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Startseite News Gold für Italiens Giovanni Masi de Vargas im HAVENS Pferdefutter-Preis
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Gold für Italiens Giovanni Masi de Vargas im HAVENS Pferdefutter-Preis

  • Aug. 16, 2015
Den Siegern gratulieren von links ALRV-Aufsichtsratsmitglied Baron Wolf von Buchholtz, Joris Kaanen, Geschäftsführer der Firma HAVENS sowie FEI-Generalsekretärin Sabrina Zeender. © Aachen 2015/Michael Strauch

FEI_EM_Aachen2015Die FEI Europameisterschaften gingen für die Westernreiter, die „Reiner“, mit einem grandiosen Einzelfinale zu Ende. 20 Top-Reiner aus ganz Europa traten im HAVENS Pferdefutter-Preis gegeneinander an, wobei Deutschland mit fünf Reitern vertreten war. Einzel-Gold ging schließlich an Italien, das bereits Mannschaftsgold errungen hatte: Giovanni Masi de Vargas scorte auf Dance Little Spook eine 222. Mit nur einem Zähler Abstand folgte Grischa Ludwig auf Stephanie Madaus‘ Shine My Gun auf dem Silberrang. Bronze erzielte mit einer 219 Elias Ernst mit USS N Dun It.

Den Siegern gratulieren von links ALRV-Aufsichtsratsmitglied Baron Wolf von Buchholtz, Joris Kaanen, Geschäftsführer der Firma HAVENS sowie FEI-Generalsekretärin Sabrina Zeender. © Aachen 2015/Michael Strauch
Den Siegern gratulieren von links ALRV-Aufsichtsratsmitglied Baron Wolf von Buchholtz, Joris Kaanen, Geschäftsführer der Firma HAVENS sowie FEI-Generalsekretärin Sabrina Zeender. © Aachen 2015/Michael Strauch

Grischa Ludwig und Giovanni Masi de Vargas und ihre Pferde galten nach dem Mannschaftswettkampf als klare Favoriten. Beide hatten dort eine 221,5 erzielt und waren von den Richtern auch in den einzelnen Manövern praktisch gleich bewertet. Ludwig begann seinen Finalritt als vorletzter Starter mit zwei Bilderbuch-Spins, die teilweise eine +1,5 von den Richtern erzielten. Hervorragende Zirkel und Stops folgten – bis es unmittelbar vor dem letzten Stop zu einem Missverständnis zwischen Ludwig und seinem 8-jährigen American Quarter Horse Hengst kam. Shine My Gun wollte bereits nach dem Mittelmarker zum Stop ansetzen. Ludwig schaffte es zwar, trotzdem einen guten letzten Stop zu reiten, doch das ganze kostete ihn pro Richter einen halben Minuspunkt und im Endeffekt die Goldmedaille. Sein Score: 221 Punkte.

Giovanni Masi de Vargas folgte als letzter Reiter und steuerte seine 7-jährige American Quarter Horse  Stute Dance Little Spook absolut souverän und mit viel Finesse. Als die beiden in ihren dritten hervorragenden Stop hinein glitten, stand der neue Europameister fest: mit einem Score von 222 errang der erst 22-jährige Profitrainer aus Siena, der seine erste FEI Goldmedaille 2009 bei den Junioren holte, zum neunten Mal Gold bei einer FEI.

„Das war mein erstes Event im Seniorenbereich, und dann dieser tolle Erfolg – ich kann gar nicht in Worte fassen, was das für mich bedeutet“, strahlte Masi de Vargas. „Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, vor so vielen Zuschauern und in dieser großartigen Arena zu reiten.“

Grischa Ludwig war nach dem knappen Ergebnis die Enttäuschung verständlicherweise anzusehen, doch der Schwabe nahm es sportlich: „Es war ein ganz enges Finale und mein Freund Giovanni hier war diesmal einfach besser. Er ist sehr konstant geritten und hat es einfach verdient.“  So sah es auch Bundestrainer Nico Hörmann. „Wir hatten uns entschlossen, dem Hengst einen Ruhetag zu gönnen. Die kleine Pause ging zu Lasten der Feinabstimmung, und das wirkte sich vor dem letzten Stop eben in dem Missverständnis aus. Aber ich freue mich sehr über die Leistung unserer deutschen Reiter. Elias Ernst hat die Bronzemedaille mit seiner souveränen Leistung mehr als verdient, und immerhin haben wir mit Volker Schmitt auf Platz 6 und Verena Klein auf Platz 8 vier Reiter unter den Top 10!“

Mit nur einem halben Zähler Abstand verpasste der junge Österreicher Klaus Lechner auf Cody Rooster Delmaso die Medaillenränge. Die beiden hatten für ihren sehr souveränen und stilistisch feinen Ritt eine 218,5 erzielt, was Platz 4 bedeutete.

www.aachen2015.de

Quelle: Pressmeldung

Zum EQWOtv Interview mit den Medaillengewinnern geht’s hier

Zum EQWOtv Interview mit den beiden Österreichern geht’s hier

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