CIC3*: Ein Damen-Trio aus dem Norden führt


Gut übrigens, dass Gerd Haiber ein Typ ist, der die Bodenhaftung nie verliert. Denn so viele Komplimente, wie der Marbacher Kursdesigner heute bekam – so mancher würde da abheben. „Phantastisch“ schwärmte Linda Andersen nicht nur vom Wettbewerb, sondern auch vom Kurs. „Perfekte Verhältnisse“ sagte Sara Algotsson-Ostholt, die Silbermedaillengewinnerin von London, und Karin Donc-kers, die schon 1992 bei den Olympischen Spielen in Barcelona Achte war und für die die Spiele im August in Brasilien voraussichtlich ihre fünften sein werden, nannte die Drei-Sterne-Strecke eine „tolle Vorbereitung auf Rio, wo die Strecke auch hügelig sein wird“.
Hans Melzer: „Spaß haben und lernen“
Einer, der die Strecke seit vielen Jahren kennt, ist Bundestrainer Hans Melzer. Und er kennt sie bei allen möglichen Wetterverhältnissen. „Solche Bedingungen hatten wir noch nie“, erklärte er, „während der Aufbau hier einfach immer toll ist. Die Strecken sind nicht am Limit, aber die Aufgaben der jeweiligen Klasse entsprechend. Das bringt den Pferden nicht nur konditionell etwas, sondern gibt ihnen auch mental einen Schub. Ein älteres Pferd kann hier eine Menge Spaß haben, ein jüngeres viel lernen. “Und welches Wetter der Bundestrainer bevorzugt und warum, wissen wir jetzt auch: „Wir haben lieber Sonnenbrand als Fußpilz von den Gummistiefeln.“
„Sonnenbrand statt Fußpilz“ ist auch morgen angesagt. Und wer einen fast schon sommerlichen Nachmittag auf der Schwäbischen Alb genießen will – das CIC3*-Springen beginnt um 14 Uhr.
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Quelle: Pressemeldung Marbach