R.I.P. Baloubet du Rouet

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R.I.P. Baloubet du Rouet

PK | Springreiten – Der 28-jährige Selle Francais Hengst Baloubet du Rouet (Galoubet A x Starter) ist an einer natürlichen Ursache verstorben.

Von dem Brasilianer Rodrigo Pessoa geritten, war Baloubet du Rouet bekannt für seine Athletik und seine überdurchschnittliche Persönlichkeit und Ausstrahlung. Und später im Ruhestand genoss er sein hohes Ansehen und seinen Einfluss als Zuchthengst.

Geboren 1989 auf dem Bauernhof des französischen Züchters Louis Fardin, fiel Baloubet zuerst den Portugiesen Nicole und Diogo Pereira Coutinho ins Auge. Unter Nelson Pessoa siegte der Ausnahmehengst bei der Weltmeisterschaft der sechsjährigen- und siebenjährigen Springpferde. Im Alter von neun Jahren nahm das Duo an den Weltreiterspielen in Rom (Italien) teil.

Es war nach den Weltreiterspielen, als Baloubet an Nelsons Sohn, Rodrigo Pessoa, weitergegeben wurde, und der das Erbe des Hengstes mit unzähligen Titeln verfestigte. Das Dream-Team gewann mehrere Meisterschaften und Titel im Laufe ihrer gemeinsamen Zeit. Zu den wichtigsten zählt die Bronzemedaille im Jahr 2000 bei den Olympischen Spielen in Sydney (Australien), sowie Einzelgold 2004 in Athen (Griechenland). Bisher schaffte es auch noch kein Pferd-Reiterpaar, abgesehen von Pessoa und Baloubet, dreimal hinter einander die FEI World Jumping Finals zu gewinnen. Und dies ist nur ein Auszug aus dem Siegesregister dieses Jahrhunderthengstes. Nach 263 internationalen Wettbewerben und sagenhaften 65 Titeln wurde er im Alter von 17 Jahren pensioniert. Nachseinem letzten Wettbewerb lebte er glücklich und zurückgezogen in Portugal.

„Im Laufe der Jahre blieb er in unglaublicher Form. Er war immer ein sehr gesundes Pferd. Es ist schön, dass er ein wirklich schönes Leben gelebt hat, sein ganzes Leben lang“, sagte Pessoa. „Er hatte eine tolle Karriere, einen großartigen Ruhestand und ein schönes Leben. Sein Leben war vollkommen“, so Pessoa über seinen langjährigen Partner.“ Es ist traurig, dass er weg ist, aber wir müssen alle irgendwann gehen. Der Weg, so zu gehen, aus natürlichen Ursachen, ist schön.“

Quelle: www.spring-reiten.de, www.equnews.com

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