Neueste Sicherheitsvorkehrungen, aber Restrisiko bleibt – Tödlicher Unfall eines Pferdes

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Neueste Sicherheitsvorkehrungen, aber Restrisiko bleibt – Tödlicher Unfall eines Pferdes

Seit vielen Jahren werden an der Theresianischen Militärakademie (Wr. Neustadt/NÖ) nationale und internationale Vielseitigkeitsturniere ausgetragen. So auch dieses Wochenende, an dem ein CCI2* CIC2* CCI1* CCN-A zur Austragung kam. Als Veranstalter und Aktiver legt Major Roland Pulsinger höchsten Wert auf die bestmöglichen Sicherheitsvorkehrungen: „Wir sind seit Jahren Vorreiter in Bezig auf Sicherheit, weil wir uns Anregungen überall auf der Welt holen. Aber ein Restrisiko bleibt natürlich immer.“ So wurde das Team auch heuer seiner Vorreiterrolle gerecht, denn zum ersten Mal kam im Rahmen des dreitägigen Vielseitigkeitsturnieres in Wr. Neustadt (29.04.-01.05.) der MIM Safety New Era Clip in Österreich zum Einsatz. Ein System, dass die gefürchteten „rotational falls“ verhindern soll, indem der oberste Teil des Hindernisses wegklappen kann. Das neue Sicherheitssystem wurde von Mats Björnetun und Anders Flogård von MIM Construction Frändefors in Schweden entwickelt, 2003 von der FEI anerkannt und funktioniert sowohl vertikal als auch horizontal. Verschiedene Arten der neuen MIM Sicherheitshindernisse finden Sie hier.

MIMSystem_cwebsiteLeider bleibt wohl trotz dieser hohen Sicherheitsvorkehrungen zum Schutz von Pferden und Reitern immer ein gewisses Restrisiko. So auch in Wr. Neustadt, wo es am Samstag (30.04.) im Gelände zu einem tragischen Unfall kam. Die 12-jährige Trakehner Stute Oktavia war mit ihrer erfahrenen Reiterin Almut Wawrik (ST) beim CCI2* am Start, als sie im Gelände unglücklich landete und sich einen komplizierten Bruch des Hinterbeines zuzog. Die Stute konnte nicht mehr gerettet werden und wurde noch vor Ort erlöst. Die Reiterin blieb unverletzt.

Dieser Text wurde von EQUESTRIAN WORLDWIDE – EQWO.net verfasst und ist KEINE Pressemitteilung. Das Kopieren des Text- und Bildmaterials ist nicht gestattet.