Neuseeland sagt zu engen Nasenriemen den Kampf an

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Neuseeland sagt zu engen Nasenriemen den Kampf an

BB | News aus der Welt – In Dänemark war bereits im Jänner ein „noseband tightness limit“ eingeführt worden, nun hat auch der nationale Pferdesportverband Neuseelands sein Reglement angepasst, um zu engen Verschnallungen des Nasenriemens künftig besser entgegenwirken zu können.

Zwischen Nasenriemen und Nasenrücke muss in Neuseeland in Zukunft ein Finger Platz haben. Ob dieser neue Standard sogar auf zwei Finger erweitert wird, sollen die nächsten Monate zeigen. © Adobe Stock/ Pelana
Zwischen Nasenriemen und Nasenrücken muss in Neuseeland in Zukunft ein Finger Platz haben. Ob dieser neue Standard sogar auf zwei Finger erweitert wird, sollen die nächsten Monate zeigen. © Adobe Stock/ Pelana

Im neuen, angepassten Paragraphen heißt es: „Der Nasenriemen darf niemals so eng geschnallt sein, dass er dem Pferd schadet. Es muss möglich sein, einen Finger bequem zwischen Nasenriemen und Nasenrücken des Pferdes zu platzieren.“ Und hier liegt auch der große Unterschied zu davor, denn bislang wurde die Weite des Nasenriemens an der Seite gemessen. Laut wissenschaftlichen Messungen könne an dieser Stelle aber auch bei  maximal angezogenem Nasenriemen problemlos eine ganze Hand eingeschoben werden. Damit sei diese Messmethode sinnlos.

Praxistest – ein oder zwei Finger?
In einem weiteren Schritt soll die Verwendung einer einheitlichen Schablone getestet werden, um die Fairness der Beurteilung gewährleisten zu können. Die neue Regel sowie deren Wirksamkeit soll in den nächsten Monaten beobachtet werden, um feststellen zu können, ob der neue, am Nasenrücken gemessene Standard „ein Finger“ auf „zwei Finger“ angepasst werden muss.

Quelle: horseandhound.co.uk

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