Mannheim: Bella Rose nach Pause wieder siegreich – Voglsang knapp unter 72%-Marke

Pferdesport-News | CDI4* Mannheim (GER)

Mannheim: Bella Rose nach Pause wieder siegreich – Voglsang knapp unter 72%-Marke

Dressur – Das 57. Maimarkt Turnier in Mannheim von 27. bis 30. April nutzte Isabell Werth und stellte gleich zwei ihrer möglichen Olympia-Kandidatinnen vor: Weihegold und Bella Rose, die zuletzt 2019 bei den Europameisterschaften international gestartet ist. Beide Stuten gewannen ihre Grand Prix-Touren erwartungsgemäß souverän! Renate Voglsang schrammte mit Fürst Ferdinand zur Fasanenhöhe knapp an den vom OEPS erforderlichen 72% zur Olympiaqualifikation vorbei.

Isabell Werth und ihre herausragende 15-jährige Westfalenstute Bella Rose (Belissimo x Cacir Aa) am Weg zur dritten Goldmedaille bei den Europameisterschaften in Rotterdam 2019. © Petra Kerschbaum
Isabell Werth und ihre herausragende Westfalenstute Bella Rose (Belissimo x Cacir Aa) waren international seit Rotterdam 2019 nicht mehr gestartet. © Petra Kerschbaum

Bella Rose (Belissimo x Cacir X) bewies unter Isabell Werth (GER) ihre Topform trotz Pause und einem Alter von 17 Jahren mit 79,957 und 80,277 % in Grand Prix und GP Special. Die Stute war vergangene Saison herunter gefahren worden: „Ja, die Stute hat keinen hohen Kilometerstand, aber für uns machte es keinen Sinn, sie ohne Turniere in Aussicht auf diesem Niveau zu trainieren“, erklärte Isabell Werth im Siegerinterview. Und die Ergebnisse geben ihr Recht!

Einzig heran an das Paar kamen als Zweite Jessica von Bredow-Werndl (GER) und der ebenfalls 17-jährigen Stute im Bunde: Zaire E v. Son de Niro! Die beiden ritten zu 77,370% bzw. 78,23%.

Auf ihrer Instagramseite schwärmte Jessica: „Je oller, desto doller… sie hatte so krass viel Power und fühlt sich sowas von motiviert und kraftvoll an. Das macht immer noch mehr Spaß mit der kleinen Ballerina.“

Quelle: Instagram / jessica_von_bredow_werndl

Auf Rang drei platzierten sich jeweils mit Abstand Matthias Alexander Rath (GER) und der Hannoveranerhengst Foundation mit 72,978 % im Grand Prix und Hubertus Schmid (GER) auf Denoix PCH mit 74,362 % im Special.

Für Österreich starteten in der Grand Prix Special-Tour Renate Voglsang (W) und Victoria Max-Theurer (OÖ). Letztere hatte den elfjährigen Rock Forever-Sohn Rockabilly gesattelt, nach einer nicht ganz zufrieden stellenden Runde im Grand Prix auf 67,326%, qualifizierte sich Vici Max-Theurer nicht für den Special.

Renate Voglsang konnte sich beinahe als rot-weiß-rote Olympia-Kandidatin empfehlen, im Grand Prix schrammte sie auf ihrem zwölfjährigen bayrisch gezogenen Fürst Ferdinand zur Fasanenhöhe mit Rang neun und 71,217 % nur knapp an den vom Verband auferlegten 72%-Marke vorbei. im Special scorte das Paar 70,574%.

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