Trainer, Reiter und Richter drängen darauf, die sogenannte ‚Blood Rule‘ anzupassen. Ein Vorschlag diese Regel ein wenig abzuschwächen wurde vom Judges Supervisory Panel eingebracht und findet großen Zuspruch vom Dressage Trainers Club und dem International Dressage Riders Club.
Die Möglichkeit, die Blood Rule zu adaptieren, wird bei der FEI Generalversammlung in dieser Woche von den 132 Mitgliedern diskutiert. Das FEI Dressage Committee hatte in seiner jährlichen Anpassung der Reglements keine Änderungen vorgesehen, Reiter und Trainer hingegen sind für eine Revision.
Die vorgeschlagenen Änderungen lauten folgendermaßen:
„Wenn der Richter bei C am Pferd frisches Blut sieht und dies außerhalb vom Maul-, Sporen- und Gertenbereich ist, wird das Pferd zur Kontrolle angehalten. Wenn das Pferd blutet, aber dennoch als fit beurteilt wird, darf das Pferd die Prüfung von dem Punkt aus fortführen, an dem es angehalten wurde. Danach muss das Pferd sofort zu einer Untersuchung beim FEI Tierarzt um sicherzustellen, dass es auch an einem folgenden Tag an den Prüfungen teilnehmen kann. Sollte das Blut aus dem Maul, dem Gerten- oder Sporenbereich kommen, führt dies sofort zum Ausschluss. Diese Entscheidung steht fest.“
Die aktuelle Vorgehensweise wurde nach den World Equestrian Games in Kentucky 2010 ins Leben gerufen, nachdem Jerich Parzival sich unter Adelinde Cornelissen im Grand Prix auf die Zunge gebissen hat und automatisch disqualifiziert wurde.
Quelle: dressage-news.com
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