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Startseite News Dressur: Welche Österreicher fahren nach Tokio? Olympiaqualifikation geht ins Finale
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Dressur: Welche Österreicher fahren nach Tokio? Olympiaqualifikation geht ins Finale

  • Mai 31, 2021
Um ein rot-weiß-rotes Olympiaticket kämpft nun auch Astrid Neumayer! Die Oberösterreicherin scort in München mit ZapZap 72,609%. © Petra Kerschbaum
Um ein rot-weiß-rotes Olympiaticket kämpft nun auch Astrid Neumayer! Die Oberösterreicherin scort in München mit ZapZap 72,609%. © Petra Kerschbaum
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Dressur – Aus vier mach drei! Zwei Wochen vor dem Pflichtturnier in Achleiten von 10. bis 13. Juni stehen mit Florian Bacher, Victoria Max-Theurer, Astrid Neumayer und Christian Schumach, noch vier österreichische Reiter:innen für die Qualifikation zu den Olympischen Spielen in den Startlöchern. Timna Zach’s 73,021% im Grand Prix Special von München zählen nicht. Nach Tokio dürfen jedoch nur drei Reiter-Pferd-Paare reisen, ein Viertes wird als Reservepaar ernannt.

Beste Österreicherin bei den bisherigen Wahlturnieren war Victoria Max-Theurer (OÖ) auf ihrem elfjährigen Westfalen Abegglen FG NRW (von Ampere) mit 75% in München. © Petra Kerschbaum
Beste Österreicherin bei den bisherigen Wahlturnieren war Victoria Max-Theurer (OÖ) auf ihrem elfjährigen Westfalen Abegglen FH NRW (v. Ampere) mit 75% in München. © Petra Kerschbaum

Was bisher in den vom Österreichischen Pferdesportverband vorgeschriebenen Wahlturnieren geschah:

Die viermalige Olympiastarterin Victoria Max-Theurer (OÖ) knackte als erste in Hagen das vorgegebene Olympia-Kriterium von mindestens 72 Prozent in einem Grand Prix. Mit ihrem elfjährigen Westfalen Wallach Abegglen FH NRW (v. Ampere) erreichte die Oberösterreicherin in einem Weltklassestarterfeld 75,804%.

Es folgten Florian Bacher (ST) und Christian Schumach (K) in Ornago. Beide verbesserten ihren Wahlturnierscore zuletzt in den Grand Prix von Achleiten. Bacher schraubte mit dem 12-jährigen Oldenburger Wallach Fidertraum (Fidertanz x Rubinstein I) den Score auf 73,043%, Christian Schumach mit seinem 10-jähriger Holsteiner Wallach Te Quiero SF (Totilas x Loutano) auf 72,609%.

Florian Bacher und Fidertraum: Staatsmeister 2019
Tolle Chancen mit dem zweithöchsten österreichischen Ergebnis haben  der amtierende Staatsmeister Florian Bacher und sein Pferd Fidertraum. © Petra Kerschbaum

Olympia-Kaderreiterin und EM-Teilnehmerin Astrid Neumayer (OÖ) holte mit ihrem talentierten Zap Zap v. Blue Hors Zack  aus einer beim Turnier in München-Riem ebenfalls exakt 72,609% und ist damit die vierte im Bunde der möglichen Olympiakandidat:innen für Österreich.

Um ein rot-weiß-rotes Olympiaticket kämpft nun auch Astrid Neumayer! Die Oberösterreicherin scort in München mit ZapZap 72,609%. © Petra Kerschbaum

Nicht qualifizieren konnte sich
Olympia-Perspektivkaderreiterin Timna Zach (ST). Sie kratzte mit ihrem Aufsteiger Farant (Spielberg x Negro) in München-Riem (71,783) und zuletzt in Achleiten (71,87) zweimal an der geforderten 72-Prozent-Marke im Grand Prix. Ihr Ergebnis von 73,021% in dem Grand Prix Special von München zählt leider nicht, da der OEPS dezidiert 72% in einem Grand Prix verlangt.

Es war erst der zweite Grand Prix Special im Leben des jungen Farant, bei dem er unter Timna Zach 73,021% erhielt! © Petra Kerschbaum
Knapp die Olympiaqualifikation verpasst, dafür bestens aufgestellt für die Euro im Herbst: Timna Zach und Farant! © Petra Kerschbaum

Auch Belinda Weinbauer (B)auf Fustanella OLD (Don Romantic x Rubinstein I) und einem Highscore von 70,543 Prozent aus Ornago, sowie Stefan Lehfellner (OÖ) mit Deliza v. De Chirico – Chambertin mit 66,652% blieben unter den geforderten 72%.

Ulrike Prunthaller (OÖ), die aufgrund ihrer Ergebnisse der letzten Jahre ebenso im Olympia-Kader angeführt war, zog ihre Nennungen für die von ihr ausgewählten Turniere in Mannheim und Ornago jeweils kurzfristig zurück. Der OEPS betont in einer Pressemitteilung, dass sie zu dem Wiesbaden-Ersatzturnier nach Achleiten eingeladen worden war, doch die Oberösterreicherin hätte keine Nennung abgegeben. Sie bleibt damit nach den fünf zur Wahl gestellten CDI4* ohne Ergebnis.

Renate Voglsang (W) verpasste in Mannheim mit Fürst Ferdinand zur Fasanenhöhe v. Fürst Hohenstein mit 71,217% nur knapp die geforderte Olympiaqualifikations-Marke. Die Olympia-Starterin von London muss sich allerdings sowieso auf die Europameisterschaften im September in Hagen konzentrieren, weil ihr Pferd für Tokio nicht fristgerecht (15. Jänner 2021) als im österreichischen Besitz befindlich registriert worden war.

Quelle: Pressemitteilung

 

Weiterführende Links:
>> Ergebnisse Achleiten
>> OEPS Olympia-Mindestkriterien

Dieser Text wurde von EQUESTRIAN WORLDWIDE – EQWO.net verfasst und ist keine Pressemitteilung. Das Kopieren des Text- und Bildmaterials ist nicht gestattet.

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