Herpes in Österreich: 14 Fälle auf dem Schindlhof

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Herpes in Österreich: 14 Fälle auf dem Schindlhof

Dressur – Im Dressurstall der Familie Haim-Swarovski in Fritzens, Tirol, gibt es nun auch 14 Herpesfälle! Da aber weder Pferde am Turnier waren, noch neue Vierbeiner auf den Hof kamen, steht der Virusausbruch offensichtlich nicht in Zusammenhang mit der aktuellen Situation in Spanien.

Das Manfred & Hilde Swarovski Gedächtnisturnier (30. Juni bis 2. Juli) in Fritzens am Schindlhof ist definitiv einen Ausflug wert. © Alessandra Sarti
Der Schindlhof in Fritzens (Tirol) liegt denkbar abgelegen. Der Herpesausbruch bei 14 Pferden auf der Anlage, stehen also in keinem Zusammenhang mit dem in Spanien. © Alessandra Sarti

„Die Situation ist unter Kontrolle“, heißt es in den Berichten über den Herpesausbruch in dem Tiroler Privatstall. Insgesamt 14 der 40 Pferde haben Fieber, zwei davon über 40 Grad. Das EHV-1 Virus wurde mittels PCR-Test bestätigt. Für Klaus Haim und seine Frau Evelyn Haim-Swarovski ist es unerklärlich, wie es zu diesem Ausbruch kommen konnte: nur zwei der auf der Anlage eingestellten Pferde, seien Einsteller, kein Pferd hätte den Hof in letzter Zeit verlassen oder wäre dazugekommen. Zuletzt geimpft wurde der komplette Bestand am 26. Jänner 2021.

Es dürfte hier also keinerlei Zusammenhang mit dem Herpesausbruch in Valencia geben. Nachdem Herpesviren in vielen Menschen- wie Pferdekörpern ruhen, kann es auch ohne Kontakt zu einem Ausbruch kommen.

Die Familie Haim-Swarovski wollte den Ausbruch trotzdem öffentlich ansprechen, man wolle nichts verheimlichen: „Nur so kann man die Ausbreitung verhindern. Ich weiß von Ställen in Bayern, in denen das anders gehandhabt wird.“, erzählte Klaus Haim gegenüber der Tiroler Tageszeitung.

 

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