Phar Lap „das australische Wunder-Rennpferd“
„The Red Terror“ oder „Big Red“ nannte man das Englische Vollblut Phar Lap. Der Wallach (Night Raid x Winkie) kam 1926 in Neuseeland zur Welt und gehörte David J. Davis, der ihn nach Australien brachte. Phar Lap ist thailändisch und bedeutet „Blitz“ und der große Fuchs machte diesem Namen alle Ehre.

Vor genau 85 Jahren (1930) siegte Phar Lap im Melbourne Cup. Mit diesem Triumph wurde der Wallach zur Legende. Mit 14 Siegen in Folge und einer Gewinnsumme von 332.250 Dollar gilt er als erfolgreichste Australische Pferd. Im selben Jahr wurde ein Schussattentat auf ihn verübt. Vermutlich ein Racheakt von einem Buchmacher, der aufgrund seiner Erfolge Geld verloren hatte.
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1932 siegte trotz eines Lastgewichts von 58,5 kg nicht nur überlegen er in Tijuana (MEX) beim Agua Caliente Handicap sondern stellte auch einen neuen Streckenrekord auf. In den Morgenstunden des 5. April 1932 fand ihn sein Trainer mit Fieber und starken Schmerzen in seiner Box in Menlo Park (CA, USA). Bereits nach wenigen Stunden verstarb das legendäre Rennpferd, das in den vier Jahren seiner Karriere 37 seiner 51 gelaufenen Rennen gewonnen hatte.

Nach seinem Tod wurde sein Herz an das Institut für Anatomie in Canberra geschickt, das Skelett an das Te Papa Nationalmuseum auf Neuseeland. Sein Fell wurde präpariert und in der Nationalgalerie in Melbourne ausgestellt.
Die Todesursache blieb sehr lange Zeit ungeklärt. Erst 2010 – 78 Jahre nach seinem Tod – konnten Wissenschaftler dann eine Arsenvergiftung fest stellen. Ob das Arsen zur Leistungssteigerung oder als Gift verabreicht worden war, wird wohl ungeklärt bleiben.
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