Kent Farrington bleibt beim Weltcup-Finale unbesiegbar
Springreiten – Der US-Amerikaner Kent Farrington schreibt in Fort Worth, Texas, Geschichte und holt nach drei Finalrunden den zwölften Weltcup-Finalsieg für sein Land. Daniel Deusser (GER) springt mit Otello de Guldenboom doch noch auf Rang zwei, mit Katherine A. Dinan (USA) schafft es eine weitere Amerikanerin aufs Podest.
Kent Farrington (USA) war beim Weltcup-Finale in Fort Worth, Texas (USA), von Anfang bis Ende das Maß aller Dinge. Mit Stute Toulayna legte der 45-jährige US-Amerikaner bereits am ersten Tag vor, Greya machte den Sack mit Siegen in den beiden weiteren Bewerben zu. Insgesamt konnte sich Farrington heute sogar einen Abwurf leisten und beendet das Finale mit einem Gesamtergebnis von vier Fehlerpunkten.
Auf Platz zwei rangierte überraschend doch noch Daniel Deusser (GER) mit Otello de Guldenboom. Das Paar lag bereits nach dem ersten Tag auf Platz zwei, patze jedoch in der zweiten Prüfung mit Stechen und fiel mit sieben Punkten auf Rang vier zurück. Mit zwei Nullrunden im heutigen Finalbewerb – dieses Kunststück gelang sonst nur Katherine A. Dinan und Richard Vogel – arbeitete er sich jedoch wieder nach vorne. Dabei profitierte er womöglich auch vom Ausfall des Japaners Eiken Sato, der ex aequo mit Deusser auf Zwischenrang vier lag und kurz vor dem Bewerb zurückzog. Sein Chadellano JRA hatte am Vorabend leichte Kolik-Symptome gezeigt.
Steve Guerdat (SUI) und Albenführen’s Iashin Sitte, die vor dem Finaltag nur einen Abwurf hinter Farrington und Grey lauerten, mussten im finalen Durchgang zwei Abwürfe verzeichnen und fielen auf Platz sechs zurück. Dafür durfte sich die US-Amerikanerin Katherina A. Dinan im Sattel ihrer zwölfjährigen BWP-Stute Out of the Blue SCF (Verdi TN x Cassini) über Bronze freuen. Die beiden brachten neun Punkte mit ins Finale und blieben nach zwei fehlerfreien Darbietungen bei diesem Ergebnis.
Den undankbaren vierten Rang belegte Überraschungs-Mann aus Deutschland: Rene Dittmer (GER). Der 32-jährige ist aktuell als Acht-Bester Deutscher in der Weltrangliste gerankt und lebt in den USA. Im Weltcup-Finale stellte er seinen elfjährigen Holsteiner-Wallach Cody vor. Nach acht Punkte aus den Runden I & II, blieben sie im heutigen Finale ohne Hindernisfehler und mussten nur einen Zeitfehler verzeichnen. Kevin Staut (FRA) und Visconti du Telman platzierten sich mit zehn Punkten auf Rang fünf.

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