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Startseite News Top-Reiter wie Steve Guerdat üben heftige Kritik an FEI
  • Sport

Top-Reiter wie Steve Guerdat üben heftige Kritik an FEI

  • Dez. 12, 2016
Die Mitglieder des International Jumping Riders Club sind nicht glücklich über die Entscheidung der FEI. © Richard Juilliart / FEI
Die Mitglieder des International Jumping Riders Club sind nicht glücklich über die Entscheidung der FEI. © Richard Juilliart / FEI
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CM | Olympische Spiele – Bereits im Vorfeld der Generalversammlung der FEI Mitte November in Tokio (Japan) äusserten sich Springreiter gegen eine Änderung der Teams von vier auf drei Pferd-Reiter-Paare bei den Teambewerben der Olympischen Spielen sehr kritisch (EQWO.net berichtete). Geholfen hat es nichts, denn die FEI entschied, die Teams zu reduzieren und somit auf das Streichresultat zu verzichten. Bei der Entscheidung der FEI wurde die Meinung der Reiter nicht berücksichtigt.

Die Mitglieder des International Jumping Riders Club sind nicht glücklich über die Entscheidung der FEI. © Richard Juilliart / FEI
Die Mitglieder des International Jumping Riders Club sind nicht glücklich über die Entscheidung der FEI. © Richard Juilliart / FEI

Am Freitag (09.12.2016) fand die Generalversammlung des International Jumping Riders Club (IJRC) in Genf (Schweiz) statt. Die Diskussionen waren hitzig, denn die besten Springreiter der Welt machten ihrem Unmut über die Entscheidung der FEI Luft, allen voran Olympiasieger Steve Guerdat.

Gleich zu Beginn der Versammlung gab Steve Guerdat seine Enttäuschung über die Abwesenheit von FEI-Präsident Ingmar De Vos bekannt und deutete dies als  Respektlosigkeit vor ihm persönlich und den anderen Reitern. „Mit Sicherheit verdienen wir Reiter Respekt von Herrn De Vos und von der FEI.“, erklärte er der anwesenden Generalsekretärin Sabrina Ibáñez. „Ich möchte hier nicht arrogant wirken, ich glaube ohne uns Reiter wäre keiner von euch da.“
Der IJRC schlug vor, 12 bis 14 Teams bestehend aus vier Reitern zu den Olympischen Spielen zuzulassen, was mehr Plätze für Einzelreiter einräumen sollte. Guerdat kritisierte, dass dieser Vorschlag von De Vos abgelehnt wurde und die FEI die Reiter in einer Pressemitteilung für diesen Last-Minute-Vorschlag auch kritisierte. „Die Pressemitteilung hat uns als Clown hingestellt…“

Guerdat bezweifelte auch, dass die neuen Nationen das Können auf dem hohen Level des Springsports haben:„In den B-Finali kämpfen sich die Teams durch den Parcours. Zu sagen, dass diese Teams auf einem Level konkurrieren können, welche wir bei Olympischen Spielen sehen wollen, ist für mich einfach fehlendes Wissen.“

Guerdats Rede wurde mit Applaus belohnt. Im Anschluss meldete sich Sabrina Ibáñez zu Wort: „Als erstes möchte ich sagen: wir respektieren euch!“ Sie erklärte, dass nach den Olympischen Spielen in London 2012, bei den Guerdat auf Nino des Buissonnets Olympiagold erritt, stufte das Olympische Komittee (IOC) den Pferdesport hinunter. Hauptsächlich weil der Sport nicht als für alle zugänglich und für viele Nationen als relevant angesehen wurde.
Sie betonte, dass die FEI zu einer Lösung, die mehreren Nationen die Teilnahme ermöglicht, gezwungen wurde. „Das IOC sagte im Prinzip: „Ihr habt 200 Startplätze, findet eine Lösung. Die einzige Möglichkeit die wir sahen, ist die, wofür wir uns entschieden haben.“

Zum Abschluss sagte sie: „Es stimmt, Herr De Vos ist nicht da, aber ich bin da. Ich bin die Generalsekretärin. Es ist meine Verantwortung, es ist nicht nur seine Verantwortung. Ich bin hier um mit Ihnen von Angesicht zu Angesicht zu reden.“ Der Präsident der FEI war zu dieser Zeit bei einem Event in Hongkong, bei dem es darum ging, die Zahl der 5* Turniere in aller Welt zu erhöhen.

Quelle: www.grandprix-replay.com

Dieser Text wurde von EQUESTRIAN WORLDWIDE – EQWO.net verfasst und ist KEINE Pressemitteilung. Das Kopieren des Text- und Bildmaterials ist nicht gestattet.

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