Österreichs Studentenreiter geben Gas
KW – Die österreichischen Studentenreiter waren letztes Wochenende (10.-12.06.) erfolgreich beim Student Riders Nations Cup in Rumänien – genauer gesagt im berühmt-berüchtigten Transylvanien unterwegs. Dort hefteten sie sich nicht nur an Graf Draculas Fersen, sondern lieferten auch tolle Ergebnisse ab.

Studentenreiten hatte in Österreich eigentlich immer eine große Tradition. In den letzten Jahren schien diese Reitsportsparte allerdings etwas in Vergessenheit geraten zu sein. Trotzdem gibt es immer noch Begeisterte, die sich mit anderen angehenden Akademikern ein paar Mal im Jahr treffen um sich im Reitsport zu messen. Mitmachen kann prinzipiell jeder, wenn er einer Universität eingeschrieben ist.

Ein eigenes Pferd ist nicht von nöten, denn diese werden bei Veranstaltungen zur Verfügung gestellt. Jede Runde bekommen die Reiter ein neues Pferd zugelost, dass sie sich teilen müssen. In einem k.o- System kommt dann der beste Reiter auf dem jeweiligen Pferd in die nächste Runde. Gestartet wird sowohl im Springen, als auch in der Dressur in der Klasse A, wobei die Schwierigkeitsstufe immer weiter bis zur Klasse S gesteigert wird. Erst fünf Minuten vorm Einreiten darf der Reiter sein Pferd das erste Mal ausprobieren. Beim Springen hingegen sind lediglich zwei Probesprünge erlaubt.

Die niederösterreicherin Fiona Hönigschnabl lief es hierbei besonders gut, denn sie kam hervorragend mit den ihr zugelosten Pferden zurecht. Sie belegte sowohl im Springen (am Ende auf LM Niveau) als auch in der Dressur (M-Niveau) den dritten Platz. In der Gesamtwertung konnte sie sogar mit ihren Leistungen der Sieg erreiten. Auch die anderen Österreicher schlugen sich im großen internationalen Starterfeld gut, dass immerhin aus 36 Reitern aus zwölf Nationen bestand. Für Anna Reitetschläger lief es besonders in der Dressur gut, hier wurde sie 13. David Stumpauer lag sowohl im Springen als auch in der Dressur im guten Mittelfeld.
Ein weiterer großer Erfolg war die Teamwertung in der Dressur. Hier ging der Sieg an die deutsche Mannschaft, doch schon am zweiten Platz reihten sich die Österreicher ein.
Vom 29. Juni bis 2. Juli finden in Flyinge (SWE) sogar die Weltmeisterschaften der Studentenreiter statt, wo Österreich ebenfalls mit einer Mannschaft vertreten sein wird. Nähere Infos dazu folgen in Kürze.
Ergebnisse – Einzelwertung:
Dressur:
1. Tori Dixon (IRL)
2. Yolanda Palmer (SUI)
3. Fiona Hönigschnabl (AUT/NÖ)
4. Sofia Nor (SWE)
5. Anne Lubina (GER)
6. Sabrina Hassenjargen (GER)
7. Robin Moors (BEL)
13. Anna Reitetschläger (AUT/OÖ)
21. David Stumpauer (AUT/NÖ)
Springen
1. Franziska Ritter (GER)
2. Sophie Hall (GBR)
3. Fiona Hönigschnabl (AUT/NÖ)
4. Darren Coady (IRE)
5. Marlieze Krielaart (NED)
6. Robin Moors (BEL)
7. Zoe Etherington (GBR)
22. David Stumpauer (AUT/NÖ)
35. Anna Reitetschläger (AUT/OÖ)
Kombinierte Wertung
1. Fiona Hönigschnabl (AUT)
2. Robin Moors (BEL)
3. Tori Dixon (IRE)
4. Franziska Ritter (GER)
5. Sofia Nor (SWE)
6. Baroline Van Der Heyden (BEL)
7. Yolanda Palmer (SUI)
21. David Stumpauer (AUT/NÖ)
24. Anna Reitetschläger (AUT/OÖ)
Ergebnisse – Teamwertung:
Dressur:
1. Deutschland
2. Österreich
3. Belgien
4. Finland
Springen:
1. Groß Britannien
2. Finnland
3. Deutschland
4. Belgien
4. Irland
8. Österreich
Kombination:
1. Deutschland
2. Finnland
3. Irland
4. Belgien
6. Österreich
Weitere Informationen findet ihr hier: www.aiecworld.com
Facebookseite der Österreichischen Studentenreiter
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