FEI: Peder Fredricson ist erstmals Weltranglistenerster! 4 Österreicher unter den Top 500

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FEI: Peder Fredricson ist erstmals Weltranglistenerster! 4 Österreicher unter den Top 500

Springreiten – Olympiagold mit dem Team, Olympiasilber und EM-Bronze im Einzel: die Saison hätte für Peder Fredricson (SWE) und seine Pferde H&M All In und Catch Me Not S, kaum besser laufen können. Als Krönung schaffte der sympatische Schwede jetzt den Sprung an die Spitze der FEI Weltrangliste und verdrängte Daniel Deusser (GER) auf Rang zwei vor Martin Fuchs (SUI). Bester Österreicher ist Max Kühner, der sich von 20 auf Rang 18 verbessern konnte.

Der Titelverteidiger: Peder Fredricson (Schweden) und sein grenzgenialer H&M All In. Das Duo führ nach dem Zeitspringen. © Petra Kerschbaum
Team-Gold & Einzel-Silber bei den Olympischen Spielen in Tokio: Peder Fredricson (Schweden) und sein grenzgenialer H&M All In. © Petra Kerschbaum

Trotz fünf Olympia-Teilnahmen, einem Europameistertitel und unzähligen 5*-Grand-Prix-Siegen war der 49-jährige Schwede Peder Fredricson noch nie Weltranglistenführender. Jetzt ist es endlich soweit! Nach Gold und Silber in Tokio (JPN), Einzel-Bronze bei den Europameisterschaften in Riesenbeck (GER), einem Sieg bei der Global Champions Tour in Rom (ITA) und Platz zwei im Fünf-Stern-Grand Prix von St. Tropez (FRA) reichen die Punkte endlich aus. Mit 3015 Punkten überholte der Schwede Daniel Deusser (GER/2790 P) deutlich und darf sich nun offiziell als Nr. 1 der Springreiter weltweit bezeichnen.

Gegenüber Studforlife.com sagte der Schwede: „Endlich! Ich kann es kaum glauben, dass es wahr ist! (…) Die Nummer eins in der Weltrangliste zu werden, ist ein Ziel, das ich mir vor einigen Jahren gesetzt habe. Es hat sich angefühlt, als würde ich den höchsten Berg der Welt erklimmen, und ich war schon ein paar Mal nahe an der Spitze, bin aber immer wieder abgestürzt. Deshalb fühlt es sich absolut fantastisch an!“

Quelle: Facebook/Peder Fredricson

Die Ränge dahinter bleiben größtenteils unverändert: Martin Fuchs (SUI), Scott Brash (GBR) und Marlon Modolo Zanotelli (ITA) liegen weiterhin auf den Plätzen drei, vier und fünf. Die ehemalige Nr. 1, Steve Guerdat (SUI), konnte sich mit seinem Team-Europameistertitel und zwei Siegen in den Grands Prix von Spruce Meadows und Grimaud von Platz zehn auf sechs verbessern und damit Ben Maher und Henrik von Eckermann auf die Plätze sieben und acht verdrängen. Neu in den Top-Ten ist Kent Farrington (USA),der einige Punkte gutmachen konnte und nun an neunter Stelle liegt, knapp vor Jérôme Guéry (FRA).

Max Kühner (T) kann sich nach dem Erreichen der Top-20 sogar noch weiter verbessern und liegt aktuell an 18. Stelle im FEI Ranking. Sonst befindet sich kein(e) rot-weiß-rote(r) Springreiter:in in den Top 200.

Unter den Top-500 sind mit Katharina Rhomberg (V), die sich von Rang 231 auf den 215. Rang verbessern konnte; mit Gerfried Puck (St), der von Rang 281 auf Rang 260 aufstieg und Christoph Obernauer (T), der sich von Rang 295 auf Rang 287 verbesser konnte, immerhin drei weitere Österreicher:innen.

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