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Startseite News Mariann Hugyecz erhebt schwere Vorwürfe gegen Laszlo Toth
  • Sport

Mariann Hugyecz erhebt schwere Vorwürfe gegen Laszlo Toth

  • Aug. 31, 2017
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CM | Springreiten – Die EM in Göteborg verlief für die ungarische Springreiterin Mariann Hugyecz nicht nach Plan. Mit dem zwölfjährigen OS Wallach Chacco Boy (Chacco-Blue x Pit I), in den sie große Hoffnungen gesetzt hatte, konnte sie in Schweden nicht überzeugen. Nach Rang 77 von 80 Startern im ersten Teambewerb am Mittwoch brach sie das Springen am Donnerstag nach kurzer Zeit ab. Mariann Hugyecz macht ihrem ungarischen Teamkollegen Laszlo Toth den Vorwurf, den Pferden im Vorfeld der EM Beruhigungsmittel gegeben zu haben und so ihren Start in Göteborg vermasselt zu haben. Dazu ermittelt laut www.index.hu bereits der ungarische Pferdesportverband. Es gilt die Unschuldsvermutung.

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Nun macht Mariann Hugyecz auf ihrer Facebook-Seite ihrem Ärger Luft: „Ich fühle Leere. Ich bin nicht traurig, ich bin nicht enttäuscht, denn ich glaube ich konnte nichts dagegen tun. Mein Pferd hat sich total gegen mich gewandt. Er war gestresst und unkontrollierbar. Jetzt stellt sich aber heraus, dass ihn jemand gegen micht gestellt hat. Beim Weltcup in Bratislava zwei Wochen vor der EM verabreichte einer unserer Teamkollen dem Pferd Drogen. Jemand erwischte ihn dabei. Am Dienstag kam der Drogentest positiv zurück: ein sehr starkes Beruhigungsmittel konnte im Blut nachgewiesen werden. Wir glauben, dass dies die Performance von Chacco Boy, und auch die von Timpex Bolcsesz, beeinträchtigt hat. Beide Pferde waren gut vorbereitet, wir ritten auf großen Weltcup Turnieren, sie waren bereit! Den ganzen Sommer und Winter war ihre Leistung toll. Ich weiß nicht, was unseren Teamkollegen dazu bewegt hat, sich gegen uns zu stellen, warum wir das verdienen. Aber was passiert ist, ist passiert, das Leben geht weiter. Wir arbeiten am Wohlergehen unserer Pferde. Das Hauptziel ist, dass es den Pferden besser geht, dass sie sich wohl fühlen und wieder Leistung bringen könne. Dass ich bei der EM das Springen abbrach, war mit Sicherheit die richtige Entscheidung, das weiß ich jezt. Ich spürte, dass mein Pferd nicht bei mir war, er war ein komplett anderes Pferd. Ich habe sein Benehmen im Warm-Up und im der Arena nicht erkannt. Für sein Wohlergehen und seine Gesundheit und auch meine Gesundheit war es die beste Entscheidung, das Springen abzubrechen.“

Am Ende ihrer Videobotschaft richtet die Springreiterin ihre Worte direkt an den Teamkollegen: „Laszlo, du hast uns gesagt wir werden bei der EM nicht lachen. Das stimmt, wir waren gebrochen. Aber weißt du was: Das war nur eine Woche in unserem Leben, aber du musst für den Rest deines Lebens mit den Konsequenzen leben.“

Quelle: Facebook Mariann Hugyecz / www.index.hu 

Dieser Text wurde von EQUESTRIAN WORLDWIDE – EQWO.net verfasst und ist KEINE Pressemitteilung. Das Kopieren des Text- und Bildmaterials ist nicht gestattet.

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