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Startseite News Deutscher Triumph im Mercedes-Benz Nationenpreis
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Deutscher Triumph im Mercedes-Benz Nationenpreis

  • Juli 15, 2016
Mit Bundestrainer Otto Becker (links) freuen sich Dr. Carsten Oder, Vorsitzender der Geschäftsleitung, Mercedes-Benz Cars Vertrieb Deutschland (Mitte) und der Präsident des Aachen-Laurensberger Rennvereins e.V. Carl Meulenbergh. © CHIO Aachen/ Michael Strauch
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Chio_Aachen_logoPressemitteilung CHIO Aachen – Auf diesen Sieg haben die deutschen Springreiter lange warten müssen! 2008 hatten sie zum letzten Mal den Mercedes-Benz Nationenpreis beim Weltfest des Pferdesports, dem CHIO Aachen, gewonnen und noch nie unter der Ägide des Bundestrainer-Duos Otto Becker und Heinrich-Hermann Engemann.

Mit Bundestrainer Otto Becker (links) freuen sich Dr. Carsten Oder, Vorsitzender der Geschäftsleitung, Mercedes-Benz Cars Vertrieb Deutschland (Mitte) und der Präsident des Aachen-Laurensberger Rennvereins e.V. Carl Meulenbergh. © CHIO Aachen/ Michael Strauch
Mit Bundestrainer Otto Becker (links) freuen sich Dr. Carsten Oder, Vorsitzender der Geschäftsleitung, Mercedes-Benz Cars Vertrieb Deutschland (Mitte) und der Präsident des Aachen-Laurensberger Rennvereins e.V. Carl Meulenbergh. © CHIO Aachen/ Michael Strauch

Die deutsche Springreit-Nationalmannschaft hat sich diesen ganz besonderen Sommerabend ausgesucht, um vor 38.500 Zuschauern in dieser außergewöhnlichen Arena den Bann zu brechen. Im Team ritten immerhin drei Reiter, die auch schon 2008 dabei gewesen waren: Meredith Michaels-Beerbaum (damals mit Shutterfly, heute mit Fibonacci), Christian Ahlmann (damals auf dem jüngst verstorbenen Cöster, heute mit Epleaser van’t Heike) und Ludger Beerbaum (2008 auf All Inclusive NRW, heute Abend im Sattel von Casello). Für Marco Kutscher und Montender waren heute Marcus Ehning und Pret a Tout am Start. Ludger Beerbaum sagte: „Ich bin mit unserer Leistung hier sehr sehr zufrieden. Das war definitiv einer der besseren Siege!“ Um nicht zu sagen: Besser geht es nicht. Denn nach den zwei Runden mussten die vier sich keinen einzigen Fehler ankreiden lassen.

Spannend war’s, hochspannend. Nach dem ersten Umlauf lagen Deutschland und die USA noch gleichauf, beide mit blütenreiner Weste. Einzig Christian Ahlmann und Epleaser van’t Heike leisteten sich einen leichten Fehler in der dreifachen Kombination vor der Mercedes-Benz Tribüne und bildeten das Streichergebnis. Für die USA waren bereits drei Paare fehlerfrei gewesen, so dass die beiden Bronzemedaillengewinner der Weltreiterspiele 2014, Beezie Madden und Cortes ’C’, im ersten Umlauf gar nicht an den Start gehen mussten – klarer Vorteil, sollte es zum Stechen kommen.

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Doch in Runde zwei, als Madden es als letzte Reiterin ihres Teams in der Hand gehabt hätte, ein Stechen zu provozieren, nachdem drei deutsche Paare bereits fehlerfrei gewesen waren, stand der Wassergraben im Weg. Oder er war zu breit. Auf jeden Fall trat Cortes ’C’ hinein und machte den Sieg für Deutschland klar. Von den 38.500 Zuschauern in der Soers verkniffen sich geschätzte 38.250 einen Jubelschrei. Man ist ja sportlich fair! Die USA belegten gleichauf mit dem französischen Team Platz zwei.

Ein äußerst gut gelaunter Bundestrainer Becker plauderte nach der Siegerehrung über den Stress, den er im Vorfeld vor Aachen gehabt hatte, weil er entscheiden musste, den potenziellen Olympiareiter Daniel Deußer auf die Reservebank zu schicken: „Ich wollte nicht, dass das als Fingerzeig in Richtung Rio verstanden wird!“ Wer dort bei den Olympischen Spielen an den Start gehen darf, steht auch jetzt noch nicht fest. Zumal Christian Ahlmann, Marcus Ehning und Ludger Beerbaum zwei Pferde auf der Shortlist stehen haben. „Zum Glück haben wir dieses Luxusproblem“, sagt Becker. Auf die Frage, welches seiner Pferde er favorisieren würde, ist Marcus Ehning ganz klar: „Ist mir egal, aber mit einem will ich!“ Man wird sehen. Am Montag muss Becker fünf Reiter und Pferde benennen, die die Reise nach Brasilien antreten. Ein Paar als Reserve. Hauptsache, Meredith Michaels-Beerbaum ist im Falle ihrer Nominierung wieder genauso gut präpariert wie heute Abend: „Fibonacci ist heute geflogen. Für den zweiten Umlauf habe ich mir ein bisschen Klebezeug auf die Stiefel geschmiert. Damit habe ich mich sicherer gefühlt.“

Noch einer war glücklich mit dem Verlauf des Nationenpreises 2016: Dr. Carsten Oder, Vorsitzender der Geschäftsleitung, Mercedes-Benz Cars Vertrieb Deutschland. Er outete sich als Pferdeflüsterer: „Ich habe draußen mit den Pferden gesprochen. Sie haben mir gesagt, dass sie ein bisschen neidisch waren, dass nur die Reiter vor Beginn des Nationenpreises im Mercedes durch die Soers kutschiert werden. Da werden wir uns etwas einfallen lassen für das kommende Jahr!“ Das wird dann das 62. Jahr der Partnerschaft zwischen dem CHIO Aachen und Mercedes-Benz sein.

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www.chioaachen.de

Quelle: Pressemitteilung CHIO Aachen

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