Waterproof: Erstes Working Equitation Reitertreffen in Salzburg trotz Regen ein voller Erfolg

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Waterproof: Erstes Working Equitation Reitertreffen in Salzburg trotz Regen ein voller Erfolg

Pressemitteilung – Das erste Reitertreffen Working Equitation auf Salzburger Boden am 21. und 22. Juli, organisiert von Tanja Dobernig und dem Team vom Ponypark Liefering auf der Reitanlage Wiesenhof (Oberalm bei Salzburg) war – trotz strömendem Regen am zweiten Tag – ein voller Erfolg: 34 Starter aus Salzburg, OÖ, Tirol und Kärnten in den Klassen E, A, L und M absolvierten ihre Ritte trotz der widrigen Bedingungen am Sonntag mit Bravour. Worker sind eben wasserfest.

Nico Steyerer mit seinem Amadeo am Tor (Stil-Trail). © Walter Wurdack
Nico Steyerer mit seinem Amadeo am Tor (Stil-Trail). © Walter Wurdack

Nach dem ersten Tag sah es noch danach aus, dass der Wettergott Worker sein muss: bei idealem Wetter für Reiter und Pferde – bewölkt, um die 20°, ein kurzer Regenguss beschränkte sich auf die Mittagspause und sorgte für einen staubfreien Platz – gingen die ersten Dressur- und die ersten Stil-Trail-Bewerbe des Reitertreffens Working Equitation am Samstag, 21.7. über die Bühne. Doch am Sonntag kam es leider dick: Eine Regenfront, die sich erst nach der Siegerehrung am späten Nachmittag verzog, sorgte bei den restlichen Stil- und den Speed-Trail-Bewerben für mehr als herausfordernde Bedingungen auf dem Sandplatz der Reitanlage Wiesenhof. Es schüttete durchgehend wie aus Kannen.

Nico Steyerer mit Amadeo schaffte auch die Zusatzpunkte für das Aufnehmen des Ringes mit der Garrocha (Stil-Trail). © Walter Wurdack
Nico Steyerer mit Amadeo schaffte auch die Zusatzpunkte für das Aufnehmen des Ringes mit der Garrocha (Stil-Trail). © Walter Wurdack

Die Veranstalter und die Reiter nahmen es gelassen: Man ritt eben auch um das „goldene Seepferdchen“. Nicht ganz so ruhig konnte Richterin Sandra Migl bleiben: Sie musste auf Grund der Bedingungen Sonntag zu Mittag die Austragung der Speed-Bewerbe in Frage stellen und rief zur Abstimmung auf, ob abgebrochen oder weitergemacht werden sollte. Doch Worker ticken eben anders, Abbruch war keine Option. Ausnahmslos alle Teilnehmer stimmten – obwohl zum Teil schon nass bis auf die Knochen – für Weitermachen.

Die Speed-Queen des Tages Julia Hartl ließ sich vom besonders starken Regen während des Speed-Trails nicht sehr beeindrucken und legte mit ihrem Camaro die Tagesbestzeit hin. © Walter Wurdack
Die Speed-Queen des Tages Julia Hartl ließ sich vom besonders starken Regen während des Speed-Trails nicht sehr beeindrucken und legte mit ihrem Camaro die Tagesbestzeit hin. © Walter Wurdack

Doch nicht nur wegen des Regenwetters wird dieses Reitertreffen allen noch lange in Erinnerung bleiben: Es stand ganz im Zeichen der Herzlichkeit und des familiären Charakters, der die Working Equitation Turniere generell auszeichnet  – trotz des Regens waren fast ausschließlich fröhliche Gesichter zu sehen.

Nadine Hager mit Ronja im Stil-Trail. © Walter Wurdack
Nadine Hager mit Ronja im Stil-Trail. © Walter Wurdack

Auch am Wiesenhof war der Geist der Working Equitation – ein etwas anderer Zugang zum Reitsport – stark spürbar: Nicht Erfolgsdruck stand im Vordergrund, sondern die Freude am Reiten und an der Zusammenarbeit mit dem Partner Pferd. Denn gerade an den Hindernissen, die im Stil-Trail auf Eleganz und im Speed-Trail auf Zeit zu absolvieren sind, ist es wichtig, mit dem Pferd ein harmonisches Team zu bilden.

Die jugendlichen Teilnehmer scharen sich um Tanja Dobernig (3. v.l.) und Richterin Sandra Migl (4. v.l.). © Walter Wurdack
Die jugendlichen Teilnehmer scharen sich um Tanja Dobernig (3. v.l.) und Richterin Sandra Migl (4. v.l.). © Walter Wurdack

Neben vielen bekannten gab es auch einige neue Gesichter in der Worker Familie und neun Einsteiger erritten die Lizenz – sehr zur Freude von Veranstalterin Tanja Dobernig und Richterin Sandra Migl. Das Ziel des Treffens, die Working Equitation auch in den Westen Österreichs zu bringen, ist fürs erste mehr als erreicht.

Alle Teilnehmer des ersten Reitertreffens auf Salzburger Boden. © Walter Wurdack
Alle Teilnehmer des ersten Reitertreffens auf Salzburger Boden. © Walter Wurdack

Nicht zuletzt deshalb, weil das Team vom Ponypark Liefering im Vorfeld und während des Reitertreffens eine organisatorische Meisterleistung vollbrachte: Alle Hindernisse wie Brücke, Fässer, Tor, Glocke, Pferch sind (liebevoller) Eigenbau, der Transport von Liefering nach Oberalm war eine logistische Herausforderung. Die Meldestelle, Tontechnik und die Versorgung aller Teilnehmer mit Speis und Trank wurden ebenfalls vom Team bestritten. Und das alles auf und mit einer fremden Infrastruktur … Chapeau!

Das Team vom Ponypark Liefering um Veranstalterin Tanja Dobernig (5. v.l.). © Walter Wurdack
Das Team vom Ponypark Liefering um Veranstalterin Tanja Dobernig (5. v.l.). © Walter Wurdack

Deshalb freuen sich alle – Veranstalterin Tanja Dobernig und ihr Team, Richterin Sandra Migl und die Teilnehmer – schon jetzt, wenn es das nächste Mal wieder heißt: Let’s go working in Salzburg!

Die Ergebnisse im Detail:

Klasse E, 1. Abt. Jugend

  • Andrea Heinzl, Gaudri fan Aut SG, 17 Punkte
  • Larissa Schmiederer, Limes 3, 15 Punkte
  • Nico Steyerer, Amadeo, 14 Punkte

Klasse E, 2. Abt. ohne Lizenz

  • Julia Lindorfer, Amigo FP, 37 Punkte
  • Janina Lechenauer, Maverick, 33 Punkte
  • Volker Psota, Leilani, 24 Punkte

Klasse E, 3. Abt. Lizenz

  • Erich Veichtlbauer, Katinka, 9 Punkte
  • Madlen Spitz, Bandolero CCLIV, 2 Punkte

Klasse A

  • Gisela Povacz, Missouri, 8 Punkte
  • Corina Sommer, Luigi, 7 Punkte
  • Nicole Riedmayr, Morgiana et Ina, 4 Punkte

Klasse L

  • Julia Hartl, Camaro, 19 Punkte
  • Nicole Riedmayr, Karretina et Ina, 15 Punkte
  • Claudia Schnöll, My Little Lilian, 13 Punkte

Klasse M – Showbewerb

  • Gabriele Schneider, Dante MBH, 11 Punkte
  • Alexandra Stoller, Tiburon YAC, 10 Punkte
  • Ann-Kathrin Schlicht, Royal, 6 Punkte

Quelle: Pressemitteilung