage der EM 2021. Championate sind ja immer mit Zielen und den akribisch geplanten Wegen dahin verbunden und daher war es sehr bitter, dass diese EM so weit im Voraus bereits vom Plan gewischt wurde – zumal für mich die Olympischen Spiele noch mit einem großen Fragezeichen versehen sind. Wir Reiter kämpfen aber weiterhin darum, dass doch eine EM 2021 stattfindet. Jeder Veranstalter kann sich noch bewerben und die FEI hat uns zugesichert, sich damit ernsthaft auseinanderzusetzen. Von daher gibt es derzeit noch eine Resthoffnung.“

Dieser Text wurde von EQUESTRIAN WORLDWIDE – EQWO.net verfasst und ist keine Pressemitteilung. Das Kopieren des Text- und Bildmaterials ist nicht gestattet.

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