Weltcupfinale: So sieht es nach dem ersten Teilbewerb im Springen aus

Gothenburg Horse Show - FEI World Cup™ Finals Dressage & Jumping

Weltcupfinale: So sieht es nach dem ersten Teilbewerb im Springen aus

Longines_FEI_WorldCup_Jumping_Final_Gothenburg_2016Nachdem die Dressurreiter bei der Gothenburg Horse Show (SWE) heute Nachmittag bereits den ersten Teilbewerb vom Reem Acra FEI World Cup™ Dressage Final absolvierten, folgten um 18:15 Uhr die Springreiter. Bereits bei der Parcoursbesichtigung des 1.60 m hohen Zeitspringens zeichnete sich ab: das würde nicht leicht werden! Österreichs Springreferent Hugo Simon, der unserem österreichischen Teilnehmer Max Kühner als zweifacher Göteborg-Weltcupsieger an diesem Wochenende mit Rat und Tat zur Seite steht meinte: „Eigentlich ist das, was hier aufgebaut ist, schon ein Grand Prix!“

Penelope Leprevost und Vagabond de la Pomme waren heute eine Klasse für sich! © Arnd Bronkhorst
Penelope Leprevost und Vagabond de la Pomme waren heute eine Klasse für sich! © Arnd Bronkhorst

16 der 35 angetretenen Duos schaffte es dennoch fehlerfrei zu bleiben. Die wahnsinnig schnelle Zeit von 63,78 die Penelope Leprevost (FRA) und der elfjähriger SBS Hengst Vagabond de la Pomme ablieferten, konnte aber niemand unterbieten! „Vagabond de la Pomme war einfach super. Ich hatte das Glück, als Vorletzte in den Bewerb zu gehen“, so Penelope ei der Pressekonferenz. „Schon nach dem Abgehen vom Parcours habe ich mir einen Plan zurecht gelegt und konnte ihn durchziehen. Mein Pferd hat in den letzten Jahren sehr viel gelernt. Wir haben vor allem dressurmäßig viel gearbeitet und jetzt ist er schlichtweg einfach zu reiten.“

Für Max Kühner (AUT) lief der Weltcupauftakt nicht optimal. © Arnd Bronkhorst
Für Max Kühner (AUT) lief der Weltcupauftakt nicht optimal. © Arnd Bronkhorst

Ihr Landsmann Simon Delestre war im Sattel seines französisch gezogenen Hengstes Qlassic Bois Margot in 66,04 Sekunden am dichtesten dran. „Ich wusste, dass ich schnell war, aber auch, dass es kein irres Tempo war. Penelope und ich sind zusammen den Parcours abgegangen und das Ziel war alles in gutem Tempo durchzureiten. Ich bin echt zufrieden.“

Auf den Rängen drei und vier folgten zwei Reiter, die das Weltcupfinale in der jüngsten Vergangenheit gewinnen konnten. Der Gesamtsieger von 2014, Daniel Deusser (GER) wurde auf Cornet d’Amour in 66,54 Sekunden Dritter und zeigte sich ebenfalls glücklich über die heutige Leistung: „Cornet ist mein Weltcup-Siegerpferd von vor zwei Jahren. Letztes Jahr habe ich ein wenig zu viel riskiert und einen Fehler bekommen, den ich nicht mehr aufholen konnte. Ich habe gewusst, dass ich noch schneller reiten könnte, aber ich habe nicht das Letzte Risiko genommen. Ich habe aus dem letzten Jahr gelernt und bin es diesmal taktisch angegangen. Nun bin ich wie geplant unter den ersten Sechs. In den nächsten Tagen kann noch viel passieren.“  Titelverteidiger Steve Guerdat (SUI) und Corbinian reihten sich in 66,93 Sekunden auf Platz vier ein.

Für Österreichs Max Kühner und seine erst neunjährige Zangersheide Stute Electric Touch lief es heute nicht ganz so gut wie erhofft. Die Untouchable Z-Tochter war das zweitjüngste Pferd im Starterfeld legte einen guten Start hin: „Die erste Hälfte ist sie eigentlich sehr gut gesprungen. Nach dem ersten Fehler an Hindernis 8b hat sie sich dann etwas aufgegeen. Das Ergebnis ist natürlich enttäuschend, aber wir müssen jetzt nach vorne schauen und das Beste draus machen“, so Max Kühner nach seinem Ritt. Die Grundzeit von 69,33 Sekunden hätte für Max eine Top-Platzierung bedeutet, am Ende standen jedoch 89,33 Sekunden auf der Anzeigentafel.

Morgen geht es um 18 Uhr mit der zweiten Teilprüfung, einem Standardspringen mit Stechen über 1.50/1.60 m weiter.

05 – Longines FEI World Cup™ Jumping Final I
Int. jumping competition – speed and handiness max 1.60 m
1. Vagabond de la Pomme – Penelope Leprevost (FRA) 63.78
2. Qlassic Bois Margot – Simon Delestre (FRA) 66.04
3. Cornet d’Amour – Daniel Deusser (GER ) 66.54
4. Corbinian – Steve Guerdat (SUI) 66.93
5. H&M Forever D Arco Ter Linden – Nicola Philippaerts (BEL) 66.94
6. Lacrimoso 3 HDC – Patrice Delaveau (FRA) 66.96
7. Quorida de Treho – Romain Duguet (SUI) 67.46
8. Cornado NRW – Marcus Ehning (GER) 67.60
9. Carella – Niklas Krieg (GER) 67.81
10.VDL Wizard – Callan Solem (USA) 67.99
weiters
33.Electric Touch – Max Kühner (AUT/T) 89,33 (69,33)
Ergebnislink

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