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Startseite News Derby-Meeting 2017: Gummistiefel nicht vergessen!
  • Sport

Derby-Meeting 2017: Gummistiefel nicht vergessen!

  • Juli 3, 2017
Stolzer Sieger im 6. Rennen, Sound Check © NNN
Stolzer Sieger im 6. Rennen, Sound Check © NNN
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NNN | Rennsport – Der Start in das Derby-Meeting 2017 vom 30. Juni bis zum 5. Juli war am ersten Renntag von Dauerregen überschattet und er fiel aus. Ein Rennen nahm man jedoch für den Samstag, 1. Juli 2017 mit, den Hamburger Stutenpreis über 2.200 Meter. Das Gruppe III Rennen war mit 55.000 Euro dotiert.

Siegreich: Anna van den Troost und Naziba im Amazonenrennen. © NNN
Siegreich: Anna van den Troost und Naziba im Amazonenrennen. © NNN

Der Regen begleitete die ersten Rennen am Samstag. Das wäre eigentlich nicht wirklich von Bedeutung, aber auf der Rennbahn Hamburg-Horn fließt das Wasser nur sehr langsam ab. Grund dafür ist der Moorboden, auf dem die Bahn steht. Vor allem um das Geläuf für Sonntag zu schonen, wurden etliche der insgesamt zwölf Rennen per Flagge und auf der Innenbahn gestartet.

Zwei Jockeys konnten sich über je zwei Tagessiege freuen: der aus Stade bei Hamburg stammende Andrasch Starke im 6. Rennen mit dem vierjährigen Lando-Sohn Sound Check, einem Ausgleich I über 2.000 Meter dotiert mit 22.500 Euro und mit der bildschönen dreijährigen Adlerflug-Tochter Lacazar das letzte Rennen des Tages, den Hamburger Stutenpreis. Beide Pferde werden von Peter Schiergen in Köln betreut.

Stolzer Sieger im 6. Rennen: Sound Check. © NNN
Stolzer Sieger im 6. Rennen: Sound Check. © NNN
Andrasch Starke und Lacazar siegten im letzten Rennen des Tages. © NNN
Andrasch Starke und Lacazar siegten im letzten Rennen des Tages. © NNN

Alexander Pietsch gewann gleich das 1. Rennen mit der zweijährigen Stute Schesaplana für Trainer Christian Freiherr von der Recke und das 7. Rennen mit Atasha für Trainer Jens Hirschberger.

Die vierjährige High-Chaparral- Tochter Greta mit Maxim Pecheur im Sattel konnte das 2. Rennen für sich klar machen und das 3. Rennen, ein Amateurrennen über 2.000 Metern gewann völlig überraschend Monique Lübcke mit Victory Tiger. Daniele Porcu konnte mit dem fünjährigen Lord of England-Sohn Edelstein das 4. Rennen, einen Ausgleich III, dotiert mit 9.000 Euro für Trainerin Olga Lasnovska nach Hause bringen. Ioannis Poullis konnte sich mit Absolute Amy über den Sieg im 5. Rennen freuen.

Joy to the World wird nach dem Amazonenrennen umsorgt. © NNN
Joy to the World wird nach dem Amazonenrennen umsorgt. © NNN

Gleich zwei Rennen hintereinander, das 8. Rennen, ein Amazonenrennen und das 9. Rennen konnte der aus den Niederlanden angereiste The Dutch Master Stables mit Trainer Lucien W.J. van der Meulen gewinnen. Sehr clever ritt Anna van den Troost Naziba zum Sieg und My Mate mit Stephen Hellyn retteten sich höchst knapp als erste über die Ziellinie im Hanshin-Cup, einem Ausgleich II über 1.400 Meter und dotiert mit 13.400 Euro.

My Mate unter Stephen Hellyn gewinnen das 9. Rennen. © NNN
My Mate unter Stephen Hellyn gewinnen das 9. Rennen. © NNN

Lediglich fünf Pferde gingen in die Startmaschine im 10. Rennen und Höhepunkt des Tages, den mit 70.000 Euro dotierten Großen Hansa-Preis, einem Gruppe II-Rennen. Natürlich war man gespannt, ob der Galopper des Jahres 2016, Iquitos mit Andrasch Starke als Pilot im Sattel seiner Favoritenrolle gerecht werden würde. Doch es sollte dann ganz anders kommen, denn der Derbydritte vom vergangenen Jahr, Dschingis Secret unter Martin Seidl liebt anscheinend weichen Boden, denn sie gewannen das Rennen in beeindruckender Manier. Für Martin Seidl war es der erste Gruppesieg überhaupt. Iquitos wurde zweiter und Nepal, die einzige Dame im kleinen Feld, kam unter Michael Cadeddu auf Rang drei ein.

Mit zwei Pferden auf Platz eins – in Fachkreisen totes Rennen genannt – endete das 11. Rennen. Lady Leoso unter Ali Alshowaikh und Diamantfee mit Stefanie Hofer im Sattel waren auf der Ziellinie per Foto nicht zu trennen. Frap mit Alexander Pietsch war Dritter.

Völlig offen ist das 148. Deutsche Galoppderby am Sonntag, 2. Juli 2017. Sieben Starter sattelt Markus Klug aus Köln und schickt damit die meisten Pferde in das achtzehnköpfige Feld. Als Favorit gilt Colomano unter Andreas Helfenbein. Aber auch Windstoß mit Maxime Pecheur hat gute Chancen. Zu beachten ist auch Khan unter Clement Lecoueuvre aus dem Quartier von Henk Grewe. Der mag nämlich weichen Boden. Langtang wurde kurzfristig als Nichtstarter genannt. Grund ist eine Trainingsverletzung. Der von Andreas Wöhler vorbereitete Schützling galt unter Jozef Bojko mit zum Favoritenkreis.

Weiterführender Link: www.galopp-hamburg.de

Renntage 2017:
2. Juli
3. Juli
4. Juli
5. Juli

Dieser Text wurde von EQUESTRIAN WORLDWIDE – EQWO.net verfasst und ist KEINE Pressemitteilung. Das Kopieren des Text- und Bildmaterials ist nicht gestattet.

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