Dressur-Weltcup: Helen Langehanenberg gewinnt, Frederic Wandres weiterhin in Führung

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Dressur-Weltcup: Helen Langehanenberg gewinnt, Frederic Wandres weiterhin in Führung

Dressur – Helen Langehanenberg zurück an der Weltcup-Spitze! Nachdem die deutsche Olympiateilnehmerin mit Damon Hill bereits das Weltcup-Finale von 2013 gewinnen konnte, bescherte ihr die 13-jährige Annabelle dieses Wochenende in Madrid (ESP) wieder einen Sieg in der Weltcup-Saison. Mit 80,5% setzte sich die Mannschafts-Europameisterin vor das spanische Duo Beatriz Ferrer-Salat (79,22%) und Juan Matute Guimon (78,16%).

Madrid: Weltcup-Sieg für Helen Langehanenberg (GER) und "Mausi" aka Annabelle! © FEI/Stefano Grasso
Madrid: Weltcup-Sieg für Helen Langehanenberg (GER) und „Mausi“ aka Annabelle! © FEI/Stefano Grasso

Es war ein ganz besonderer Triumph für die deutsche Championatsreiterin Helen Langehanenberg (GER), als sie Samstag Abend die dritte Etappe des Dressur-Weltcups Madrid (ESP) gewinnen konnte. Die 39-jährige ist bereits ehemalige Gewinnerin der prestigeträchtigen Serie, eine Olympionikin und wurde in diesem Sommer Mannschafts-Europameisterin. Aber der Erfolg in Madrid war umso schöner, weil ihre brillante, aber sensible Stute Annabelle wieder gezeigt hat, wozu sie fähig ist:

„Sie ist ein ganz besonderes Pferd, voller Talent. Aber mit so viel Temperament, dass sie nicht immer einfach ist, aber ich bin heute sehr glücklich. Ich war der letzte Starter, und es herrschte viel Druck, aber das ist gut für mich, denn das bedeutet, dass ich einfach alles geben muss! Und heute hat sie mir erlaubt, sie zu unterstützen, und das hat sich wirklich gut angefühlt“, sagte Langehanenberg.

Die Weltcup-Finalsiegerin von 2013, Helen Langehanenberg (GER), feiert in Madrid mit Annabelle erneut einen Sieg in einem Weltcup. © FEI/Stefano Grasso
Die Weltcup-Finalsiegerin von 2013, Helen Langehanenberg (GER), feiert in Madrid mit Annabelle erneut einen Sieg in einem Weltcup. © FEI/Stefano Grasso

Im Grand Prix am Freitag hatten die beiden noch einige Fehler zu verbuchen und belegten mit „nur“ 71,395% Rang drei hinter Frederic Wandres (GER) auf Bluetooth und Juan Matute Guimon (ESP) mit Quantico.

Die Platzierten
Rang zwei in der Kür ging an die spanische Olympiateilnehmerin Beatriz Ferrer-Salat (ESP) mit ihrem zwölfjährigen Wallach Elegance. Das Paar erhielt im Grand Prix mit einer durchwachsenen Runde noch 66,395% und platzierte sich als Vorletzte im Feld, die Musikkür gelang deutlich besser: 79,22%!

Der letztes Jahr erkrankte Juan Matuta Guimon konnte mit Quantico zwei tolle Platzierungen im Weltcup von Madrid holen! © FEI/Stefano Grasso
Der letztes Jahr erkrankte Juan Matute Guimon (ESP) konnte mit Quantico zwei tolle Platzierungen im Weltcup von Madrid erreiten! © FEI/Stefano Grasso

Der junge Spanier Juan Matute Guimon (ESP) konnte nach seinem gelungenen Grand Prix und Rang zwei auch in der Freestyle punkten und erhielt für seine anspruchsvolle Choreographie vom Richterkollegium 78,16%, Rang drei.

Die Führung im Weltcup
hat weiterhin Frederic Wandres (GER) inne, der nach Rang vier in der Grand Prix Musikkür 57 Punkte vorweisen kann, die aus Platzierungen aus Herning, Lyon, Samorin und Madrid stammen.

 

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